Mit Händen und Füßen

Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass unser Kind keine Lust
hat richtige Worte zu sprechen. Warum sollte sie auch?! Verständigen klappt
ja auch so ganz gut. Entweder kommt Zoe angelaufen und entführt einen
Finger ins andere Zimmer, um zu zeigen was sie möchte oder sie zeigt mit
dem Finger und wir raten dann- Kopfschütteln heißt natürlich „Nein“ und
ein Strahlen und Nicken „Ja“. Wenn sie müde wird, legt sie sich einfach irgendwo
hin, quer in den Weg, quängelt, oder holt sich die Puppe um sie sich feste ins
Gesicht zu drücken. Wenn sie mit Baden fertig ist, klettert sie einfach aus der
Wanne, d.h. man muss sie vom Fallen abhalten. Das klappt doch also richtig
gut. Liebe Pädagogen sollen wir anfangen sie zu ignorieren? Damit sie sich nicht
an den Zustand des Zeigens gewöhnt?! ;) Wozu sonst das mit dem Reden?

3 Responses to “Mit Händen und Füßen”

  1. Viktor Says:

    Bin zwar kein Pädagoge, aber ich geb trotzdem meinen Senf dazu… ;-)
    Erzieht sie bloß nicht zur Pantomime!!! :-D Bitte!!! ;-)

  2. kassiopeia Says:

    Das macht sie ja wenn dann von alleine! :)

  3. Feuervogel Says:

    Ach was, so schlimm kommt’s nicht. Mein Patenzwerg hat monatelang nix gesagt, bevor er sich dann auf die verschiedenen Frequenzen von „daaaa“ verlegte. Ein sehr anstrengendes Ratespiel …
    Mittlerweile ist er fast fünf und quatsch jedem ein Ohr ab.

    Vielleicht kein Pädagogenrat, aber „Lernen durch Beobachtung“. ;o)