Archive for Juli, 2009

Drei

Dienstag, Juli 21st, 2009

Drei

Kleider…

Dienstag, Juli 21st, 2009

tragen auf, wenn Sie mich fragen. Das wollte ich nur mal festgehalten haben!

Trägt auf...

Wenn man so ausssieht, ist das letzte was man braucht, eine Satzkombi, nämlich diese
hier: “Boah, der Bauch ist ja explodiert! Wie lange noch? 10 Wochen. Ist ja nicht mehr lang!”

Ist ja nicht mehr lang? Bis wann, bis ich explodiere? Nein, nein das Kleid trägt auf!

Pseudo- Intime- Gespräche

Dienstag, Juli 21st, 2009

Die führe ich im speziellen immer mit Müttern, die mir alle paar Monate über den Weg laufen,
die man mal getroffen hat in Turn- oder Spielgruppen… Also niemanden der mir besonders
nahe steht. Man könnte sich also über das Wetter unterhalten oder darüber wie groß die
Kleinen geworden sind, aber ich werd immer sowas gefragt:

“Sag mal ist dir das nicht auch irgendwann zuviel? Und brauchst du nicht mal Zeit für dich?”

Bitte?! Wasn das für ne Frage? Tja, Menschen die mir auf twitter folgen, die würden sowas nicht
fragen. Aber im Ernst, nur weil ich schon wieder trächtig bin heißt das nicht, dass ich gern
24h des Tages mit Kindern verbringe. Wie kommt man auf sowas?! Ich machte letzten Freitag
drei Kreuze, als ich endlich am hellichten Tag zum Schwangeren-Yoga konnte, ich liebe die
regelmässigen Frauenabende und ich gehe liebend gern abends spazieren. Nur weil man viele
Kinder haben möchte heißt das nicht, dass man ausschließlich für sie lebt und es einem nie
zuviel wird und man einfach weg will…

“Ich bewundere dich so. Wie machst du das nur?!”

Ja wie machen?! Wie machen das Menschen mit einem Kind?! Wie leben Menschen ganz ohne
Kinder?! Mal so, mal so würde ich sagen. Gibt gute und schlechte Tage.

Heute ist es hier sehr heiß. Sehr sehr heiß. Vorhin hat mir eine wahnsinnig nette Damen den
Kinderwagen ein Stück den Karlsberg hoch geschoben. Darüber hab ich mich total gefreut. Die
trafen wir zwei Stunden später sogar noch einmal und da sagte sie: “Runter geht leichter als hoch,
oder?!” Sie lächelte und ich auch. Das war schön. Soviel liebe Menschen. Und die Kinder sind
so groß geworden, wenn Sie mich fragen. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. ;)

Hand aufs Herz

Montag, Juli 20th, 2009

Heute im Kindergarten fragte mich ein kleines Mädchen: “Wieso bekommt ihr denn schon wieder
ein Baby?!” Öhm. “Einfach so.”- “Ja, aber ihr habt soviele Kinder.” Öhm. “Ja.”- “Wieviele wollt ihr
denn noch?” Öhm. “Keine Ahnung?!”- “Aber warum habt ihr soviele?” Öhm. “Weils schön ist.”

Ich mag keine Kinder ;)

30+0 oder noch 10 Wochen

Sonntag, Juli 19th, 2009

In den letzten Tagen hat mich so eine innere Ruhe gefunden. Ich könnte viel mehr schlafen,
immerzu Tee trinken, Baden und mich einkuscheln- alles schwer realisierbar mit drei
Wuselknuseln aber trotzdem da. Vielleicht nur eine Phase, vielleicht auch die gefallene
Anspannung, nachdem wir nun so viele Dingen streichen können, die wir erledigt haben.
Wir haben Bens Kleiderschrank aufgebaut, sein Bett und nun ist die Villa Klitzeklein bereit
für 2 kleine Wusel. Nachdem ich die Babysachen schon in den Schrank räumen konnte,
fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinigkeiten.

Trotzdem muss ich immer wieder daran denken, dass ich diesen kleinen Menschen in
meinem Bauch überhaupt nicht kenne. Ich weiß zwar wie er heißt, doch weder wie er aussieht,
noch was er gern mag. Einfach nichts. In den letzten Tagen finde ich das nicht nur spannend,
sondern auch beänstigend. Auf der einen Seite kann ich es also kaum erwarten ihn im
Arm zuhalten und dann wieder hab ich Angst vor dem Unbekannten…

Früher war ich cool…

Samstag, Juli 18th, 2009

heute bin ich nur noch “war”… heißt das Motto des heutigen Tages.

Gegen Nachmittag erklärte ich Kind 1 noch lang und breit, dass so ziemlich alles endlich ist,
man darüber aber nicht traurig sein sollte, denn das mache offen für neues, eröffnet neue
Perspektiven. Ursprung diesen philosophischen Gesprächs war, dass das Tochterkind trotz
fortschreitendem Alter nicht in die Kindergarten-Turngruppe möchte, sondern bis an ihr
Lebensende weiter zum Eltern-Kind-Turnen will. Halten Sie mich nicht für herzlos. Ich
bringe seit einem Jahr Verständnis für Kind 1 auf, denn sie wird im Novemver schon 5 und
blockiert für arme 2 Jährige den Platz, da das Eltern-Kind-Turnen Privileg für die 2-4
Jährigen ist…
Also redete ich über das Ende von Ären und sich auftuenden neuen, viel spannenderen
Lebensabschnitten. HA- dachte das Universum. Das gucken wir uns doch mal genauer an!

Mit 16 ließ ich mir einen Nasenstecker verpassen. Ich hatte eine tätowierte Mutter, die sich das
Ding am Vormittag hatte stechen lassen und hielt das spontan für ne richtig gute Idee. Schön
war der Stecker, so dezent dunkelrot und ganz klein. Aber meiner. Mein schöner Stecker. Ja, dann
wollte ich mit 20 heiraten und in einem Berlin Urlaub einen Monat zuvor, wollte ich mir unbedingt
spontan die Unterlippe stechen lassen. Das fanden alle ganz fürchterlich, aber FrauKassiopeia
ist und bleibt ein Dickschädel. Also wurde mit einem Nasenstecker und einem Unterlippen-Piercing
geheiratet. Bei einer OP nach Zoe’s Geburt musste ich die Stecker entfernen und nach ein paar
Stunden ging der Stecker nicht mehr in die Unterlippe. Schlimm, aber verkraftbar. War ja erst
ein Jahr alt das Ding.
In jeder Schwangerschaft verlor ich meinen Nasenstecker, auf Grund der Hautveränderungen und
immer fand ich ihn wieder: Im Bett, im Handtuch, in den Klamotten. Heute sitze ich also in der
Küche und finde die plötzliche Luftzufuhr im Nasenbereich sehr verdächtig. Und er ist weg. Einfach
weg. Mein geliebtes Piercing. Das Letzte was blieb. 4 Kinder hats gebraucht und schwupp ist es
weg. Ich habe natürlich keinen Ersatz, ich trug immer diesen einen Stecker. Und bin mehr als
betrübt.
Nach meinen tollen Erklärungen fürs Kind 1, müsste ich also auf zu neuen Ufern! Was lass ich
mir also tätowieren?!

Guter Rat ist…

Freitag, Juli 17th, 2009

Heute bin ich in größerer Frauenrunde gefragt worden, ob ich einen Tip hätte, wie man
Erstgeborene heran führt an die Geburt eines Geschwisterchens. Habe ich so direkt nicht.
Was ich als erstes sagte, war das jedes Kind leider anders ist. Die einen leiden lange Zeit
bevor das Kind kommt, die anderen registrieren das Baby erst, wenn es geboren ist, aber
so oder so- jedes Kind braucht seine Zeit, so wie die Eltern auch.
Dann plötzlich empfahl die Kursleitung Bücher. Ich war etwas irritiert. So einfach ist das?
Man brauch nur das richtige Buch? Ich würde ja behaupten, ein Kinderbuch ist nur so gut,
wie der der es vorträgt. Auch eine Schmach für alle frischgebackenen Mütter mit großen
Geschwisterkindern, die sich nicht so leicht tun mit der neuen Situation- einfach ein anderes
Buch und schon hätte die Welt anders ausgesehen?
Ich dachte also nach. Tips ja vielleicht, aber ob es die Situaton um ein vielfaches erleichtert?
Den Kindern keine Märchen erzählen zum Beispiel. Da kommt kein Spielkamerad. Kein
Drama daraus machen, aber es auch nicht völlig ignorieren bis zur Geburt. Soweit es möglich
ist, den großen Kindern Zeit geben mit der optischen Veränderungen. Wir renovierten im
letzten Jahr zusammen alle ein Zimmer. Das Zimmer, was für Tom gedacht war. Daran
beiteiligten sich die “Großen” gern. In den ersten Wochen nach der Umgestaltung spielten sie
nur noch in dem neuen Kinderzimmer. Nach der Geburt bastelte ich für Zoe, bevor sie in den
Kindergarten ging ein klitzkleines Fotoalbum. Mit Bildern von ihr beim renovieren, ausm
Krankenhaus, wie sie sich dem Bett von Tom nähert, mit ihrer Oma, alle Kinder zusammen
und ganz zuletzt ein Bild von Tom. Sie war sehr stolz und zeigte es im Kindergarten. Zusammen
mit ihrem Papa hängte sie zusätzlich dort die Geburtsanzeige auf.
Aber ansonsten? Alles braucht Zeit. Und es wird immer wieder Zeiten geben, in denen die
Kinder sehr mit sich kämpfen oder mit einander. Diese Woche sollte uns Zeit geben hier
anzukommen, aber es kam alles anders. Die Quittung waren total verspulte Kinder. Erst gleich
am Tag nach der Ankunft ein Ultraschall, überall neue Möbel und nun die Umgestaltung der
Villa Klitzeklein- die fortan Heim für zwei Babybären ist. Alles neu. Alles braucht Zeit.

Schritt für Schritt ins Leben

Donnerstag, Juli 16th, 2009

Dieses Video ist mir so wertvoll, obwohl es ohne Ton ist. Leider, ein dummer Zufall. Aber es zeigt
einen kleinen Abenteurer, der die Welt entdeckt. Toms erste Schritte, längere Strecken, direkt in
die Arme sein Oma. Jetzt nach dem Urlaub läuft er. Eigentlich nur noch. Drei laufende Kinder, drei
kleine Abenteurer…

Erste Laufversuche from Nils Hitze on Vimeo.

Geschützt: Mimose III oder Experiment- Windelfrei

Donnerstag, Juli 16th, 2009

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Spielerei im Urlaub

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Wo ist der Bauch?

Bauch 1

Da!

Bauch 2