Ohne Kinder

Als wir in der Stadt ankamen, liefen uns zwei Frauen über den Weg, die sich überschwenglich
verabschiedeten. „Tschüss ihr zwei“, sagte die eine zur anderen und meinte ihre Freundin und
den Hund. Was ein Einstieg. Angekommen am Neptunbrunnen, stand dort ein nackter Mann-
einfach so. Ich fotografierte erst, als er sich dazu herabließ sich zu bedecken. Sie sollten
schließlich auch was davon haben…
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Am Stachus wurde getanzt: „Erfahre die befreiende Kraft des Mantras“. Herrlich. Was Sie alles
verpasst haben…
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Im Ausgang des Saturns lief ein Kind unten ohne. Dazu später mehr. Was ein Tag. Im Hugendubel
ein Herr mit schütterem Haar, der einen Sexratgeber las. Auf der Neuhauser: Kokurrenz für
die Krishnas. Ein Gottesanbeter sprach: „Nur du selbst hast den Schlüssel…“
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Auf dem Weg aus der Stadt sahen wir ein eng umschlungendes älteres Paar- ein wunderbarer
Anblick. Ich hätte so gern ein Bild davon gemacht, aber sie sahen uns an wie wir sie.
Beim Aussteigen lief uns eine schwarze Katze über den Weg. Das Fast-Ende unseres
gemeinsamen Tages.
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2 Responses to “Ohne Kinder”

  1. Feuervogel Says:

    Hach, schön. Ich könnte auch mal wieder – so ohne Kind. ;O)

  2. kassiopeia Says:

    Der nackte Mann, oder? :)