KinderArbeit

Also ich liebe den Kindergarten! Man hört ja immer nur Schlechtes. Mit
Vorliebe den Vorwurf, die lieben Kleinen lernen dort die heftigen Kraft-
ausdrücke. Kann ich so nicht bestätigen. Seitdem sie in den Kindergarten
geht, höre ich nur noch mit dieser lieblichen Stimme: „Mama, darf ich
das nachher aufessen?!“ oder „Mama, darf ich das haben/anschauen?!“
Und gestern entdeckte ich etwas Tolles: „Noah, kann ich dir helfen?!“
Dabei half sie im tatsächlich aus der Jacke. Wie süß! Und am Abend
nutzte ich das gleich aus. Nachdem sie sich nackig gemacht hatte, sollte
sie Noah nackig machen. Das war niedlich. Das klappte natürlich nicht
so schnell mit der Hose, weil Noah so umher wankte und fast nach
Hinten kippte, also meinte Zoe: „Noah, leg dich mal hin.“- Er setzte
sich auf den Po und so ging der Hosenknopf schon mal besser auf und
zack rannte mein Sohn nur noch mit Schlüpper umher… Das brauch ich
hier, ein wenig Unterstützung, nachdem mein liebster Mann ab Januar
nur noch ab 19Uhr hier sein wird und die ganze andere Arbeit an mir
kleben bleibt, kann ich alle Hilfe gebrauchen… Danke Zoe- auf dich
ist Verlass! ;)))

2 Responses to “KinderArbeit”

  1. Giftzwerg Says:

    Oh wie niedlich! Dann ist sie mit ihren drei Jahren aber wirklich schon eine richtige kleine Dame – Du musst wahnsinnig stolz sein :)

    Na ich kann mir gut vorstellen, dass das eben auch von Kindergarten zu Kindergarten unterschiedlich ist mit den gelernten Umgangsformen. Dass zBsp. es Unterschiede gibt zwischen einem Großstadtkindergarten und einem Kindergarten in einem Dorf oder einer Kleinstadt, ist doch eigentlich so schon ziemlich klar.

  2. Mama Schwaner Says:

    Ich habe auch den Eindruck, dass es in „unserem“ Kindergarten – zumindest in der Gruppe (bei den anderen weiß ich das ja nicht) sehr gesittet und harmonisch zugeht. Natürlich können wir noch nicht solche Erfolge verbuchen, aber dafür ist Paulchen noch ein wenig zu klein und er hat ja auch noch keinen kleinen Bruder, dem er seine HIlfe anbieten kann. ABER: Er ist sehr stolz, wenn er den Tisch decken darf (ich geb´ ihm dann immer die Wurst/Butter/Käse/Brettchen etc. und er stellt es auf den Tisch) oder wenn er einfachen Aufforderungen nachkommt „Bring´ das Glas mal bitte in die Küche/Stell´ den Teller mal bitte auf den Tisch/Machst du bitte mal die TÜr zu?“ Diese leuchtenden Augen danach – unbeschreiblich.