Archive for März, 2008

Mittagsschlaf

Montag, März 31st, 2008

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4 Wochen Tom

Montag, März 31st, 2008

Es ist unglaublich schön zu sehen, wie Tom immer größer, wacher, hübscher
und neugieriger wird. Ganz langsam schleicht er sich ein, denn die Zeiten in
denen der Knopf schläft werden weniger und kürzer. Nach 4 Wochen ist es,
vorallem für die Kinder, als wäre er schon immer hier. Er gehört dazu.
Wir passen auf ihn auf und sind für ihn da. Unheimlich, wie schnell die Zeit vergeht.
Tom hat viel Charme und bringt noch mehr Sonne ins Heim. Wenn er
einen mit seinem riesigen Augen anschaut, ist es als würde er versuchen
die ganze Welt zu verstehen. Das erste mal mit geöffneten Augen lachte
er am dritten Tag, bewusst lächelte er uns wenig später schon an.
Überhaupt lacht er sehr viel, ob im Schlaf oder wenn er wach ist. Und
Tom duftet so gut, ich könnte, den ganzen lieben langen Tag nur mit
der Nase an seinem Kopf verbringen. Wenn er gähnt, kann man ganz
stark davon ausgehen, dass er sofort danach schreit- wenn die Schnute
schonmal soweit verzogen ist. Beim Essen ist er oft so angestrengt, dass
seine Beine ganz steif werden und in die Lüfte gehen- meine bevorzugte
Zahnarztstuhl-Haltung. Wenn er an der Schulter angekuschelt sein
Bäuerchen macht, wird sogar der derbste Bauarbeiter neidisch! Er liebt
sein Mobile über der Wickelkommode, da grinst er breit über das ganze
Gesicht und reißt das Mündchen ganz weit auf- er mag also Frösche sehr
gern. Tom braucht viel Wärme- am besten schläft er nachdem wir draußen
unterwegs waren, weil er dann so viele Schichten an hat- danach kann
er Stunden in seinem Bett weiterschlafen. Seit Freitag liegt er hin und
wieder auf einer Decke auf dem Boden, denn mittlerweile möchte er
schauen was um ihn herum passiert, dabei sein nicht nur auf dem Arm.
Ansonsten liegt er hin und wieder kurz in der Babyschale. Er ist so gut wie
immer bei uns. Dabei irritiert in Lärm überhaupt nicht. Er kennt das einfach.
Seine schreienden, sich zankenden Geschwister schaffen es nicht, ihn aus
dem genussvollen Schlaf zu reißen. Nähe saugt er auf wie ein Schwamm.
Stundenlang kann er an einer Brust gekuschelt liegen oder auf dem Arm-
am besten schön eingepuckt. Er liegt einfach gern auf dem Bauch. Am
Vormittag ist er sehr wach, an ein paar Tagen hatte er Blähungen und
quälte sich sehr. Nachmittags ruht Tom viel lieber. Abends guckt er, ob
auch wirklich noch alle da sind. Manchmal wars ihm zuviel und dann schreit
er und biegt sich durch- bis er fertig ist. Oder er hat Blähungen- wir
probieren im Moment etwas Homöopathisches, massieren tagsüber immer
wieder mit Windsalbe und nehmen nun Sauger mit kleineren Löchern. Um
22Uhr bekommt er sein Fläschen, um dann die Nacht in meinen Armen zu
verschlafen. Er hat sich mit uns zusammen auf 2Uhr eingestellt- dann isst
er mit Papa und schläft wieder bis 6Uhr. Morgens ist er dann hellwach und
begrüsst den Tag mit uns gemeinsam… Gern hätte ich noch viel mehr Zeit
mit ihm, um mehr auf ihn eingehen zu können, denn manchmal bin ich einfach
nicht schnell genug und dann weint oder schreit er. Das zerreißt einen dann
schon. Eigentlich hatte ich gedacht, dass vieles ähnlich abläuft, doch jetzt
ist es so, dass ich vieles ganz anders mache. Zoe war mit einer Woche
schon im Babybjörn, für Tom wollte ich das nicht. Überhaupt thront Tom
in seinem Kinderwagen und die Großen müssen laufen. Ich dachte ausserdem,
dass es mich abends eher öfter nerven würde, dass er da ist. Man möchte
ja doch mal entspannen nach einem so langem Tag mit den Kindern, aber
nun ist es so, dass Nils und ich uns um ihn reißen. Wir genießen diese so
kurze Zeit einfach zu sehr. Wir wissen, wenn es so weiter läuft, schläft Tom
bald durch, dann in seinem eigenem Bett allein und dann schon um 20Uhr.
Die Zeit rennt. Und wir saugen ihn auf- jeden Moment mit Tom. Wissen Sie,
ich dachte frisch schwanger im ersten Drittel, (das geprägt ist durch
Übelkeit, Ängste und Zweifel), ob es so gut ist, das alles nochmal durch
machen- Zahnen, Krabbeln, Hochziehen, Entdeckung des eigenen Willen-
der Gedanke daran nervte mich einfach, immerhin sind wir nur so stark wie
das schwächste Glied in der Familienkette, aber was soll ich sagen?! Ich
liebe es! Ich freue mich, dass Tom langsam wach wird. Und freu mich auf
diese Wedelei um ein Spielzeug zu erhaschen, wie er versuchen wird sich
auf die Seite zu drehen, probiert und probiert bis es endlich klappt um dann
von der Bauchlage irgendwann zu robben und dann später zu krabbeln.
Darauf hab ich sogar richtig Lust!

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Entwöchnert!

Samstag, März 29th, 2008

Das wars dann- nichts (neues) was mehr daran erinnert, dass ich vor fast
vier Wochen ein Kind geboren habe… Wie öde, nun bin ich einfach nur ne
Frau- eine unglaublich fruchtbare, die sehr aufpassen muss, aber nur eine
Frau. Komisch…

Fundgrube: Zwei Frauen (eben durch Zufall entdeckt… 31.12.2006)

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Danke Daniela!

Samstag, März 29th, 2008

Vielen, vielen lieben Dank für das tolle Päckchen! Man achte bitte auf das
individuelle und einmalige Geschenkpapier!

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Assi-Kinder

Freitag, März 28th, 2008

Gestern Besuch gehabt. Sie ist zwei. Wenn der Nachmittag damit beginnt, dass
dieses Kind nackt durch meine Wohnung läuft- verheißt das nichts gutes. Das
kann ja mal passieren, aber bei der Mama von jenem Kind passiert das öfter,
dass die Windel undicht ist (sie hat auch einen vierjährigen Sohn). Dann lässt
sie ihre Tochter geschmeidig 5 Minuten durch die Wohnung laufen, dabei hallt
ständig schrill der Name des Kindes durch den Flur. Warum fragen Sie? Na, damit
es kommt zum Anziehen natürlich, aber das Kind kommt nicht. Bin ich spießig,
wenn ich nur hoffe, dass sie nirgends hinpinkelt?! Ich konnte nur an meine Böden
denken. Also stand ich auf, schnappte mir das Kind und nahm es an der Hand
mit zur Mutter. Das Kind trinkt viel, daher das Problem, aus der Flasche mit einem
Nuckelsauger obendrauf- Saftschorle. Besonders gut für die Zähen, aber
darum kümmert sich demnächst lieber die Tagesmutter. Dann rannte sie rüber
ins Kinderzimmer und schmiss alles Spielzeug aus dem Regal. Zu Hause gibt es
auch reichlichst davon, die Kinder haben ein Aufmerksamkeitsspanne von circa
30 Sekunden. Sie spricht kein Wort außer Mama und „Nein“. Dann haute und
schubste sie Noah und nahm den verdutzt guckenden Kindern das Spielzeug weg,
Zoe stand vor ihr und versuchte es mit: „Immer teilen und abwechseln, gell?!“
Sie setzte sich gekonnt über alle Regeln hinweg- keine Räder in der Küche,
akute Hinfallgefahr auf Kinder durch Erwachsene. Hörte nicht auf ihre Mutter,
die es an die 20 Mal erklärte, leider kann ich die Stimme nicht imitieren (hat
was von Gisele). Also nahm ich einen Puppenwagen weg, außer Reichweite.
Pech gehabt. Und dann saß sie seltsam auf dem Stuhl, wobei mir Muttern
erklärte, dass sie sich „gerade einen runterholt“- wie witzig. Das macht ihr
Sohn auch, der Kinderarzt hätte ihr das erklärt und manchmal machen die
Kinder das auch zusammen in der Badewanne, sie hätte sie dabei auch schon
gefilmt- AHA! Das ist der Moment, in dem ich mich übergeben möchte. Das
Ende vom Lied ist, dass Zoe gestern einmal kurz weinte, aber nicht sagte,
was passiert sei. Gestern Abend rotes Auge und heute morgen arg zu
geschwollen- die Auflösung des Rätsels: Sie stach Zoe ins Auge. Augenarzt
bestätigte das, nun hat Zoe eine Augenentzündung, die mit Antibiotika
behandelt werden muss. Und bleibt mal wieder daheim. Ich habe das
Bedürfnis- lassen wir das. Diese Frau hat einen Hau, da gibt es so viele
Geschichten… Und ihre Kinder eben auch. Die haben keine Chance, oder?!

Vom Regen in die Traufe

Mittwoch, März 26th, 2008

Ich bin also jetzt eine fruchtbare Wöchnerin. Schön, so soll es eben sein.
Ich hatte ja gehofft, Mutter Natur wäre gnädig- „Die Arme hat ja schon
3 Kinder, na die lassen wir lieber noch ein paar Wochen in Ruhe“- aber nö,
warum auch. Und als wäre das nicht lästig genug, muss ich mir nun auch
noch ernsthaft über Verhütung den Kopf zermartern. Ich hasse die Pille,
aber das funktionierte bisher zu gut. Also Obacht, hübsch aufpassen und
jeden Monat drei Kreuze machen in denen Mami nicht schwanger wird-
obwohl ich ehrlich gesagt, das ganze im Moment weniger schlimm fände,
schwanger mit Baby. All die Vorteile, die könnten dann in der Wohnung um
die Wette krabbeln… (<- Achtung ein Witz!)

Da rockt das Haus

Mittwoch, März 26th, 2008

Gestern endlich eine Freundin wieder gesehen, die vor eineinhalb Jahren
nach Kassel zog. Zur Feier des Tages blieb Zoe daheim- und plötzlich hat
man 5 Kinder im Haus. Es war laut und schön chaotisch- ein Riesenspaß!
Ihre Söhne sind 4 und 1 und so war jeder Jahrgang vertreten: Zoe ist 3
Noah wird ja bald 2 und Tom- nunja Null. Ich konnte nicht anders und
machte sie darauf aufmerksam, dass es bald wieder an der Zeit wäre
schwanger zu werden, damit wir im Fluss bleiben!
Aber während Tom weint, weil er gewickelt werden muss, Noah sein
Sprudel verschüttet, Zoe alles klein geschnitten haben möchte, Philip
unbedingt ein Schälchen für den Apfelmus will und Julian schreit, weil müde-
ist Ruhe bewahren eine Herausforderung! Mir fiel es etwas leichter als ihr,
sie war hin und hergerissen zwischen ihren jüngsten Spross und Tom-
aba watt nich jet, jet och ebn nich… Eins nach dem Andern!

Ostern in Bildern…

Montag, März 24th, 2008

Während Oma und Opa sich eine Auszeit an der Ostsee gönnten, durften wir
uns eine Auszeit ins Oma’s und Opa’s Haus gönnen. Wir kamen in den Genuss
von gutem Rotwein, wunderschöne Abende am Kamin und ein paar Saunagängen-
herrlich! Die Kinder genossen den Garten und die frische Luft. Uns allen tat
der Kurzurlaub unheimlich gut!

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3 Wochen Tom

Montag, März 24th, 2008

Ein Geschenk unser Tom! Ich bin so verliebt. Ein Traum von Baby,
liebenswert, verschmust, aufgeweckt, niedlich, veschlafen. Ach ja…

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Von Blues und Bauch-Weh

Freitag, März 21st, 2008

Es ist schon seltsam, da wartet man gespannt auf ein Zeichen, Tage später
noch etwas gespannter und dann plötzlich geht alles ganz schnell. Wehen
setzen ein, ein Kind wird geboren und gibt damit das Startzeichen für ein
neues Sortieren der kompletten Familie. Tom wird Ostermontag drei Wochen
alt sein. Stundenlang kann ich seinen Duft einatmen, ihm beim Schlafen zu
sehen oder dahinschmelzen, wenn er mich mit seinen wachen großen Augen
anschaut oder anlächelt. Aber manchmal, wenn ich für mich bin, dann kann
es sein, dass ich immer noch warte, dass es losgeht und mich wundere wohin
der Bauch entschwunden ist. Ich kann das gut: Brüten und Warten. Seit
ein paar Jahren bin ich auch eher schwanger als nicht schwanger, daran
wird es wohl auch liegen, dass mir der Abschied so schwer fällt. Mitterweile
ist es so, dass nicht schwanger sein, nicht der normal Zustand ist. Vielleicht
bin ich deswegen ein bißchen traurig. Abschiednehmen fällt mir nicht leicht…

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