Die Sicht der Dinge II

Mit aller Macht versuche ich momentan die Sicht auf die Dinge zu ändern. Versuche den Blickwinkel
zu verändern…
Ich weiß, dass es nicht nur an mir liegt. Ich weiß, dass im Augenblick so vieles zusammen kommt.
Aber irgendwie nervt es mich am Ende des Tages trotzdem, dass ich eklig war. Das ich gemotzt
habe, wo ich sonst entspannter bin. Es passiert doch nichts weiter. Es sind doch nur Kleinigkeiten.
Tom wird mobil, aber nicht einsichtiger. Zoe ist krank und zu Hause. Noah wird entwindelt mit
allem was dazu gehört. Es kommt gerade alles zusammen. Und schwanger Kinder vom Herd/
der Waschmaschine/den Vorräten/der Toilette pflücken, auf allen Vieren hinter ihnen her wischen
und hier isoliert den Alleinunterhalter mimen ist nicht schön, aber auch das geht vorbei. Warum kann
ich das nicht einfach annehmen?! Das es eben im Moment so ist? Warum wehre ich mich so gegen
die Überforderung? Ich bin doch keine Puppe, aber ich will mit aller Macht weder zweifeln, noch
meckern oder depremiert sein…

7 Responses to “Die Sicht der Dinge II”

  1. Ansku Says:

    Manchmal muss man aber auch einfach annehmen und akzeptieren, dass es so ist, dass es zuviel ist. Man kann nicht immer alles „wegmachen“, was man so gerne einfach wegmachen würde. Ist sehr schwer und ist ein Lernprozess und glaub nicht, dass ich, nur weil ich jetzt so klug daherschwafel, da irgendwie den Durchblick hätte, aber ich glaub das muss manchmal einfach so sein.

    Ich drück Dich mal und bald dann auch in echt, Du Liebe! ;)

  2. berliner luft und ostseewelle Says:

    Also, wenn jemand allen Grund zum Meckern hat, dann Du!
    So ein Alltag ist ja auch schwer – machen wir uns nichts vor.
    Aber es geht vorbei und dann fragen wir uns, wo die Zeit geblieben ist. Und träumen von der Zeit, als die Kinder noch klein waren.
    Halt durch ;-)

  3. Patricia Says:

    Oh, dieses Gefühl kenne ich – und ich bin nicht einmal schwanger. *malsolidarischdiehänderüberreich* – aber eine Mutter ist kein Roboter und hat wie alle anderen Menschen auf der Welt auch ein Recht auf schlechte Laune (ohne anschließendes schlechtes Gewissen danach …) ich puste mal ganz viel Rückenwind rüber!

  4. 4kidsmami Says:

    So ist das pure Leben. Ich denke oft, gerade diese schwierigen Situationen oder Tage die wir erleben, machen uns stark für das was da noch kommen mag. :-)
    Du bist eine junge, hübsche und starke Frau, die kämpft für ihre Familie – da darf man auch mal motzig sein, wenn man ansonsten cool bleiben würde, denn eine Maschine die auf Knopfdruck funktioniert bist du nicht und sollst du auch nicht sein!
    Ich drück dich auch ganz fest aus der Ferne.

  5. kaanu Says:

    Ich finde es den absoluten Wahnsinn, was Du leistest!!! Da darf man auch mal meckern. Einfach alles so hinnehmen ist doch Unsinn. Dann ändert sich nie was. Und man freut sich auch nicht, wenn es plötzlich wieder einfacher ist.

    Ich drück Dich ganz fest!

  6. kassiopeia Says:

    Danke ihr Lieben!

    Momentan ist eben nicht Alltag: das Tochterkind ist seit Mittwoch letzter Woche zu Hause, Noah trägt seit
    letzten Dienstag keine Windeln mehr (außer zur Nacht)- nur Tom ist Kleinkind durch und durch.

    Ich ärger mich über mich selbst, dass ich im Moment so streng mit mir bin, obwohl alles zusammen kommt
    aber auf der anderen Seite hätte ich gerne mehr den Blick für all die schönen Kleinigkeiten und nicht nur
    den Blick auf den Haufen, der da so wächst. Bin doch sonst sn Positivdenker, dacht ich immer ;)

  7. Ansku Says:

    Klar, ich hab immer das Gefühl, Du bist ein wahnsinnig positiver Mensch, aber es gibt halt einfach Situationen, da staut sich was auf. Das ist nur zu menschlich. Dann muss man das auch mal zulassen, dass diese negativen Gefühle da sind. Je eher man die zulässt und nicht bekämpft, desto schneller sind sie auch wieder weg. Klingt komisch, ist aber so! ;)

    Aber bald seid Ihr eh in Urlaub, ist das nicht ein Lichtblick? :D