Archive for Juli, 2010

Reisperimente

Samstag, Juli 31st, 2010

Wir machen hier frei Schnauze. Es wird gestillt, Brot, Brei, Kekse, Obst oder von uns Warmes
mitgegessen. Heute gab es Reis. Und das Kind wollt alleine…

Echte Kenner beachten bitte, die klebrige Stuhllehne von Papa nebst Ben, die immer mit Liebe
bearbeitet wird.

Rituale

Samstag, Juli 31st, 2010

Wenn die Brotzeit-Taschen, Matschehosen und Regenjacken in die Kinderzimmer geräumt
werden, ist Sommerpause.

Wieder eins rum

Freitag, Juli 30th, 2010

Ein Jahr. Noahs erstes Kindergartenjahr, Zoes drittes. Anfang September haben wir dann ein
Vorschulkind und ein Mittelkind. Ein Jahr darauf ein Kindergartenneuling, ein neues Vorschulkind
und ein Schulkind. Ein weiteres Jahr drauf mit viel Glück zwei Schulkinder, ein Mittelkind und ein
Kindergartenneuling. Die Zeit fliegt so dahin. Ich kann nicht richtig beschreiben, was es für ein
Gefühl ist, die Tochter an zusehen und zu wissen, dass vor ihr nur noch dieses eine Jahr dort liegt.
Zu wissen, dass sie bald wirklich 6 Jahre alt wird, kurz nachdem unser viertes Kind dann wieder
ein Jahr alt wurde. Sie werden immer älter. Und wenn man sie so ansieht, dann wird einem einfach
bewusst, dass mit einem selbst in 6 Jahren auch viel passiert ist. Zeit. Sie fliegt so dahin. Immer
schneller. Und wenn man nicht genau aufpasst und sich in der Hast des Alltag zu oft verliert, ist ein
Monat schneller rum als der nächste.

Komplimente

Mittwoch, Juli 28th, 2010

Ich kann mich einfach nicht beschweren. Ich lebe im Luxus. Ich bekomme immerzu Lob und
Anerkennung für meine liebsten Kinder. Und ich höre das so gern. Ob im Kindergarten oder im
Bus. Heute fragte mich ein älterer, zahnloser Herr, wie ich nur diese Kinder so toll hinbekommen
hätte? Worauf ich sagte, dass sie wohl einfach so sind. Und letztens bekam ich allen ernstes 2 Euro
von einem anderen Fahrgast beim Aussteigen für diese lieben Kinderlein. Die Menschen strahlen
meistens und machen Späße mit den Kindern. Meine Kinder sind auch einfach toll. Aber ab und
zu, muss das mal gesagt werden.

Buchprojekt 2010- Zeitmangel

Sonntag, Juli 25th, 2010

Ich werde mir jetzt endgültig den Druck nehmen. Seitdem der Gatte wieder arbeiten geht ist freie
Zeit ein Luxusgut. Währenddessen noch wach und topfit sein, eher die Ausnahme. Es ist wunderbar
wie es ist, aber sich abends noch die Zeit nehmen, ein Interview zu schreiben ist einfach nicht drin.
Hin und wieder schon, aber das Eichhörnchen nährt sich ziemlich mühsam. Der Urlaub naht. In
großen Schritten und ich nehme an, dass ich dann etwas mehr Zeit habe. Obwohl ich mich auf nichts
mehr freue als auf geistigen Leerlauf und einfach nur mal Familie sein. Seid mir nicht bös, aber
nicht umsonst ist das Projekt für das ganze Jahr ausgelegt. Es geht vorwärts. Ich bin dabei. Ich hab
Spaß und lese, lese, lese. Und bin überwältigt von jeder Email und eurem Interesse. Aber ich kann
einfach nicht schneller machen. Habt Nachsicht, bitte. Ich denk an Euch!

Interviewanfragen, Fotos von Geburtsorten und Geburtsberichte weiterhin bitte unbedingt mailen an:
buchprojekt2010@gmail.com

Suche extrem großen Zirkel, dringend

Donnerstag, Juli 22nd, 2010

Wir leben nämlich gefährlich. Als 6köpfige Familie fordern wir das Schicksal heraus- zu jeder Mahlzeit. Denn egal wie großzügig wir alles aus Bens Zerstörungs Aktionsradius entfernen, er scheint augenblicklich zu wachsen, um einige Zentimeter und kippt dann noch sein Glas Milch um oder schnappt sich den Brotkorb um mit viel Liebe zum Detail alle Brötchen runter zu werfen. Nur einmal weggedreht und mit einem der unzähligen Kinder gesprochen und schon wird die Situation eiskalt ausgenutzt, Ben greift zu und schon ist es wieder passiert. Wir werden schneller. Wir sind wirklich gut. Wir riechen die Gefahr. Aber es klappt nicht immer. Geopardengleich sind wir schneller am Brotkorb, aber nicht immer. Daher haben wir beschlossen wir brauchen einen Zirkel, damit wir exakt den Grad der Zerstörung umgehen können. Man möge sich bei uns melden.

Kletterobst

Montag, Juli 19th, 2010

Vor ein paar Wochen, da war ich oben und hörte Ben. Und das immer lauter. Seltsam. Ein Blick
verriet, er war einfach halb die Treppe hoch gekrabbelt. Ich erschrak, rannte erst die Treppe
runter und wurde immer langsamer, näherte mich vorsichtig an und schnappte das Kind. Aber ich
vergaß es wieder. Gerade eben als ich versunken meine Lieblingsblogs las, hörte ich Ben. Und das
immer leiser. Seltsam. Ein Blick verriet, die Treppe war leer. Ein zweiter, das Versteck ums Eck
auch. Ben hörte ich noch immer glucksen. Also rannte ich die Treppe rauf und siehe da: Er war
schon oben- im ersten Geschoss. Dort stand er und strahlte mich an: “Schau nur Mama, was ich
tolles kann!” Toll, mein Kind. Und runter?

Eine kleine Sonne

Montag, Juli 19th, 2010

Und das Kind hat lange Wimpern… unglaublich…

Tom ist 2 Jahre und 4 Monate alt.

Was tun mit Heliumballons?

Freitag, Juli 16th, 2010

Gestern bekamen wir drei Ballons geschenkt und kaum zu Hause ging die Klopperei eigentlich schon
los. Erst große, zuckersüße Kinderkulleraugen, dann Besitzansprüche lautstark melden. Von allen
Kindern. Ja, auch von Ben. Heute dann zwei Besuchskinder dazu. Und immer noch nur drei Ballons.

Kurzerhand dann die Idee am Abend, bevor die Ballons nicht mehr kulleraugentauglich, sondern
taschentuchwürdig aussehen: Wir schicken die Ballons auf Reisen und wünschen uns was.
Und da standen wir nun alle fünf am Abend in der Sonne im Garten, die drei Ballonkinder sagten
ihre Wünsche und dann ließen sie die Ballons fliegen. Wir verdrehten uns die Hälse um zu schauen,
wo sie hinfliegen und rannten dann noch raus auf den Weg um noch mal genauer zu schauen,
dazu gesellte sich ein Nachbarskind, das auch schauen wollte und da standen wir und schauten
bis nur noch drei kleine Punkte am Himmel zu sehen waren und irgendwann waren auch die weg.
Danach ging ich rein und brachte vier Wuselknusel ins Bett. Das Leben kann so schön sein.

Ach du!

Freitag, Juli 16th, 2010

Warum wirst du so schnell groß? Ich kanns in deinen Augen sehen. Du bist schon wieder gewachsen.

Das Ohr da. Dieses spitze Ohr, das Sie nur im Ansatz sehen können. Ich liebe es.