Archive for Juni, 2009

Hoher Besuch…

Freitag, Juni 19th, 2009

Es dauerte nicht lang, da waren Opa und Tom wieder eine Seele. Immer wieder zog es Tom heute
auf die Couch zum Quatschmachen…

Tom mit Opa

Auf diesem Bild sieht man doch eine gewisse Ähnlichkeit, oder irre ich mich?! Und die können
vielleicht böse gucken, sag ich Ihnen ;)

Klagelied eines Rückens

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob du ein oder zwei Kinderzimmer aufräumst am
Abend, es macht einen Unterschied, ob du ein oder drei Kinder duscht und umziehst, es
macht einen Unterschied, ob du einem Kind Abendbrot machst oder dreien, es macht einen
Unterschied ob du einem oder drei Kindern die Hände wäscht und die Zähne putzt, es macht
einen Unterschied, ob du ein oder drei Kinder ins Bett bringst, ihnen vorliest und singst
sowie Kuscheltiere aufhebst, es macht einen Unterschied. Und jetzt kommt noch einer dazu?!
Zweimal Nuckel suchen?! Nochmal mehr bücken? Sei froh, dass du mich hast und kümmer
dich mehr um mich!

Jawohl, liebster Rücken, mit den wunderbaren Schultern und dem tollen Nacken!

Da war ja noch was…

Donnerstag, Juni 18th, 2009

ich arbeite abends…

Frühling

Zu finden wie immer hier.

Die Sicht der Dinge II

Mittwoch, Juni 17th, 2009

Mit aller Macht versuche ich momentan die Sicht auf die Dinge zu ändern. Versuche den Blickwinkel
zu verändern…
Ich weiß, dass es nicht nur an mir liegt. Ich weiß, dass im Augenblick so vieles zusammen kommt.
Aber irgendwie nervt es mich am Ende des Tages trotzdem, dass ich eklig war. Das ich gemotzt
habe, wo ich sonst entspannter bin. Es passiert doch nichts weiter. Es sind doch nur Kleinigkeiten.
Tom wird mobil, aber nicht einsichtiger. Zoe ist krank und zu Hause. Noah wird entwindelt mit
allem was dazu gehört. Es kommt gerade alles zusammen. Und schwanger Kinder vom Herd/
der Waschmaschine/den Vorräten/der Toilette pflücken, auf allen Vieren hinter ihnen her wischen
und hier isoliert den Alleinunterhalter mimen ist nicht schön, aber auch das geht vorbei. Warum kann
ich das nicht einfach annehmen?! Das es eben im Moment so ist? Warum wehre ich mich so gegen
die Überforderung? Ich bin doch keine Puppe, aber ich will mit aller Macht weder zweifeln, noch
meckern oder depremiert sein…

Leben 3.0

Mittwoch, Juni 17th, 2009

Leben 3.0

Von links nach rechts: Zoe, Noah & Tom

Kommentarfeld schaltet Gehirn aus

Dienstag, Juni 16th, 2009

Ich weiß nicht, wann das begonnen hat, dass Menschen die das Netz anscheinend erst vor kurzem
entdeckt haben, auf andere Blogs zum Lesen gehen und sich da mal richtig auskotzen?!
Reicht die Kasse bei Lidl oder Aldi nicht mehr?! Gibt das nicht mehr den Kick zu kreischen: “Macht
mal ne zweite Kasse auf. (Steh ja hier schon 20 Sekunden.)!” ?! Wird das im Kommentarfeld noch
mal gelesen? Würde man sich erdreisten auch so mit der Frau im Kindergarten zu sprechen?! Es
gibt da für uns Blogger so ne feine Sache, wir können Kommentare löschen. Einfach so. Und wir
machen davon Gebrauch, weil wir hier keine Klowände sind. Wie meine geliebte Musiklehrerin mit
der gigantisch großen Uhr am Handgelenk sagte: “Schaltet eure Gehirne ein!” Also bitte, ein
bißchen mehr Denken.

Beschissen

Dienstag, Juni 16th, 2009

Zuviel nackte Haut, zuviel Nähe, zuviel mütterliche Intimität.

Depressive Kekse

Montag, Juni 15th, 2009

Neulich kaufte ich im Drogerie- Markt Kekse in Zahlenform. Ein fataler Fehler. Überhaupt sollte
man als Eltern von 4 und 3jährigen keine pädagogisch wertvollen Kekse kaufen. Sie wirbeln
einfach zuviel Staub auf. Man sitzt da gemütlich, denkt an nichts Böses und plötzlich und völlig
unvorbereitet trifft einen der Fragenkatalog: “Was ist das?!”- “Eine Sieben.”- “Und das?!” Die
ersten Fragen beantwortet man geduldig dem wissbegierigem Kind, aber irgendwann ist Schluss
mit Lustig.
Dabei ist mir aufgefallen, dass in dieser Packung ein Minus das andere jagte. “Was ist ein Minus?”
Deprimierend zu erklären- so immer und immer wieder. Die negative Einstellung dieser
Packung stach da deutlich heraus, brauchten dringend Hilfe die armen Kekse. Die Kinder nahmen
sich den depressiven Keksen schnell an: klarer Fall von Sterbehilfe.

Ein kleines Leben

Sonntag, Juni 14th, 2009

Vor 4 1/2 Jahren stellte ein kleines Mädchen unsere Welt auf den Kopf. Dieses kleine Wesen
war ein Wunder. Mittlerweile warten wir sehnsüchtig auf das vierte Wunder. Ich weiß noch genau
wie glückstrunken wir waren und dieses Glück wurde mit keiner Geburt weniger, wird es nicht
werden. Diese Augen, dieses Strahlen, diese drei Glücksbringer sind ein Wunder. Machen
mich reich und glücklich bis zum Rand. Es gibt Geburten von kleinen Menschen, die erinnern
mich genau daran: an das Glück. Heute wurde so ein kleines Menschlein geboren. Und obwohl
so weit weg, schüttetelte es mich ordentlich durch.
Der Blick meiner Tochter heute, als wir ihr sagten, dass wir gleich noch ins Freibad fahren oder
der Blick von Tom als er ein ganzes Stück dieses Erdbeer- Quark- Kuchen bekam (-stellen sie
sich kurz den entsetzten Blick meines Mann vor-) und der Blick meines Sohnes Noah, wie stolz
er momentan auf sich selbst ist- völlig zurecht, aber dazu an anderer Stelle mehr- unglaublich
schön. Es gibt nichts was mich glücklicher machen könnte, als die kleinen Wunder, die Nils
und ich ins Rollen gebracht haben.
Jetzt am Samstag musste ich Kleidung durchwühlen, viele kleine Schuhe, viele kleine Hemdchen,
Bodies, Strampler, Hosen… soviele Kisten gefüllt mit Leben. Und da steht sie nun oben auf dem
Dachboden meiner Schwiegereltern, diese riesige Kiste randvoll mit Schuhen: ein kleines Leben.

Kleine Füße

(Rosa sind Zoes Füße ein paar Tage nach ihrer Geburt, orange vom letzten Freitag./ Noahs Füße
sind genauso groß.)

Rollmops Feelings

Freitag, Juni 12th, 2009

Wenn eine Bekannte ungefragt als Erstes nach Wochen zu mir sagt: “Bist ja im Gesicht
noch gar nicht sooo dick geworden!” Aber ein bißchen schon oder wie?!