Ich kann es nicht mehr hören, wirklich! Eine Mutter, deren Kind eine Krippe
besucht, sprach mal wieder von der Qualität der Zeit, die Vollzeitmütter mit
ihrem Kindern verbringen:
“…das es nicht um die Menge der Zeit geht, die man mit seinem Kind verbringt,
sondern um die berühmte ” Qualität”.
Das was ihr dem Kleinen bietet (Bloggerine und Mann), damit kann meinen
Erfahrungen nach so manche “Ganztagsmutter” in keinster Weise mithalten.
Ohne irendjemandem zu Nahe treten zu wollen, denke ich, das die Förderung
in den Einrichtungen (die ich kenne) wirklich gut ist und häufig, das was man zu
hause bietet, damit nicht mithalten kann.”
Danke sehr! Ich weiß ja nicht wie es anderen “Ganztagsmütter” geht, aber zu dem
täglichen Beisammensein, gesellt sich doch automatisch eine Qualtity Time mit
dem Kinde. Die Kleinen wuseln immer mit einem herum. Aber zum Einkaufen,
Putzen und Kochen, gehört doch das bewusste Auseinandersetzen mit dem Kind,
ob Spielen und Vorlesen. Keine Sorge, da stehen wir “Ganztagsmütter” den “Halb-
tagsmüttern” in nichts nach. Und da mir langsam endgültig die Hutschnur
platzt, möge mir jetzt bitte jemand erklären, welche Förderung mein 2Monate
altes Babyin einer Krippe wiederfährt? Das geht nicht, das Kind entwickelt sich in
seinem Tempo einfach weiter. Und wenn spielen, kuscheln und herumtragen,
ansprechen, anlachen und toben in einer Krippe plötzlich Förderung sind, na dann
prima dann förder ich ja was das Zeug hält!
Liebe “Teilzeitmütter” um Himmels Willen, wenn ihr gerne arbeiten geht, wenn
ihr das wollt, könnt oder müsst tut das einfach, aber hört auf Argumente dafür zu
suchen, die auf dem Rücken der “Vollzeitmama’s” geladen werden, egal ob
ein Jahr, drei Jahre, sechs Jahre oder für immer “Vollzeitmama”. Danke sehr.