Archive for Juni, 2010
Und alle so: Yeah!
Donnerstag, Juni 17th, 2010Der Gatte ist stolzer Besitzer einer 40 Stunden Woche. Und ich hab meine Arbeit auch endlich
wieder. 1. Juli- wir kommen!
Ein Bild für Götter
Donnerstag, Juni 17th, 2010…wie zwei Süchtige, sehr sehr müde Menschen hinter einer Katze herjagen, die sich schon wieder
den Milchschlau der Jura geschnappt hat, bereit diesen Schlauch zu zerbeißen und das Leben der
müden, müden Menschen noch müder zu machen…
Von großen Großfamilien und Vergrößerten Angriffsflächen
Donnerstag, Juni 17th, 2010Am Wochenende hab ich mit dem Gatten zusammen eine Doku über die Familie Hofmann-Wellenhof
gesehen. Die Eltern von 9 Kindern waren unheimlich sympathisch und auch witzig. Aber eben auch
Eltern, die sich sorgen und mitleiden. Solche Dokus sind ganz wunderbare Fenster, um mal einen
klitzekleinen Einblick in das Leben einer Großfamilie zu haben. Bei manchen Sätzen musste ich lachen,
bei anderen nickte ich wissend und dann wieder wurde ich nachdenklich. Kann man so viele Kinder
wirklich wollen, werden diese Familien gefragt. Und auch wir kennen diese eine Phänomen.
Väter werden eigentlich nur noch gefragt, ob wirklich alle von ihnen und dieser einen Frau sind und
wenn diese Frage beantwortet wurde, ist es Zeit die Mütter zu bemitleiden. Ich kann mich eigentlich
nicht beschweren. Die Menschen sind immer hilfsbereit und freundlich. Aber sie leiden auch mit. Als
hätte ich eine schreckliche Krankheit: viele Kinder… Natürlich bin ich müde und es ist anstrengend,
aber es macht doch Spaß. Ich wollte das so. Wir wollten das so. Ich befürchte, dass es für sehr viele
Menschen einfach nicht vorstellbar ist, wie das zu leben ist. Dabei ist es so einfach. Eigentlich. Nur
ein bißchen mehr von allem. Das Großfamilienleben ist dann doch scheinbar eine andere Welt. Und ich
selbst gestehe zu jeder Frau auf zu sehen, die noch mehr Kinder hat als ich. Ehrfürchtig und voller
Bewunderung. Aber sie tun mir nicht alle leid.
Einer der Schlusssätze von Herrn Hofmann-Wellenhof hat mich sehr berührt: “Wer Kinder hat,
vergrößert die Angriffsfläche des Schicksals.” Und wie konnte ich da nur nicken…
Lachen musste ich doch sehr, als der Mann über seine Frau sagte: “Meine Frau ist eine energievolle,
konsequente Frau. Sie hat nur einen Fehler, dass sie unter Unordnung geradezu körperlich leidet…”
Da musste der Gatte ganz arg nicken…
Gedanken
Mittwoch, Juni 16th, 2010Je mehr ich lese, je mehr ich schaue, je mehr ich darüber nachdenke… Ich bin mir sicher. So sicher
wie noch nie. Weil es anders perfekt sein würde. Ein Seufzen vor Sehnsucht und dem Ist, weil ich
unendlich viel Glück und Liebe in meinem Leben habe.
Zweifelhaftes Vergnügen…
Mittwoch, Juni 16th, 2010Meine Rosen
Dienstag, Juni 15th, 2010Wie ich sie liebe… Summer Song und Geoff Hamilton. Jetzt einfach nur wachsen und gesund bleiben…
Fürs Protokoll
Dienstag, Juni 15th, 2010Weil ich Angst habe es zu vergessen, obwohl ich so gerne einen Monatsbericht schreiben würde, der
kleine Ben Mino kann nicht nur krabbeln, nein er kann sich allein hinsetzen seit gestern und kaum
konnte er krabbeln zog er sich hoch, nun steht er überall rum. Und wenn er weinerlich wird, hat er
die Angewohnheit mir jaulend hinterher zu krabbeln und sich dann an meinen Beinen hoch zu ziehen
mich an zuschauen mit diesem Blick: “Nun nimm mich doch endlich hoch!”
Einen Monat im neuen Heim
Dienstag, Juni 15th, 2010Jetzt nach über vier Wochen weiß ich, woran mich alles erinnerte. Dieses Gefühl, wenn man im
Urlaubsort die neue Bleibe bezieht. Es fühlt sich alles zwar schön und toll an, aber eben auch
fremd. Man behandelt alles respektvoll, weil es sich nicht anfühlt, als würde es einem gehören,
als lebe man das Leben eines Anderen. Und so war es hier in den ersten Wochen: schön, aber
fremd. Nicht unseres. Wir genossen das Leben hier, aber mit Abstand, als lebten wir den Traum
von Fremden. Und so langsam, immer mehr, kommt im Herzen an, dass das hier wirklich,
tatsächlich unser neues zu Hause ist.
Was sagt man dazu?
Dienstag, Juni 15th, 2010Das Tochterkind zeigt mit dem Zeigefinger auf ihren Kopf und sagt: “Mama, hier oben tuts mir weh!”
Eltern brechen in Gelächter aus. Eltern schmunzeln, Tochterkind ist darüber sauer und Noah droht
“Lasst meine Schwester in Ruhe!”



