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	<title>Kommentare zu: Aktive Eltern oder Mehr Mut zum Nein</title>
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		<title>Von: Schussel</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38496</link>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>@kassiopeia Ich hoffe, Du nimmst mir nicht übel, wenn das mit den Fakten und Quellen eine ganze Weile dauern kann. Muss alles erst wieder sammeln, lesen, Bücher ausleihen... aber ich werde es nicht vergessen. 

Bei den 2-3 Jahren ging es am Anfang, im ersten Jahr oder knapp drüber, um den direkten Körperkontakt als Grundbedürfnis und später im Kleinkindalter darum, dass durch die aufkeimende Phantasie etc. nachts Ängste entstehen, die noch nicht alleine bewältigt werden können, weil dem Hirn da bestimmte Fähigkeiten zur Selbstregulation fehlen. Es hieß da, dass man zeigen kann, dass manche ans alleine schlafen gewöhnten Kinder zwar dann nicht immer nach den Eltern rufen, aber trotzdem Angst haben/unsicher sind, wenn sie nachts aufwachen. Das heisst nicht, dass sie nicht schlafen können. Oft wird deshalb auch empfohlen, später nicht unbedingt im Elternbett, aber im gleichen Zimmer zusammen zu schlafen, so dass man auch aufwacht, wenn das Kind nicht ruft/weint und sie die Eltern direkt sehen können. Aber wie gesagt, ich suche das raus. 

Mit dem Durchschlafen, denke ich auch genau wie du, kein Kind schläft durch. Ich glaube, ich habe mal von Schlafzyklen von 1-3 Stunden gelesen, und die Definition von &quot;Durchschlafen&quot; in so mancher Studie war: &quot;Kind bleibt 6 Stunden am Stück im Bett, ohne zu schreien&quot; (wohlgemerkt nicht, ohne aufzuwachen, aber das merkt man ja nicht, wenn es alleine wieder einschläft). Der Knirps hatte anfangs Zyklen von 45 min wie ein Uhrwerk, jetzt werden sie länger, und oft ist er nciht richtig aufgewacht dazwischen. Aber das meinte ich auch gar nicht. Es ist wohl so, dass die REM-Phasen auch in diesen kurzen Schlafphasen anders verlaufen und der Schlaf allgemein weniger tief ist, wenn die Kinder bei den Eltern schlafen. Was für uns schlecht klingt (schläft nicht so tief/unruhiger/zappelt dauernd), wird eben in der Forschung inzwischen als Schutzmechanismus gesehen und hat offenbar auch keine Auswirkung darauf, wie ausgeruht das Kind ist. Da kommt es wohl eher drauf an, ob es richtig wach wird (weil es z.B. schreien muss oder aus dem Bett genommen wird). 

Wie gesagt, ich verzettele mich jetzt in Details und werde das alles zusammenfassen und raussuchen... aber daneben muss ich auch noch arbeiten und umziehen, also bitte nicht als &quot;Flucht&quot; vor der Diskussion verstehen! Ok? Interessant finde ich das alles nämlich auf jeden Fall- und keiner behauptet, dass alle Kinder gleich sind, nur die Grundzüge/Entwicklungspsychologie ist dann eben doch bei allen das gleiche, denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kassiopeia Ich hoffe, Du nimmst mir nicht übel, wenn das mit den Fakten und Quellen eine ganze Weile dauern kann. Muss alles erst wieder sammeln, lesen, Bücher ausleihen&#8230; aber ich werde es nicht vergessen. </p>
<p>Bei den 2-3 Jahren ging es am Anfang, im ersten Jahr oder knapp drüber, um den direkten Körperkontakt als Grundbedürfnis und später im Kleinkindalter darum, dass durch die aufkeimende Phantasie etc. nachts Ängste entstehen, die noch nicht alleine bewältigt werden können, weil dem Hirn da bestimmte Fähigkeiten zur Selbstregulation fehlen. Es hieß da, dass man zeigen kann, dass manche ans alleine schlafen gewöhnten Kinder zwar dann nicht immer nach den Eltern rufen, aber trotzdem Angst haben/unsicher sind, wenn sie nachts aufwachen. Das heisst nicht, dass sie nicht schlafen können. Oft wird deshalb auch empfohlen, später nicht unbedingt im Elternbett, aber im gleichen Zimmer zusammen zu schlafen, so dass man auch aufwacht, wenn das Kind nicht ruft/weint und sie die Eltern direkt sehen können. Aber wie gesagt, ich suche das raus. </p>
<p>Mit dem Durchschlafen, denke ich auch genau wie du, kein Kind schläft durch. Ich glaube, ich habe mal von Schlafzyklen von 1-3 Stunden gelesen, und die Definition von &#8220;Durchschlafen&#8221; in so mancher Studie war: &#8220;Kind bleibt 6 Stunden am Stück im Bett, ohne zu schreien&#8221; (wohlgemerkt nicht, ohne aufzuwachen, aber das merkt man ja nicht, wenn es alleine wieder einschläft). Der Knirps hatte anfangs Zyklen von 45 min wie ein Uhrwerk, jetzt werden sie länger, und oft ist er nciht richtig aufgewacht dazwischen. Aber das meinte ich auch gar nicht. Es ist wohl so, dass die REM-Phasen auch in diesen kurzen Schlafphasen anders verlaufen und der Schlaf allgemein weniger tief ist, wenn die Kinder bei den Eltern schlafen. Was für uns schlecht klingt (schläft nicht so tief/unruhiger/zappelt dauernd), wird eben in der Forschung inzwischen als Schutzmechanismus gesehen und hat offenbar auch keine Auswirkung darauf, wie ausgeruht das Kind ist. Da kommt es wohl eher drauf an, ob es richtig wach wird (weil es z.B. schreien muss oder aus dem Bett genommen wird). </p>
<p>Wie gesagt, ich verzettele mich jetzt in Details und werde das alles zusammenfassen und raussuchen&#8230; aber daneben muss ich auch noch arbeiten und umziehen, also bitte nicht als &#8220;Flucht&#8221; vor der Diskussion verstehen! Ok? Interessant finde ich das alles nämlich auf jeden Fall- und keiner behauptet, dass alle Kinder gleich sind, nur die Grundzüge/Entwicklungspsychologie ist dann eben doch bei allen das gleiche, denke ich.</p>
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		<title>Von: kassiopeia</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38493</link>
		<dc:creator>kassiopeia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:36:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Schussel: Da ist ja auch nichts dabei, dass wir unterschiedlicher Meinung sind ;)

Zwischen 2-3 Jahren erst stressfrei allein schlafen?! Das kann ich gar nicht glauben. Ich habe nach dem
Lesen heute morgen viel an unsere Tochter gedacht, die große Probleme damit hatte, aber unser Sohn
Noah hat sich da unter Garantie nichts abgewöhnt, dem war das Schnurz wo der liegt. Er schläft ja auch
im Stehen ein ;) Aber im ernst, gilt das für alle Kinder? War das eine Untersuchung? 
Und ist das hier &quot;Zum Entdecken schon, klar – aber gerade in den ersten Jahren ist die Zeit, in denen sie aktiv sein wollen und können, ja immer noch begrenzt,&quot; ein Tippfehler und meintest du Monate? Oder wirklich Jahre?

Immer her mit den Quellen! Interessieren tut es mich jedenfalls sehr, auch wenn ich mit anderen Dingen 
richtig gute Erfahrungen gemacht habe...

Wegen dem Durchschlaf und dem plötzlichen Kindstod: Ich glaube nicht, dass Kinder wirklich durchschlafen,
sondern wirklich immer wieder erwachen und sich je nachdem wie sie das einschlafen gewöhnt sind wieder
in den Schlaf finden oder etwas brauchen, was vorher da war, ob Mamas Brust, Schnuffeltücher, Nuckel oder
oder. Wieviele Mütter laufen xMal nachts zum Nuckel wieder reinschieben? Von daher würde ich meiner
Erfahrung nach sagen, so etwas wie dauerhaften Schlaf von wirklich 10-12h gibt es nicht.

Unsere Frischlinge liegen auch immerzu auf uns, doch je mehr sie von ihrer Umwelt wahrnahmen um so
schöner fanden sie ne Decke von der sie einen guten Blick hatten, gerade bei der Anzahl der Geschwister,
da ja die Höhe doch eine andere ist als bei den Eltern. Das schaffen sie ja auch nicht mal eben über 
Stunden, aber gerade für eine Runde Abwasch, eine Mahlzeit kochen oder Duschen dergleichen war es
natürlich aufregend... Ich muss gestehen mit fehlt die Zeit für Quellen, der Vergleich war glaube ich bei
diesem Buch auch nicht der zu Traglingen, sondern zu &quot;herumgeschleppten&quot; Kindern, die ja doch eher 
unglücklich hängen. Im Tuch (oder was auch immer) hängen die Kinder doch ganz anders, als auf dem
Arm. 
Tom zum Beispiel fand die Wiege als Tragetuch super schön, aber fand die Kreuztrage oder andere
egal welche Trageweisen so scheußlich, dass er schrie wie am Spieß. Ich weiß aber nicht, wie alt er
dann schon war, um 3 Monate? Da war nichts zu machen. 

Danke für die Info wegen eurem Essen. Hier ist das gemeinsame Essen sehr wichtig. Aber ins Detail
ging ich ja da schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Schussel: Da ist ja auch nichts dabei, dass wir unterschiedlicher Meinung sind ;)</p>
<p>Zwischen 2-3 Jahren erst stressfrei allein schlafen?! Das kann ich gar nicht glauben. Ich habe nach dem<br />
Lesen heute morgen viel an unsere Tochter gedacht, die große Probleme damit hatte, aber unser Sohn<br />
Noah hat sich da unter Garantie nichts abgewöhnt, dem war das Schnurz wo der liegt. Er schläft ja auch<br />
im Stehen ein ;) Aber im ernst, gilt das für alle Kinder? War das eine Untersuchung?<br />
Und ist das hier &#8220;Zum Entdecken schon, klar – aber gerade in den ersten Jahren ist die Zeit, in denen sie aktiv sein wollen und können, ja immer noch begrenzt,&#8221; ein Tippfehler und meintest du Monate? Oder wirklich Jahre?</p>
<p>Immer her mit den Quellen! Interessieren tut es mich jedenfalls sehr, auch wenn ich mit anderen Dingen<br />
richtig gute Erfahrungen gemacht habe&#8230;</p>
<p>Wegen dem Durchschlaf und dem plötzlichen Kindstod: Ich glaube nicht, dass Kinder wirklich durchschlafen,<br />
sondern wirklich immer wieder erwachen und sich je nachdem wie sie das einschlafen gewöhnt sind wieder<br />
in den Schlaf finden oder etwas brauchen, was vorher da war, ob Mamas Brust, Schnuffeltücher, Nuckel oder<br />
oder. Wieviele Mütter laufen xMal nachts zum Nuckel wieder reinschieben? Von daher würde ich meiner<br />
Erfahrung nach sagen, so etwas wie dauerhaften Schlaf von wirklich 10-12h gibt es nicht.</p>
<p>Unsere Frischlinge liegen auch immerzu auf uns, doch je mehr sie von ihrer Umwelt wahrnahmen um so<br />
schöner fanden sie ne Decke von der sie einen guten Blick hatten, gerade bei der Anzahl der Geschwister,<br />
da ja die Höhe doch eine andere ist als bei den Eltern. Das schaffen sie ja auch nicht mal eben über<br />
Stunden, aber gerade für eine Runde Abwasch, eine Mahlzeit kochen oder Duschen dergleichen war es<br />
natürlich aufregend&#8230; Ich muss gestehen mit fehlt die Zeit für Quellen, der Vergleich war glaube ich bei<br />
diesem Buch auch nicht der zu Traglingen, sondern zu &#8220;herumgeschleppten&#8221; Kindern, die ja doch eher<br />
unglücklich hängen. Im Tuch (oder was auch immer) hängen die Kinder doch ganz anders, als auf dem<br />
Arm.<br />
Tom zum Beispiel fand die Wiege als Tragetuch super schön, aber fand die Kreuztrage oder andere<br />
egal welche Trageweisen so scheußlich, dass er schrie wie am Spieß. Ich weiß aber nicht, wie alt er<br />
dann schon war, um 3 Monate? Da war nichts zu machen. </p>
<p>Danke für die Info wegen eurem Essen. Hier ist das gemeinsame Essen sehr wichtig. Aber ins Detail<br />
ging ich ja da schon.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Patricia &#187; Blog Archive &#187; Vom elterlichen Bauchgefühl</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38490</link>
		<dc:creator>Patricia &#187; Blog Archive &#187; Vom elterlichen Bauchgefühl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:09:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] öfter mal ins Kind hineinhorchen, was es jetzt eigentlich braucht. Bedürfnisse halt. Und, wie Kassiopeia schreibt, Bedürfnisse von Wünschen unterscheiden lernen. Und bei Wünschen wiederum zwischen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] öfter mal ins Kind hineinhorchen, was es jetzt eigentlich braucht. Bedürfnisse halt. Und, wie Kassiopeia schreibt, Bedürfnisse von Wünschen unterscheiden lernen. Und bei Wünschen wiederum zwischen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Schussel</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38485</link>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 06:34:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.klaresbuntesglas.de/?p=3037#comment-38485</guid>
		<description>Ja, in den Punkten werden wir wohl zumindest in dieser Diskussion nicht auf einen Punkt kommen ;-)

Ich kenne von den angeführten Büchern nur &quot;Jedes Kind kann schlafen lernen&quot; und finde einige allgemeine Punkte darin gut, andere schlicht falsch. Und für den Rest kenne ich wieder andere Bücher, die genau das Gegenteil sagen: dass der Gedanke, Kinder müssten liegen, veraltet ist  und dass getragene Kinder tatsächlich sich im Schnitt besser motorisch entwickeln (dass Tragen Fehlhaltungen entwickelt, ist inzwischen eindeutig widerlegt, die Anzahl der Kyphosen und Skoliosen ist gleich hoch oder sogar geringer als bei nicht getragenen Kindern, während die Hüftentwicklung besser ist als bei nicht getragenen Kindern); dass Kinder sich zwar daran gewöhnen könnnen nachts alleine einzuschlafen, aber eigentlich erst mit etwa 2-3 Jahren rein körperlich dazu in der Lage sind, ohne in Stress zu geraten, auch wenn sie nicht mehr schreien/nach Dir rufen (weil sie sichdas Schreien leicht abgewöhnen, den Wunsch nach Nähe dagegen nicht). Ich glaube zum Beispiel auch gerade nicht, dass der Boden der natürliche Ort für Kinder ist. Zum Entdecken schon, klar - aber gerade in den ersten Jahren ist die Zeit, in denen sie aktiv sein wollen und können, ja immer noch begrenzt, bevor sie wieder Pause brauchen. Was das &quot;reif&quot; sein angeht, bin ich davon überzeugt, dass einfach manche Kinder ihre Bedürfnisse, sei das nun Hunger oder Tragen oder Nähe, kräftiger und lautstarker mitteilen, während andere sich ruhig verhalten oder schnell beruhigen lassen. Was für mich aber nciht heisst, dass das Bedürfnis verschwindet oder dass diese Kinder nicht auch von Nähe und Tragen profitieren würden, nur weil sie es nicht so intensiv einfordern. 

 Aber da ich das sowieso alles in eigene Artikel mal fassen wollte (wenn ich genug Zeit für die Quellennachweise habe), lasse ich das hier zunächst so stehen. Ich kann jedenfalls aus eigener Erfahrung sagen, dass unser Knirps sich mit 3,5 Monaten gedreht hat und jetzt mit 5 Monaten robbt, ob wohl er bis dahin so gut wie nie auf dem Boden liegt und lag. Interessieren Dich die Bücher und Studien? Dann suche ich sie raus. Kann nur dauern, weil ich einen Teil davon nur ausgeliehen hatte. Aus dem Kopf kann ich Dir nur nennen &quot;Ein Baby will getragen sein&quot;, &quot;Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen&quot;, &quot;Babyjahre&quot;. 

Und natürlich sollen sie nachts schlafen - wie gesagt, unserer schläft ja auch, obwohl er bis zu 8 mal nachts trinkt. Das dauert 5 Min, dann schläft er wieder tief und fest und ich auch. Nachtruhe gibt es hier auf jeden Fall ausreichend. normalerweise sogar für uns beide ;-). Auch gibt es da eben die Theorie, dass die Kinder noch nicht durchschlafen sollen in diesem Alter, weil der ganz tiefe Schlaf den plötzlichen Kindstod fördert, also dass das regelmäßige Aufwachen nachts sozusagen ein Schutzmechanismus ist. Genau wie das bei den Eltern liegen: man kann zeigen, dass die Atemzyklen und die Tiefschlafzyklen von Kind und Mutter sich dann aneinander anpassen, was wieder den zu tiefen (gefährlichen) Schlaf für das Baby verhindert. Beim Tragen kann man ähnliches zeigen, Kinder mit extrem viel (dauernder) körperlicher Nähe haben stabilere Herzfrequenzen und Atemrhythmen, schütten weniger Stresshormone aus, etc. etc. 

Ein Grund, wieso ich die entsprechenden Artikel bisher nicht geschrieben hatte war, dass ich nicht missionarisch klingen wollte - wir wollen unser Familienbett und das Tragen, wer nicht mag, der ben nicht. Aber jetzt gerade denke ich doch, es wäre interessant, mal die Quellen zusammenzusuchen... ist ja mein Blog ;-)

Das mit den gefährlichen Geschwistern als Urinstinkt hatte ich ehrlich gesagt noch nie so gehört. Geschwister sehe ich auch als etwas völlig naturgegebenes an (wie das Herumtragen oder anderes) - Geburtenkontrolle ist ja nun wirklich brandneu, evolutionär gesehen.. deshalb bin ich mir ganz sicher, dass sie diese natürliche Konkurrenzsituation (die natürlich da ist) überstehen und davon sogar profitieren (Sozialverhalten, Lernen von Gleichaltrigen, ...). Und da es schon immer Geschwister gab, sehe ich auch die positiven Mechanismen dafür in den Kindern angelegt. 

Aber ja - so macht die Diskussion mehr Sinn. :)

Achja, die Nähe. Ich glaube eben (weil ich an den evolutionsAnsatz glaube), dass Kinder extrem viel körperlichen Kontakt brauchen und dieses Bedürfnis erst langsam weniger wird. In den ersten Monaten hatten wir den Knirps auch so gut wie immer an uns, auf uns, neben uns. Jetzt will er immer mehr von sich aus alleine spielen. Anfangs 5 min, jetzt vielleicht 15 - dazwischen ist er wieder bei uns. Was ich aus Erfahrung auch bei anderen Kindern kenne, ist, dass das Tragen/der Körperkontakt von alleine weniger wird und eben nicht abgewöhnt werden muss. Ich meinte also mit Nähe tatsächlich körperliche Nähe, Berührung. 

Und das Essen: Ja, ich versuche tatsächlich, nach Hunger und nicht nach Zeit zu essen. Unter der Woche ist man ja sowohl mit essen als auch schlafen leider durch Arbeit oder später Kindergarten etc. an äußere Rhythmen gebunden, aber Sonntags und im Urlaub essen wir, wann wir lustig sind - schon immer. Auch früher in unserer Großfamilie (immerhin zu 9.) Da wurde dann eben eher &quot;abgestimmt&quot; - habt ihr jetzt schon Hunger oder später? Und wer vorher Hunger hat, isst Obst oder Gemüse. Auch hier bei uns, wir essen schon zusammen, aber mal essen wir Sonntags um 4 und dann nicht mehr und mal gibt es um 12 was kleines und um 19 Uhr nochmal ein großes Essen. Ganz, wie wir Hunger und Lust haben. Wer weniger Hunger hat, isst eben weniger. Wer mehr Hunger hat, isst noch ein Brot zum Mittagssalat. Wichtig ist mir da nur das gemeinsame Familienessen, nicht die Zeit. 

Jetzt alles beantwortet? Ich hoffe doch. (Ganz schön weit vom eigentlichen Thema sind wir wohl inzwischen so oder so.) Und: die ganzen Argumente/Bücher habe ich nicht angeführt, um jemanden zu verurteilen oder zu kritisieren, der das anders macht - sondern um zu erklären, warum wir genau diesen Ansatz verfolgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, in den Punkten werden wir wohl zumindest in dieser Diskussion nicht auf einen Punkt kommen ;-)</p>
<p>Ich kenne von den angeführten Büchern nur &#8220;Jedes Kind kann schlafen lernen&#8221; und finde einige allgemeine Punkte darin gut, andere schlicht falsch. Und für den Rest kenne ich wieder andere Bücher, die genau das Gegenteil sagen: dass der Gedanke, Kinder müssten liegen, veraltet ist  und dass getragene Kinder tatsächlich sich im Schnitt besser motorisch entwickeln (dass Tragen Fehlhaltungen entwickelt, ist inzwischen eindeutig widerlegt, die Anzahl der Kyphosen und Skoliosen ist gleich hoch oder sogar geringer als bei nicht getragenen Kindern, während die Hüftentwicklung besser ist als bei nicht getragenen Kindern); dass Kinder sich zwar daran gewöhnen könnnen nachts alleine einzuschlafen, aber eigentlich erst mit etwa 2-3 Jahren rein körperlich dazu in der Lage sind, ohne in Stress zu geraten, auch wenn sie nicht mehr schreien/nach Dir rufen (weil sie sichdas Schreien leicht abgewöhnen, den Wunsch nach Nähe dagegen nicht). Ich glaube zum Beispiel auch gerade nicht, dass der Boden der natürliche Ort für Kinder ist. Zum Entdecken schon, klar &#8211; aber gerade in den ersten Jahren ist die Zeit, in denen sie aktiv sein wollen und können, ja immer noch begrenzt, bevor sie wieder Pause brauchen. Was das &#8220;reif&#8221; sein angeht, bin ich davon überzeugt, dass einfach manche Kinder ihre Bedürfnisse, sei das nun Hunger oder Tragen oder Nähe, kräftiger und lautstarker mitteilen, während andere sich ruhig verhalten oder schnell beruhigen lassen. Was für mich aber nciht heisst, dass das Bedürfnis verschwindet oder dass diese Kinder nicht auch von Nähe und Tragen profitieren würden, nur weil sie es nicht so intensiv einfordern. </p>
<p> Aber da ich das sowieso alles in eigene Artikel mal fassen wollte (wenn ich genug Zeit für die Quellennachweise habe), lasse ich das hier zunächst so stehen. Ich kann jedenfalls aus eigener Erfahrung sagen, dass unser Knirps sich mit 3,5 Monaten gedreht hat und jetzt mit 5 Monaten robbt, ob wohl er bis dahin so gut wie nie auf dem Boden liegt und lag. Interessieren Dich die Bücher und Studien? Dann suche ich sie raus. Kann nur dauern, weil ich einen Teil davon nur ausgeliehen hatte. Aus dem Kopf kann ich Dir nur nennen &#8220;Ein Baby will getragen sein&#8221;, &#8220;Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen&#8221;, &#8220;Babyjahre&#8221;. </p>
<p>Und natürlich sollen sie nachts schlafen &#8211; wie gesagt, unserer schläft ja auch, obwohl er bis zu 8 mal nachts trinkt. Das dauert 5 Min, dann schläft er wieder tief und fest und ich auch. Nachtruhe gibt es hier auf jeden Fall ausreichend. normalerweise sogar für uns beide ;-). Auch gibt es da eben die Theorie, dass die Kinder noch nicht durchschlafen sollen in diesem Alter, weil der ganz tiefe Schlaf den plötzlichen Kindstod fördert, also dass das regelmäßige Aufwachen nachts sozusagen ein Schutzmechanismus ist. Genau wie das bei den Eltern liegen: man kann zeigen, dass die Atemzyklen und die Tiefschlafzyklen von Kind und Mutter sich dann aneinander anpassen, was wieder den zu tiefen (gefährlichen) Schlaf für das Baby verhindert. Beim Tragen kann man ähnliches zeigen, Kinder mit extrem viel (dauernder) körperlicher Nähe haben stabilere Herzfrequenzen und Atemrhythmen, schütten weniger Stresshormone aus, etc. etc. </p>
<p>Ein Grund, wieso ich die entsprechenden Artikel bisher nicht geschrieben hatte war, dass ich nicht missionarisch klingen wollte &#8211; wir wollen unser Familienbett und das Tragen, wer nicht mag, der ben nicht. Aber jetzt gerade denke ich doch, es wäre interessant, mal die Quellen zusammenzusuchen&#8230; ist ja mein Blog ;-)</p>
<p>Das mit den gefährlichen Geschwistern als Urinstinkt hatte ich ehrlich gesagt noch nie so gehört. Geschwister sehe ich auch als etwas völlig naturgegebenes an (wie das Herumtragen oder anderes) &#8211; Geburtenkontrolle ist ja nun wirklich brandneu, evolutionär gesehen.. deshalb bin ich mir ganz sicher, dass sie diese natürliche Konkurrenzsituation (die natürlich da ist) überstehen und davon sogar profitieren (Sozialverhalten, Lernen von Gleichaltrigen, &#8230;). Und da es schon immer Geschwister gab, sehe ich auch die positiven Mechanismen dafür in den Kindern angelegt. </p>
<p>Aber ja &#8211; so macht die Diskussion mehr Sinn. :)</p>
<p>Achja, die Nähe. Ich glaube eben (weil ich an den evolutionsAnsatz glaube), dass Kinder extrem viel körperlichen Kontakt brauchen und dieses Bedürfnis erst langsam weniger wird. In den ersten Monaten hatten wir den Knirps auch so gut wie immer an uns, auf uns, neben uns. Jetzt will er immer mehr von sich aus alleine spielen. Anfangs 5 min, jetzt vielleicht 15 &#8211; dazwischen ist er wieder bei uns. Was ich aus Erfahrung auch bei anderen Kindern kenne, ist, dass das Tragen/der Körperkontakt von alleine weniger wird und eben nicht abgewöhnt werden muss. Ich meinte also mit Nähe tatsächlich körperliche Nähe, Berührung. </p>
<p>Und das Essen: Ja, ich versuche tatsächlich, nach Hunger und nicht nach Zeit zu essen. Unter der Woche ist man ja sowohl mit essen als auch schlafen leider durch Arbeit oder später Kindergarten etc. an äußere Rhythmen gebunden, aber Sonntags und im Urlaub essen wir, wann wir lustig sind &#8211; schon immer. Auch früher in unserer Großfamilie (immerhin zu 9.) Da wurde dann eben eher &#8220;abgestimmt&#8221; &#8211; habt ihr jetzt schon Hunger oder später? Und wer vorher Hunger hat, isst Obst oder Gemüse. Auch hier bei uns, wir essen schon zusammen, aber mal essen wir Sonntags um 4 und dann nicht mehr und mal gibt es um 12 was kleines und um 19 Uhr nochmal ein großes Essen. Ganz, wie wir Hunger und Lust haben. Wer weniger Hunger hat, isst eben weniger. Wer mehr Hunger hat, isst noch ein Brot zum Mittagssalat. Wichtig ist mir da nur das gemeinsame Familienessen, nicht die Zeit. </p>
<p>Jetzt alles beantwortet? Ich hoffe doch. (Ganz schön weit vom eigentlichen Thema sind wir wohl inzwischen so oder so.) Und: die ganzen Argumente/Bücher habe ich nicht angeführt, um jemanden zu verurteilen oder zu kritisieren, der das anders macht &#8211; sondern um zu erklären, warum wir genau diesen Ansatz verfolgen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kassiopeia</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38484</link>
		<dc:creator>kassiopeia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 19:39:57 +0000</pubDate>
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		<description>Genau das, was agichan gestern schrieb, schrieb ich doch genauso im Kommentar 20:
&quot;Das ist ein weiterer Artikel, den ich schreiben möchte, dass ich nach 5 Jahren Mamasein denke, 
das es bei einigen Dingen egal ist, für welchen Weg man sich entscheidet.&quot; 
Der Titel lautet übrigens: Viele Wege führen zum Glück. ;)

Dieses Schwarz-Weiß-Ding gibt es meiner Meinung nach leider doch. Irgendwas in dem was oder
wie ich es schreibe, lässt bei jungen Müttern ein Rotlicht erglimmen. Das ist ja nicht erst seit
gestern so, sondern seit ein paar Jahren. Aber das, was ich schrieb war hier verallgemeinernd und
so einfach nicht fair. 

Ich versuche es zurück zur Diskussion, wenn du magst:

Du bist also der Meinung selbst 5 Minuten sind zuviel für Tom, weil er es nicht versteht? Richtig?
- Da wäre mein Ansatz: Die Grenzen der anderen Familienmitglieder. Wir haben das auf dem 
Zahnfleisch laufend mitgemacht, bis die großen Kinder nachts erwachten. Das wäre der eine Punkt.
Der andere Punkt wäre, dass ich wirklich glaube, er hatte es sich angewöhnt, oder eben besser wir
ihm, in einer unruhigen Nacht. Wenn du Quellen suchst, findest du sie bei &quot;Jedes Kind kann schlafen
lernen.&quot; Dort findet man Interessantes rund um den kindlichen Schlaf und so erschien es mir 
sinnvoll zu sehen, mit Hilfe der Quelle, dass er ja allein in den Schlaf fand und schlief. In einer 
natürlichen Wachphase in der Nacht hatte er sich an drei Dinge gewöhnt: Puppi&amp;Teddy, Nuckel
und sein Fläschen. Danach schlief er wieder ein. Auch das sind Rituale. An anderer Stelle beim
Giftzwerg sagtest du, jedes Kind sei eben unterschiedlich und mit rund um 9Monaten sei ein Umbruch.
Das wäre der dritte Punkt, Tom war reif. 

Hier ein Missverständnis mit dem Satzteil, &quot;aber wenn er (Ben) es braucht?&quot; war nicht Bens Bedürfnis 
gemeint, sondern deine allgemeine Auffassung: Kinder gehören getragen, richtig?! Bisher ging ich
nämlich davon aus, weil du es so schriebst oder ich es so verstanden hatte, dass dein Sohn ein
Tragling wäre. Nicht einer von allen quasi, sondern er es bräuchte.
Da möchte ich anders heran gehen. Du schriebst von den Bedürfnissen der Babies. Meiner Meinung
nach hat jedes Kind andere Bedürfnisse. Nicht alle liegen gern in Tragen. Aber ich denke wirklich,
man kann da etwas gewöhnen. So wie bei Tom mit 7 Monaten und dem Einpennen im Kinderwagen.
Gewöhnung.
Ein anderer Punkt zum gleichen Thema, weil es dich interessiert ist die Quelle: Der Baby-Führerschein.
Ab dem zweiten Kapitel geht es darum, wie wenig Spielzeug Babies brauchen (Interaktion ist wichtiger als 
Animation) und das die Bewegung im Liegen beginnt, eine andere Trageweise (in den Raum hinein). 
Schlicht vom Boden aus die Welt entdecken. Es geht um die Theorie, dass viele Fehlhaltungen vom 
falschen Herumgetragen werden entstehen und das der natürliche Ort die Welt zu erkunden eben am
Boden beginnt. Die Kinder lernen schneller sich zu drehen usw. weil sie ganz bei sich sind, aber immer
dabei und das leuchtete mir ein. Also ist meine erste Amtshandlung immer gewesen: Baby auf
Decke und immer dabei- vom Boden aus schauten sie mir zu und ihren Geschwistern, beim Kochen,
Spielen, Essen, Haare föhnen, einfach bei allem.

Auch finden sich in dem Buch das Thema: Mahl-Zeit! Nacht-Ruhe (und nicht wie damals bei Zoes
ersten Lebenswochen Spaß&amp;Spiel um die wache Zeit zu überbrücken.) Es geht dabei darum dem Kinde
zu zeigen, in der Nacht ist Ruhe. Nicht Alleinsein, sondern Nachtruhe. Eine Nacht ist zum Ruhen da
und das ist auch der Grund, warum ich so sehr befürworte oder eben für unsere Kinder als wichtig
empfand ausreichend zu schlafen, damit der Tag wieder schön erlebt werden kann und nicht bereits
mit einem übermüdeten Kind beginnt. Lesenswert! Und weil ich deinen Post heute las, musste ich
sofort daran denken ;) Da ich glaube, dass das eher die Art Diskussion ist, die du suchtest! 

Meine unbeantworteten Fragen waren eigentlich die nach der Nähe. Was du genau meinst. Und das
mit eurem Essverhalten. Außerdem noch der Evolutionsbiologische Ansatz: &quot;Kinder am Körper.&quot;, den 
ich kritisierte auf Grund des Artikels &quot;Kinder leiden unter Geschwistern. (Du oder ich!)&quot; und du
zumindest in meiner Erinnerung salopp meintest, das würden die Kinde schon überleben. Mein
Gedankenansatz war hier: Beides kommt von der gleichen Quelle, nämlich irgendwelchen Urinstinkten,
bejahe ich den einen Instinkt, müsste man doch auch den anderen bejahen. 

Das wars schon! :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das, was agichan gestern schrieb, schrieb ich doch genauso im Kommentar 20:<br />
&#8220;Das ist ein weiterer Artikel, den ich schreiben möchte, dass ich nach 5 Jahren Mamasein denke,<br />
das es bei einigen Dingen egal ist, für welchen Weg man sich entscheidet.&#8221;<br />
Der Titel lautet übrigens: Viele Wege führen zum Glück. ;)</p>
<p>Dieses Schwarz-Weiß-Ding gibt es meiner Meinung nach leider doch. Irgendwas in dem was oder<br />
wie ich es schreibe, lässt bei jungen Müttern ein Rotlicht erglimmen. Das ist ja nicht erst seit<br />
gestern so, sondern seit ein paar Jahren. Aber das, was ich schrieb war hier verallgemeinernd und<br />
so einfach nicht fair. </p>
<p>Ich versuche es zurück zur Diskussion, wenn du magst:</p>
<p>Du bist also der Meinung selbst 5 Minuten sind zuviel für Tom, weil er es nicht versteht? Richtig?<br />
- Da wäre mein Ansatz: Die Grenzen der anderen Familienmitglieder. Wir haben das auf dem<br />
Zahnfleisch laufend mitgemacht, bis die großen Kinder nachts erwachten. Das wäre der eine Punkt.<br />
Der andere Punkt wäre, dass ich wirklich glaube, er hatte es sich angewöhnt, oder eben besser wir<br />
ihm, in einer unruhigen Nacht. Wenn du Quellen suchst, findest du sie bei &#8220;Jedes Kind kann schlafen<br />
lernen.&#8221; Dort findet man Interessantes rund um den kindlichen Schlaf und so erschien es mir<br />
sinnvoll zu sehen, mit Hilfe der Quelle, dass er ja allein in den Schlaf fand und schlief. In einer<br />
natürlichen Wachphase in der Nacht hatte er sich an drei Dinge gewöhnt: Puppi&#038;Teddy, Nuckel<br />
und sein Fläschen. Danach schlief er wieder ein. Auch das sind Rituale. An anderer Stelle beim<br />
Giftzwerg sagtest du, jedes Kind sei eben unterschiedlich und mit rund um 9Monaten sei ein Umbruch.<br />
Das wäre der dritte Punkt, Tom war reif. </p>
<p>Hier ein Missverständnis mit dem Satzteil, &#8220;aber wenn er (Ben) es braucht?&#8221; war nicht Bens Bedürfnis<br />
gemeint, sondern deine allgemeine Auffassung: Kinder gehören getragen, richtig?! Bisher ging ich<br />
nämlich davon aus, weil du es so schriebst oder ich es so verstanden hatte, dass dein Sohn ein<br />
Tragling wäre. Nicht einer von allen quasi, sondern er es bräuchte.<br />
Da möchte ich anders heran gehen. Du schriebst von den Bedürfnissen der Babies. Meiner Meinung<br />
nach hat jedes Kind andere Bedürfnisse. Nicht alle liegen gern in Tragen. Aber ich denke wirklich,<br />
man kann da etwas gewöhnen. So wie bei Tom mit 7 Monaten und dem Einpennen im Kinderwagen.<br />
Gewöhnung.<br />
Ein anderer Punkt zum gleichen Thema, weil es dich interessiert ist die Quelle: Der Baby-Führerschein.<br />
Ab dem zweiten Kapitel geht es darum, wie wenig Spielzeug Babies brauchen (Interaktion ist wichtiger als<br />
Animation) und das die Bewegung im Liegen beginnt, eine andere Trageweise (in den Raum hinein).<br />
Schlicht vom Boden aus die Welt entdecken. Es geht um die Theorie, dass viele Fehlhaltungen vom<br />
falschen Herumgetragen werden entstehen und das der natürliche Ort die Welt zu erkunden eben am<br />
Boden beginnt. Die Kinder lernen schneller sich zu drehen usw. weil sie ganz bei sich sind, aber immer<br />
dabei und das leuchtete mir ein. Also ist meine erste Amtshandlung immer gewesen: Baby auf<br />
Decke und immer dabei- vom Boden aus schauten sie mir zu und ihren Geschwistern, beim Kochen,<br />
Spielen, Essen, Haare föhnen, einfach bei allem.</p>
<p>Auch finden sich in dem Buch das Thema: Mahl-Zeit! Nacht-Ruhe (und nicht wie damals bei Zoes<br />
ersten Lebenswochen Spaß&#038;Spiel um die wache Zeit zu überbrücken.) Es geht dabei darum dem Kinde<br />
zu zeigen, in der Nacht ist Ruhe. Nicht Alleinsein, sondern Nachtruhe. Eine Nacht ist zum Ruhen da<br />
und das ist auch der Grund, warum ich so sehr befürworte oder eben für unsere Kinder als wichtig<br />
empfand ausreichend zu schlafen, damit der Tag wieder schön erlebt werden kann und nicht bereits<br />
mit einem übermüdeten Kind beginnt. Lesenswert! Und weil ich deinen Post heute las, musste ich<br />
sofort daran denken ;) Da ich glaube, dass das eher die Art Diskussion ist, die du suchtest! </p>
<p>Meine unbeantworteten Fragen waren eigentlich die nach der Nähe. Was du genau meinst. Und das<br />
mit eurem Essverhalten. Außerdem noch der Evolutionsbiologische Ansatz: &#8220;Kinder am Körper.&#8221;, den<br />
ich kritisierte auf Grund des Artikels &#8220;Kinder leiden unter Geschwistern. (Du oder ich!)&#8221; und du<br />
zumindest in meiner Erinnerung salopp meintest, das würden die Kinde schon überleben. Mein<br />
Gedankenansatz war hier: Beides kommt von der gleichen Quelle, nämlich irgendwelchen Urinstinkten,<br />
bejahe ich den einen Instinkt, müsste man doch auch den anderen bejahen. </p>
<p>Das wars schon! :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schussel</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38482</link>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 08:30:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.klaresbuntesglas.de/?p=3037#comment-38482</guid>
		<description>Liebe Kassiopeia,
jetzt muss ich zuerst auch etwas loswerden: Ich habe das Gefühl, dass Du diesen Schwarz-Weiss-Konflikt siehst, der für mich gar nicht da ist. Und dass Du Dinge in meine Aussagen interpretierst, die ich weder sage noch meine. 

Das allermeiste von dem, was Du hier anführst, habe ich nie gesagt und denke ich auch nicht. Aber um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich es nochmal ganz explizit sagen. 
Ich denke nicht, dass Du Deine Kinder schreien lässt. 
Ich denke nicht, dass Du Deinen Kindern auf irgendeine Art Liebe entziehst und habe das auch bestimmt noch nie gesagt. 
Ich setze fehlende Nähe nicht mit fehlender Liebe gleich.
Ich denke nicht, dass Du eine schlechte Mutter bist und auch nicht, dass ich eine gute Mutter oder bessere Mutter bin. 
Ich denke nicht, dass Du Tom bei Durst nichts zu trinken gibts oder Ben nicht tragen würdest, wenn er weint. 
Ich denke nicht, dass Du Deine Kinder nicht tröstest. 
Ich denke nicht, dass Deine Kinder irgendwie angeschlagen oder geschädigt oder sonstwas sind. 
Ich denke nicht, dass Du Dir keine oder zu wenig Gedanken über Erziehung machst. 
Ich sehe nicht meine Variante als &quot;weiß und gut&quot; und Deine als &quot;schwarz und falsch&quot;. 
Ich stimme Deinem Artikel, das erste Lebensjahr (ungefähr) ausgenommen, ansonsten fast vollständig zu, wie ich ja auch schon schrieb. 

Habe ich jetzt wieder irgendetwas missverständlich ausgedrückt?

Dann also, falls ich noch darf, zu den konkreten Punkten nochmal meine Erklärung. Ich glaube Dir sofort, dass Tom sich nur eine Stunde unwohl oder was auch immer gefühlt hat, als er keine Flasche mehr bekam. Wo hast Du gelesen, dass ich das angezweifelt habe? Der Punkt, an dem wir beide einfach unterschiedlicher Meinung sind, ist, ob diese eine Stunde nötig wäre. Ich selbst bin der Meinung, dass auch fünf Minuten unwohl fühlen zu viel für ein Kind sind, wenn es nur darum geht, ob man nachts trinken darf oder nicht.Ich persönlich würde diese fünf Minuten vermeiden. Aber: das siehst Du so und ich anders, und deshalb machst Du es so und ich anders. Mehr habe ich nie gesagt und nie gemeint. Dass Du Tom deswegen schreien lässt oder er total am Ende ist oder ständig bei Durst nichts zu trinken kriegt, das war Deine Interpretation meiner Bemerkungen. 

Genauso beim Tragen. Ich bin nie davon ausgegangen, dass Du einen weinenden Ben im Zwillingskinderwagen durch die Gegend schiebst. Wieso sollte ich das auch denken? Ich bin nur davon ausgegangen, dass Du (wie Du ja auch jetzt schreibst) ihn draußen teilweise eher in den Kinderwagen tun möchtest als ihn zu tragen, um ihm das Tragen nicht noch anzugewöhnen. Soweit sind wir uns doch einig, oder? Und jetzt wieder der Punkt, an dem wir unterschiedliche Meinungen haben: Ich bin der Ansicht, dass Säuglinge so viel wie möglich bis hin zu immer getragen werden sollen und nicht nur, wenn sie schlecht drauf sind. Du bist der Meinung, dass man sie tragen soll, um sie zu trösten und zu beruhigen, und dass sie mehr tragen nicht unbedingt brauchen.Ich glaube, dass Säuglinge von Natur aus Traglinge sind und man ihnen das nicht angewöhnen kann, sondern nur gezielt abgewöhnen. Ich halte es für ein unbedingtes Grundbedürfnis. Du meinst, dass es zum großen Teil (auch) Gewohnheit ist.  Zwei Meinungen, nicht mehr. Und wieder mache ich deshalb, was ich eben tue und du etwas anderes. 

Was die Rückenleiden angeht... wieder ein Punkt für Missverständnisse. Ich sage jetzt, was ich eigentlich nicht gesagt habe, weil ich eben Angst vor falschen Interpretationen hatte. Ich sage: ich selbst habe auch zwei Bandscheibenvorfälle hinter mir und kann mit dem Tragetuch schon lange überhaupt nicht mehr tragen, aber mit der Manduca auch problemlos 10 Stunden lang. Das könnte man jetzt auf zwei Arten interpretieren: entweder als Bevormundung und Kritik &quot;he, das mit dem Rücken ist doch nur eine blöde Ausrede, weil Du aus Angst vor Gewöhnung nicht willst und überhaupt, wenn Du nicht trägst, schadest Du Deinem Kind&quot; (was ich definitiv nicht gemeint habe!) oder aber als freundlich gemeinten Ratschlag ohne Verpflichtung &quot;schau, ich kenne das mit dem Rücken, und solltest Du wirklich unbedingt tragen wollen und nur wegen Deinem Rücken nicht können, dann empfehle ich Dir eine Tragehilfe mit Bauchgurt&quot;. Alles Interpretation. 
Jedenfalls weiss ich, dass man nicht immer alles tun kann, was man gut findet. Ich habe selbst geschrieben, dass ich am Anfang nicht tragen konnte, weil es mir schlecht ging. Wochenlang. Muss ich mich deshlab schlecht fühlen? Nein, bestimmt nicht. War es das beste für den Knirps? Nein, ich denke tatsächlich, es wäre besser gewesen, wenn ich ihn hätte an mir tragen können - aber es ging eben nicht. Also muss man sich manchmal damit abfinden, nicht immer das tun zu können, was das beste ist. Du selbst hast ja auch gerade noch das beispiel mit der Reizüberflutung angebracht, die man manchmal einfach nicht vermeiden kann. Aber das heisst doch nicht, dass man nicht darüber reden darf, ob nicht andere Dinge theoretisch besser wären. Und es heisst auch nicht, dass alles gleich Schaden anrichtet. Das hat Agichan weiter oben sehr gut beschrieben: viele Wege führen dazu, dass die Kinder groß werden, ohne gleich einen Schaden fürs Leben zu haben. Was aber nicht heisst, dass diese Wege deshalb alle gleich gut für die Kinder sind. Ich möchte also sicherheitshalber dort, wo ich zu pauschal von &quot;schaden&quot; geredet habe, in &quot;potentiell schaden&quot; ändern. Kann (meiner Meinung nach) schaden, tut es aber vermutlich nicht.

Es ist so leicht, sich da falsch zu verstehen. Besonders in Kommentaren, besonders, wenn manche Themen eigentlich nur gestreift werden und eine gewisse Eigenständigkeit entwickeln, weil man sie doch nicht einfach so stehen lassen will. Ich bitte aber trotzdem darum, nichts in meine Aussagen zu interpretieren, das ich nicht sage und nicht denke. Denn auch wenn ich Diskussionen liebe und auch eigentlich sehr gut abkann, bin ich nicht gerade begeistert, wenn ich auf diese Weise falsch verstanden werde. 

So. Das alles war nun wirklich schon weit vom eigentlichen Thema entfernt, aber so stehen lassen wollte ich es eben auch nicht. Zumindest hoffe ich, jetzt die gröbsten Missverständnisse endgültig ausgeräumt zu haben. Wenn nicht, dann bin ich wohl einfach unfähig, das korrekt auszudrücken, was ich meine....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kassiopeia,<br />
jetzt muss ich zuerst auch etwas loswerden: Ich habe das Gefühl, dass Du diesen Schwarz-Weiss-Konflikt siehst, der für mich gar nicht da ist. Und dass Du Dinge in meine Aussagen interpretierst, die ich weder sage noch meine. </p>
<p>Das allermeiste von dem, was Du hier anführst, habe ich nie gesagt und denke ich auch nicht. Aber um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich es nochmal ganz explizit sagen.<br />
Ich denke nicht, dass Du Deine Kinder schreien lässt.<br />
Ich denke nicht, dass Du Deinen Kindern auf irgendeine Art Liebe entziehst und habe das auch bestimmt noch nie gesagt.<br />
Ich setze fehlende Nähe nicht mit fehlender Liebe gleich.<br />
Ich denke nicht, dass Du eine schlechte Mutter bist und auch nicht, dass ich eine gute Mutter oder bessere Mutter bin.<br />
Ich denke nicht, dass Du Tom bei Durst nichts zu trinken gibts oder Ben nicht tragen würdest, wenn er weint.<br />
Ich denke nicht, dass Du Deine Kinder nicht tröstest.<br />
Ich denke nicht, dass Deine Kinder irgendwie angeschlagen oder geschädigt oder sonstwas sind.<br />
Ich denke nicht, dass Du Dir keine oder zu wenig Gedanken über Erziehung machst.<br />
Ich sehe nicht meine Variante als &#8220;weiß und gut&#8221; und Deine als &#8220;schwarz und falsch&#8221;.<br />
Ich stimme Deinem Artikel, das erste Lebensjahr (ungefähr) ausgenommen, ansonsten fast vollständig zu, wie ich ja auch schon schrieb. </p>
<p>Habe ich jetzt wieder irgendetwas missverständlich ausgedrückt?</p>
<p>Dann also, falls ich noch darf, zu den konkreten Punkten nochmal meine Erklärung. Ich glaube Dir sofort, dass Tom sich nur eine Stunde unwohl oder was auch immer gefühlt hat, als er keine Flasche mehr bekam. Wo hast Du gelesen, dass ich das angezweifelt habe? Der Punkt, an dem wir beide einfach unterschiedlicher Meinung sind, ist, ob diese eine Stunde nötig wäre. Ich selbst bin der Meinung, dass auch fünf Minuten unwohl fühlen zu viel für ein Kind sind, wenn es nur darum geht, ob man nachts trinken darf oder nicht.Ich persönlich würde diese fünf Minuten vermeiden. Aber: das siehst Du so und ich anders, und deshalb machst Du es so und ich anders. Mehr habe ich nie gesagt und nie gemeint. Dass Du Tom deswegen schreien lässt oder er total am Ende ist oder ständig bei Durst nichts zu trinken kriegt, das war Deine Interpretation meiner Bemerkungen. </p>
<p>Genauso beim Tragen. Ich bin nie davon ausgegangen, dass Du einen weinenden Ben im Zwillingskinderwagen durch die Gegend schiebst. Wieso sollte ich das auch denken? Ich bin nur davon ausgegangen, dass Du (wie Du ja auch jetzt schreibst) ihn draußen teilweise eher in den Kinderwagen tun möchtest als ihn zu tragen, um ihm das Tragen nicht noch anzugewöhnen. Soweit sind wir uns doch einig, oder? Und jetzt wieder der Punkt, an dem wir unterschiedliche Meinungen haben: Ich bin der Ansicht, dass Säuglinge so viel wie möglich bis hin zu immer getragen werden sollen und nicht nur, wenn sie schlecht drauf sind. Du bist der Meinung, dass man sie tragen soll, um sie zu trösten und zu beruhigen, und dass sie mehr tragen nicht unbedingt brauchen.Ich glaube, dass Säuglinge von Natur aus Traglinge sind und man ihnen das nicht angewöhnen kann, sondern nur gezielt abgewöhnen. Ich halte es für ein unbedingtes Grundbedürfnis. Du meinst, dass es zum großen Teil (auch) Gewohnheit ist.  Zwei Meinungen, nicht mehr. Und wieder mache ich deshalb, was ich eben tue und du etwas anderes. </p>
<p>Was die Rückenleiden angeht&#8230; wieder ein Punkt für Missverständnisse. Ich sage jetzt, was ich eigentlich nicht gesagt habe, weil ich eben Angst vor falschen Interpretationen hatte. Ich sage: ich selbst habe auch zwei Bandscheibenvorfälle hinter mir und kann mit dem Tragetuch schon lange überhaupt nicht mehr tragen, aber mit der Manduca auch problemlos 10 Stunden lang. Das könnte man jetzt auf zwei Arten interpretieren: entweder als Bevormundung und Kritik &#8220;he, das mit dem Rücken ist doch nur eine blöde Ausrede, weil Du aus Angst vor Gewöhnung nicht willst und überhaupt, wenn Du nicht trägst, schadest Du Deinem Kind&#8221; (was ich definitiv nicht gemeint habe!) oder aber als freundlich gemeinten Ratschlag ohne Verpflichtung &#8220;schau, ich kenne das mit dem Rücken, und solltest Du wirklich unbedingt tragen wollen und nur wegen Deinem Rücken nicht können, dann empfehle ich Dir eine Tragehilfe mit Bauchgurt&#8221;. Alles Interpretation.<br />
Jedenfalls weiss ich, dass man nicht immer alles tun kann, was man gut findet. Ich habe selbst geschrieben, dass ich am Anfang nicht tragen konnte, weil es mir schlecht ging. Wochenlang. Muss ich mich deshlab schlecht fühlen? Nein, bestimmt nicht. War es das beste für den Knirps? Nein, ich denke tatsächlich, es wäre besser gewesen, wenn ich ihn hätte an mir tragen können &#8211; aber es ging eben nicht. Also muss man sich manchmal damit abfinden, nicht immer das tun zu können, was das beste ist. Du selbst hast ja auch gerade noch das beispiel mit der Reizüberflutung angebracht, die man manchmal einfach nicht vermeiden kann. Aber das heisst doch nicht, dass man nicht darüber reden darf, ob nicht andere Dinge theoretisch besser wären. Und es heisst auch nicht, dass alles gleich Schaden anrichtet. Das hat Agichan weiter oben sehr gut beschrieben: viele Wege führen dazu, dass die Kinder groß werden, ohne gleich einen Schaden fürs Leben zu haben. Was aber nicht heisst, dass diese Wege deshalb alle gleich gut für die Kinder sind. Ich möchte also sicherheitshalber dort, wo ich zu pauschal von &#8220;schaden&#8221; geredet habe, in &#8220;potentiell schaden&#8221; ändern. Kann (meiner Meinung nach) schaden, tut es aber vermutlich nicht.</p>
<p>Es ist so leicht, sich da falsch zu verstehen. Besonders in Kommentaren, besonders, wenn manche Themen eigentlich nur gestreift werden und eine gewisse Eigenständigkeit entwickeln, weil man sie doch nicht einfach so stehen lassen will. Ich bitte aber trotzdem darum, nichts in meine Aussagen zu interpretieren, das ich nicht sage und nicht denke. Denn auch wenn ich Diskussionen liebe und auch eigentlich sehr gut abkann, bin ich nicht gerade begeistert, wenn ich auf diese Weise falsch verstanden werde. </p>
<p>So. Das alles war nun wirklich schon weit vom eigentlichen Thema entfernt, aber so stehen lassen wollte ich es eben auch nicht. Zumindest hoffe ich, jetzt die gröbsten Missverständnisse endgültig ausgeräumt zu haben. Wenn nicht, dann bin ich wohl einfach unfähig, das korrekt auszudrücken, was ich meine&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kassiopeia</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38481</link>
		<dc:creator>kassiopeia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 06:56:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.klaresbuntesglas.de/?p=3037#comment-38481</guid>
		<description>Liebe Frau Schussel,

Sie sind nicht die Erste, die sich in mir und meinen Sätzen ein Gegenüber sucht, ein quasi Schwarz zu einem
reinem Weiß. Es macht für mich -und das sagte ich schon einmal an anderer Stelle mit ähnlichem Diskusions-
Grundlagen schwarz/weiß- fertig das die &quot;Nähekeule&quot; rausgeholt wird. Als würden meine Kinder ständig im
Verzicht leben. Aus zwei Seiten zu einem Thema wird: Die eine kümmert sich, die andere verweigert. Eine 
größere Wertung gibt es meiner Meinung nach nicht. 

Ich werde meine Gefühle dazu mal anhand eines Beispiels darlegen, damit das nicht ausufert und ne ganz 
andere Baustelle wird, okay?!

&quot;Mir ging es ja darum, dass Frau K. schon jetzt im Voraus sagt, sie wird Ben nicht tragen, damit sie es ihm nicht angewöhnen kann. Und wenn er das aber braucht? Wenn es sein Bedürfnis ist und trotzdem aus Angst vor der Gewohnheit verweigert wird?&quot;- schriebst du an agichan über mich.

Du kannst auf meiner Webseite einen Artikel unter diesem hier sehen, dass ich im Besitz eines Tragetuchs bin,
du weißt, dass ich im Besitz eines Tragetuchs bin und mich via twitter um eine Erweiterung der 
Tragemöglichkeiten informiert hatte, du kannst hier lesen in einem meiner Antworten, dass ich Tom abends,
wenn er schrie im Tragetuch schuckelte -und ich kann dir versichern er schrie jeden Abend, weil er immer mit
musste und keinen Nestschongang hatte, der Knirps war Reizüberflutet- aber und jetzt kommt das 
entscheidene, du gehst von einem Satz der lautete: &quot;Wir haben jetzt lange überlegt, ob wir
nochmal ein Vermögen ausgeben wollen für einen Zwillingskinderwagen oder ob es nicht irgendeine
andere Möglichkeit gibt. Tragetuch Übergangsweise? Und dann dachte ich, nein lieber nicht. Weil
ich dann das Kind aktiv zum Tragling mache.&quot; davon aus, dass ich was?! Einen schreienden Ben im Zwillingskinderwagen den Karlsberg runterfahre, um die Großen abzuholen, weil ich ihm etwas nicht 
angewöhnen will?! Und was noch?! Einen schreienden Tom, der Durst hat aber nichts bekommt nebenher?!
Am besten mit schreienden Kindern, die hungern, weil ich strickt meine Essenszeiten einhalte?! Das meine 
ich mit schwarz/weiß denken. Und das ich das Gefühl habe, man möchte mich gar nicht richtig verstehen.

Ich werde Ben tragen zu Hause mit Genuss, aber ich wenn ich das Haus verlasse und ich die Wahl habe
und die habe ich doch, werde ihn in einen Kinderwagen legen, damit er sich an nichts gewöhnt, was er nicht braucht. Und ja auch, weil es nicht geht. Wenn er weint im Wagen, werde ich mich um meinen Sohn kümmern, 
wie jede andere Mutter auch. Wie jede liebende Mutter. 

Gleiches lässt sich beliebig auf eine Flasche in der Nacht übertragen, ein Durchschlafen, ein allein 
Einschlafen. Immer fallen Worte wie Verweigern von Bedürfnissen und Näheentzug. Liebesentzug? Was zum
Teufel, denken die Menschen passiert hier den ganzen Tag? Das hier schreiende, weinende, psychisch
schon angeschlagende Kinder herumlaufen?! 

Wenn ich hier schreibe, dass wir Tom eine Flasche in der Nacht angewöhnt hatten, dann musst du leider
darauf vertrauen, dass das stimmt, da ich seine Mutter bin. Wenn ich dir sage, dass es eine Nacht war die
wir zum abgewöhnen brauchten und vielleicht eine Stunde, in der er sich schwer tat, musst du das ebenso. 
Wenn ich dir sage, dass er keinen Durst hatte, keines meiner Kinder nachts Durst hat, dann musst du das 
auch glauben. Oder solltest es zumindest, wenn du mir nicht anderer seits unterstellen willst, dass ich
meinen Kindern permanent schlechtes tue, oder nicht?!

Das klang jetzt alles sehr harsch. Und ich bin ganz bestimmt nicht stinkesauer, aber es war mit ein
Bedürfnis das mal los zu werden. Es ist wunderbar und sehr wertvoll sich Gedanken zu machen zur 
eigenen Erziehung und genau das tue ich auch- jeden Tag- wie viele andere Mütter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Schussel,</p>
<p>Sie sind nicht die Erste, die sich in mir und meinen Sätzen ein Gegenüber sucht, ein quasi Schwarz zu einem<br />
reinem Weiß. Es macht für mich -und das sagte ich schon einmal an anderer Stelle mit ähnlichem Diskusions-<br />
Grundlagen schwarz/weiß- fertig das die &#8220;Nähekeule&#8221; rausgeholt wird. Als würden meine Kinder ständig im<br />
Verzicht leben. Aus zwei Seiten zu einem Thema wird: Die eine kümmert sich, die andere verweigert. Eine<br />
größere Wertung gibt es meiner Meinung nach nicht. </p>
<p>Ich werde meine Gefühle dazu mal anhand eines Beispiels darlegen, damit das nicht ausufert und ne ganz<br />
andere Baustelle wird, okay?!</p>
<p>&#8220;Mir ging es ja darum, dass Frau K. schon jetzt im Voraus sagt, sie wird Ben nicht tragen, damit sie es ihm nicht angewöhnen kann. Und wenn er das aber braucht? Wenn es sein Bedürfnis ist und trotzdem aus Angst vor der Gewohnheit verweigert wird?&#8221;- schriebst du an agichan über mich.</p>
<p>Du kannst auf meiner Webseite einen Artikel unter diesem hier sehen, dass ich im Besitz eines Tragetuchs bin,<br />
du weißt, dass ich im Besitz eines Tragetuchs bin und mich via twitter um eine Erweiterung der<br />
Tragemöglichkeiten informiert hatte, du kannst hier lesen in einem meiner Antworten, dass ich Tom abends,<br />
wenn er schrie im Tragetuch schuckelte -und ich kann dir versichern er schrie jeden Abend, weil er immer mit<br />
musste und keinen Nestschongang hatte, der Knirps war Reizüberflutet- aber und jetzt kommt das<br />
entscheidene, du gehst von einem Satz der lautete: &#8220;Wir haben jetzt lange überlegt, ob wir<br />
nochmal ein Vermögen ausgeben wollen für einen Zwillingskinderwagen oder ob es nicht irgendeine<br />
andere Möglichkeit gibt. Tragetuch Übergangsweise? Und dann dachte ich, nein lieber nicht. Weil<br />
ich dann das Kind aktiv zum Tragling mache.&#8221; davon aus, dass ich was?! Einen schreienden Ben im Zwillingskinderwagen den Karlsberg runterfahre, um die Großen abzuholen, weil ich ihm etwas nicht<br />
angewöhnen will?! Und was noch?! Einen schreienden Tom, der Durst hat aber nichts bekommt nebenher?!<br />
Am besten mit schreienden Kindern, die hungern, weil ich strickt meine Essenszeiten einhalte?! Das meine<br />
ich mit schwarz/weiß denken. Und das ich das Gefühl habe, man möchte mich gar nicht richtig verstehen.</p>
<p>Ich werde Ben tragen zu Hause mit Genuss, aber ich wenn ich das Haus verlasse und ich die Wahl habe<br />
und die habe ich doch, werde ihn in einen Kinderwagen legen, damit er sich an nichts gewöhnt, was er nicht braucht. Und ja auch, weil es nicht geht. Wenn er weint im Wagen, werde ich mich um meinen Sohn kümmern,<br />
wie jede andere Mutter auch. Wie jede liebende Mutter. </p>
<p>Gleiches lässt sich beliebig auf eine Flasche in der Nacht übertragen, ein Durchschlafen, ein allein<br />
Einschlafen. Immer fallen Worte wie Verweigern von Bedürfnissen und Näheentzug. Liebesentzug? Was zum<br />
Teufel, denken die Menschen passiert hier den ganzen Tag? Das hier schreiende, weinende, psychisch<br />
schon angeschlagende Kinder herumlaufen?! </p>
<p>Wenn ich hier schreibe, dass wir Tom eine Flasche in der Nacht angewöhnt hatten, dann musst du leider<br />
darauf vertrauen, dass das stimmt, da ich seine Mutter bin. Wenn ich dir sage, dass es eine Nacht war die<br />
wir zum abgewöhnen brauchten und vielleicht eine Stunde, in der er sich schwer tat, musst du das ebenso.<br />
Wenn ich dir sage, dass er keinen Durst hatte, keines meiner Kinder nachts Durst hat, dann musst du das<br />
auch glauben. Oder solltest es zumindest, wenn du mir nicht anderer seits unterstellen willst, dass ich<br />
meinen Kindern permanent schlechtes tue, oder nicht?!</p>
<p>Das klang jetzt alles sehr harsch. Und ich bin ganz bestimmt nicht stinkesauer, aber es war mit ein<br />
Bedürfnis das mal los zu werden. Es ist wunderbar und sehr wertvoll sich Gedanken zu machen zur<br />
eigenen Erziehung und genau das tue ich auch- jeden Tag- wie viele andere Mütter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schussel</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38480</link>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 04:52:20 +0000</pubDate>
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		<description>Und nochmal ich: ich würde Dir, Kassiopeia, gerne auf Deine unbeantworteten Fragen antworten.. aber ich habe offenbar Tomaten auf den Augen. Die einzige Frage, die ich noch fand, war die mit der Nähe. Den Rest hatte ich doch (hoffentlich) beantwortet, also wie das mit der Nähe ist, wenn ich wieder antworte, was ich zum Schreien denke, warum ich das Nicht-Trinken nachts abwegig finde, ... 
Meintest Du das?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und nochmal ich: ich würde Dir, Kassiopeia, gerne auf Deine unbeantworteten Fragen antworten.. aber ich habe offenbar Tomaten auf den Augen. Die einzige Frage, die ich noch fand, war die mit der Nähe. Den Rest hatte ich doch (hoffentlich) beantwortet, also wie das mit der Nähe ist, wenn ich wieder antworte, was ich zum Schreien denke, warum ich das Nicht-Trinken nachts abwegig finde, &#8230;<br />
Meintest Du das?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schussel</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38479</link>
		<dc:creator>Schussel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 04:37:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.klaresbuntesglas.de/?p=3037#comment-38479</guid>
		<description>Huch. Ich glaube, jetzt werde ich solangsam massiv missverstanden.... 

also, liebe Kassiopeia, ich wollte tatsächlich nichts in Deine Sätze reininterpretieren, sondern aktiv nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe. Wenn das anders rüberkam, tut es mir leid. Ich habe das nur so ausformuliert, damit ich darauf von Dir ein &quot;nein, so war das nicht gemeint&quot; oder &quot;ja, so meinte ich das&quot; kriegen kann, weil ich mir eben nicht sicher war, was ich wie verstehen soll. 

Und ich werde jetzt gleich nochmal schauen, wo ich Fragen nicht beantwortet habe, denn auch das war keine Absicht - muss in der allgemeinen Diskussion untergegangen sein. Ich wollte Dich bestimmt und ehrlich verstehen und es tut mir leid, dass Du Dich dadurch als Boxsack siehst. So war es ganz sicher nicht gemeint. 

und deshalb, @agi, gehe ich jetzt mal vorerst nicht weiter auf das ein - gern per mail, wenn Du magst  - aber ich will doch niemandem auf den Füßen rumtrampeln, nur weil ich etwas falsch verstehe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Huch. Ich glaube, jetzt werde ich solangsam massiv missverstanden&#8230;. </p>
<p>also, liebe Kassiopeia, ich wollte tatsächlich nichts in Deine Sätze reininterpretieren, sondern aktiv nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe. Wenn das anders rüberkam, tut es mir leid. Ich habe das nur so ausformuliert, damit ich darauf von Dir ein &#8220;nein, so war das nicht gemeint&#8221; oder &#8220;ja, so meinte ich das&#8221; kriegen kann, weil ich mir eben nicht sicher war, was ich wie verstehen soll. </p>
<p>Und ich werde jetzt gleich nochmal schauen, wo ich Fragen nicht beantwortet habe, denn auch das war keine Absicht &#8211; muss in der allgemeinen Diskussion untergegangen sein. Ich wollte Dich bestimmt und ehrlich verstehen und es tut mir leid, dass Du Dich dadurch als Boxsack siehst. So war es ganz sicher nicht gemeint. </p>
<p>und deshalb, @agi, gehe ich jetzt mal vorerst nicht weiter auf das ein &#8211; gern per mail, wenn Du magst  &#8211; aber ich will doch niemandem auf den Füßen rumtrampeln, nur weil ich etwas falsch verstehe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kassiopeia</title>
		<link>http://www.klaresbuntesglas.de/blog/2009/07/25/aktive-eltern-oder-mehr-mut-zum-nein/comment-page-1/#comment-38478</link>
		<dc:creator>kassiopeia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 21:45:27 +0000</pubDate>
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		<description>Die Damen! Ich war den ganzen Nachmittag auf Achse, bin jetzt um 23.30 Uhr zu Tür reingeschneit und
werde mich dann morgen ausführlich äußern. Nur kurz.

Aber ich möchte nach dem ersten Lesen mal festhalten, dass ich es mehr als spannend finde, dass in meine
Sätze hinein interpretiert wird, was ich mit Tom getan und Ben tun werde, anstatt mich- und der geht an
Frau Schussel- zu fragen. Wohin gegen ich sehr viele Fragen stellte und keine Antwort bekam, mir jedoch die 
Mühe machte auf jede noch so kleine Kleinigkeit einzugehen, auf die widerum nichts mehr gesagt wurde, ob
nun zu lang geworden oder nicht. Das finde ich kontroproduktiv, weil ich das Gefühl bekomme, ich könnte mich
bis in den Morgengrauen hinein rechtfertigen. Und ich einfach keine Lust habe, das bestimmte Sätze eine 
Haltung unterstreichen, die ich zu haben habe/scheine. Ich bin kein Boxsack. Ich lebe, ich atme, ich habe
verdammt viel zu tun, und es ist einfach ein beschissenes Gefühl sich die Finger wund zu tippen, ohne wirklich
verstanden werden zu wollen. Diskutieren macht Spaß, sicher aber auch das ist endlich.

Das mit Anne geht klar, Frau agichan! ;) Wir mailten uns gestern! ;) Alles im grünen Bereich! Und Frau agichan,
so ziemlich alles, was sie schrieben, wo sie versuchten zu verstehen, denke ich- haben sie ganz richtig
verstanden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Damen! Ich war den ganzen Nachmittag auf Achse, bin jetzt um 23.30 Uhr zu Tür reingeschneit und<br />
werde mich dann morgen ausführlich äußern. Nur kurz.</p>
<p>Aber ich möchte nach dem ersten Lesen mal festhalten, dass ich es mehr als spannend finde, dass in meine<br />
Sätze hinein interpretiert wird, was ich mit Tom getan und Ben tun werde, anstatt mich- und der geht an<br />
Frau Schussel- zu fragen. Wohin gegen ich sehr viele Fragen stellte und keine Antwort bekam, mir jedoch die<br />
Mühe machte auf jede noch so kleine Kleinigkeit einzugehen, auf die widerum nichts mehr gesagt wurde, ob<br />
nun zu lang geworden oder nicht. Das finde ich kontroproduktiv, weil ich das Gefühl bekomme, ich könnte mich<br />
bis in den Morgengrauen hinein rechtfertigen. Und ich einfach keine Lust habe, das bestimmte Sätze eine<br />
Haltung unterstreichen, die ich zu haben habe/scheine. Ich bin kein Boxsack. Ich lebe, ich atme, ich habe<br />
verdammt viel zu tun, und es ist einfach ein beschissenes Gefühl sich die Finger wund zu tippen, ohne wirklich<br />
verstanden werden zu wollen. Diskutieren macht Spaß, sicher aber auch das ist endlich.</p>
<p>Das mit Anne geht klar, Frau agichan! ;) Wir mailten uns gestern! ;) Alles im grünen Bereich! Und Frau agichan,<br />
so ziemlich alles, was sie schrieben, wo sie versuchten zu verstehen, denke ich- haben sie ganz richtig<br />
verstanden.</p>
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