Archive for September, 2009

Schnappschuss

Mittwoch, September 30th, 2009

Schnappschuss

Von Herzen…

Mittwoch, September 30th, 2009

möchte ich Ihnen- die hier regelmässig vorbei schauen Danke sagen! Fürs Mithibbeln, Mitfiebern
und Mitfreuen!
So eine Schwangerschaft ist immer etwas Besonderes, aber es hier zu erleben ist immer ganz
besonders schön. So viele Menschen, die einen begleiten! Das ist ein unglaubliches Gefühl. Nie würde
ich auf die Idee kommen, meinen Freundinnen wöchentlich neue Fotos meines Bauches zu zeigen,
hier schon. Nie käme ich auf die Idee ein wöchentliches Update meiner Gefühlswelt so detailiert
vorzutragen, hier schon. Nur hier habe ich Lust schon Kontakt zur Welt aus dem Wochenbett
aufzunehmen, denn zu Hause läuft noch der extra besprochene Anrufbeantworter. Aber das hier,
lebt durch Sie alle! Danke- für diese wunderschöne, unvergessliche Zeit!

Unser Glück…

Mittwoch, September 30th, 2009

Lilypie Erster Geburtstag Ticker
Lilypie Zweiter Ticker
Lilypie Vierter Ticker
Lilypie 6. - 18. Ticker

Unser erster Ausflug

Dienstag, September 29th, 2009

fand schon am Sonntag statt. Es war wunderschönes Wetter und ich hab den Ausflug genossen
mit stolz geschwellter Brust…

Fürchterlich

Dienstag, September 29th, 2009

Gerade erreicht die Sentimentalität so einen neuen Höhepunkt! Vor genau einer Woche kam ich um
diese Zeit- 19.40 Uhr zu Hause an, wehte zwar noch, aber glaubte fest daran, dass eine Geburt noch
in weiter Ferne lag. Die weite Ferne waren 9 Stunden. Unglaublich. Heute Nacht wird unser Sohn Ben
schon eine Woche alt. Eine Woche voller Glück. Ich glaub, ich platze bald.

Im Rückblick

Montag, September 28th, 2009

Vor einer Woche lag ich auf dem Sofa, warm eingewickelt und beatmete alle sieben Minuten Wehen.
Dem Gefühl nach wurde es nicht wirklich mehr, ich wollte auch niemanden aufscheuchen, aber
ich fühlte mich nicht wohl. Schon ein paar Stunden später war ich im Kreisssaal und konnte zusehen
wie Ben sich im Bauch von der Querlage in die Beckenendlage drehte. Rückblickend war es der Start
des Geburtskrimis. Ich denke gern daran zurück. Sehr gern. Mir wird ganz warm, wenn ich daran
denke…
Auf meiner Brust liegt Ben, während ich das hier tippe. Er hat so unglaublich weiche Haut, ist so
winzig und duftet unheimlich gut. Die ganze Zeit kann ich mit ihm Schmusen und seinen Duft
einsaugen. Ich liebe ihn und bin so dermaßen glücklich. Diese weichen Haare… aus dem Seufzen
und Genießen komm ich gar nicht mehr raus…

Schnute

Montag, September 28th, 2009

Schnute

Der errechnete Termin

Sonntag, September 27th, 2009

wäre also heute. Und das ist ein ganz komisches Gefühl, denn seit Mittwoch schwimmt Ben nicht
mehr in meinem Bauch, sondern liegt bei uns, auf uns, neben uns…
Als ich heute ein paar Seiten in meinem Buch las, wurde mir gewusst, dass ich aufgehört hatte zu
lesen am letzten Samstag als es mir gar nicht gut ging und ich in der Wanne lag, wie verzweifelt ich
eigentlich war und versuchte mit aller Macht tapfer zu sein und gar nicht mehr wusste wie ich die
nächsten Tage oder gar Wochen schaffen sollte.
Ich erinnere mich an den letzten Sonntag den ich mit meinem Liebsten verbracht hatte, nur mit
ihm ohne die Kinder. Wir hatten nur ein paar DVD’s ausgeliehen, weil es mir einfach nicht gut
genug ging um das Haus zu verlassen, hatten Pizza bestellt und es uns einfach nur gut gehen
lassen. Ganz entspannt. Und schon eine Woche später sitzen wir hier und da ist er unser Sohn Ben,
als wäre er schon immer hier gewesen.
Schade, dass man das nicht immer weiß. Vielleicht waren es die kleinen Zeichen, die Ben gab, dass
es Zeit wäre langsam zu schlüpfen, auch wenn noch Zeit bis zum Termin war, einfach zu sagen:
Macht mal was da draußen! Allein krieg ich das hier nicht hin. Schon am Montag hatte ich meinen
Bauch gestreichelt und ihm gesagt, dass ich schon wüsste wie das geht mit dem Gebären und
er sich da auf mich verlassen könnte.
Eigentlich gibt es viele schöne Erinnerungen ans Schwangersein mit Ben. Aber ich hatte vermutet
es wären mehr. Natürlich geht ein langer Abschnitt vorüber, aber so sehr fehlen wie beim letzten
Mal tut mir nichts. Und dabei hatte ich immer gedacht, man müsse es ja nur genug genießen und
das versuchte ich mit aller Kraft in den letzten Wochen, dabei war da nichts mehr zu genießen.
Heute kann ich es mir gönnen das zu schreiben, in der Zeit fühlte ich mich nur schuldig deswegen.
Ich hatte ja schwanger werden wollen. Ich hatte mir dieses Kind doch so sehr gewünscht, da
müsse man da eben einfach durch. Einen realistischen Blick für das zu Hause hatte ich schon gar
nicht mehr. Da waren Schuldgefühle den Kindern gegenüber. Aber mehr auch nicht. Es gab auch
Tage die waren schön, aber den Großteil über war ich einfach nur noch verzweifelt, weil ich nicht
wusste wie das weitergehen soll. Sogar am letzten Tag vorm Einsetzen der Wehen war ich nicht
die Mama, die ich sonst gern den Kindern bin, dafür waren die Schmerzen einfach zu groß. Nicht
mal richtig Laufen konnte ich. Und plötzlich bekommt man dieses zauberhafte Kind und erst da
wird einem bewusst, was gut fühlen eigentlich ist und das schreibe ich trotz schmerzhaften
Nachwehen, bösem Milcheinschuss und Schlafentzug durch das Stillen.
Aber Mutter Natur ist schlau: So hin und wieder blitzt da die Erinnerung durch, landet die Hand
auf dem Bauch, horcht man in sich, aber spürt keine Kindsbewegungen im Bauch, erinnert sich
an schöne Momente in der Wanne, tolle Fotos als Dokumention dieser Schwangerschaft, Kleidung
in der man sich schön und wohl fühlte…
Neu ist, dass die schönen Momente nun überwiegen und nicht die der Schwangerschaft, erstmal.

Nachwehen der Geburt

Sonntag, September 27th, 2009

Ich erinnere mich gern an die Geburt von Ben. Ich hatte am Tag vor der eigentlichen Geburt
ein schönes Gespräch mit meinem Mann im Kreisssaal und erlebte wie schon oft durch die
Ankunft eines neuen Kindes, ein Heilen einer ganz anderen Wunde. Wir hatten die Geburt
angestubst und ich war mehr als ängstlich, weil ich hoffte das es Ben trotzdem gut geht. Es
wird einem ja nur allzu oft gesagt, man müsse das eben alles aushalten, das gehöre zu einer
Schwangerschaft dazu, aber das sehe ich heute anders. Ich kann es jetzt anders sehen. Ich
weiß, dass die Wehen sich so lange zogen, weil ich sie angeschoben hatte. Das ist der Preis,
den man als Schwangere unter Umständen bezahlt, es dauert einfach länger. Nur kann ich
gar nicht sagen, ob wegen der Wehenschwäche eine Geburt in Gang gekommen wäre ohne
Hilfsmittel. Aber eigentlich interessiert mich das gar nicht richtig, denn es war richtig. Auch
für uns als Familie und da ist der Punkt der Heilung einer anderen Wunde: Ein Erinnern daran,
dass es damals bei Noah auch nicht mehr gegangen war. Wir standen Kopf- es war nur noch
zermürbend. Diesmal auch, nur für mehr Menschen. Die Kinder waren in diesen Stunden im
Kreisssaal bereits das zweite Mal bei Oma, sollten dort ja auch erneut schlafen, hatten mich
den ganzen Tag nicht gesehen und mich vorher nur noch mit schmerzverzehrtem Gesicht
erlebt, die Tagen zogen sich wie Kaugummi. Zoe war nur noch durch den Wind, Noah weinte
oft wegen Kleinigkeiten, einzig Tom schien in sich zu ruhen, litt aber bestimmt auch unter
den Stimmungsschwankungen seiner Mutter. Diese Geburt also, die war ein Geschenk. Egal
wie müde ich war. Die Einleitung war ja sogar nicht gelungen und man hatte uns sogar noch
einmal die Chance gegeben zu Hause zu sein. Sogar allein. Nur wir Zwei. Ohne die Kinder. Ich
hatte sogar ganz liebe Menschen quasi neben mir via twitter, die mich unterstützten und
da waren, mich zum Lachen brachten und Mut zusprachen. Wir hatten zwar einen verwehten
Tag hinter uns, aber auch den hatten wir zusammen verbracht und so oft gelacht. Es war der
passendste Zeitpunkt für den Abbruch der Einleitung, einfach vom Gefühl her. Ich lag sogar
noch einmal in meinem Bett, ich trank noch einmal ein Glas Wein in Ruhe, bis eben die
Schmerzen zu fies wurden und da war es 1Uhr nachts. Davor war es nicht schön, aber so waren
doch die letzten Wochen gewesen. Nie schmerzfrei. Ich verpennte quasi leicht zugedröhnt die
Wehenschmerzen bis ich es -auch mit falscher Annahme- nicht mehr aushielt. Dann war sofort
der liebste Mann zur Stelle, gleich das Taxi und angekommen im Kreisssaal hört man nicht,
dass man wieder gehen kann, sondern das es fast geschafft ist. Was will man mehr?! Ich denke
also gern an die Geburt, auch wenn ich mittlerweile weiß, dass Ben mit seinen Schultern fest
gesteckt haben muss und mich das sehr ins Grübeln bringt, aber das ist schon wieder eine ganz
andere Baustelle. Zwei Stunden von Ankunft im Kreisssaal bis zur Geburt: Ein Traum! Ben ging
es prima, er war gesund, lag lange auf meinem Bauch samt Nabelschnur, wurde nicht gepiekst,
nicht angezogen mit Klinikleidung, saugte gut. Mir ging es super trotz der Medikamente, die
einen wirklich schaffen so auf Dauer, vorallem wenn man Monate gar nichts genommen hatte,
ich konnte gleich zur Toilette, aß und trank meine Lieblingskreisssaal-Leckereien, kurz mir ging
es eigentlich trotz der Nachwehen schon im Kreisssaal gleich viel besser als Stunden zuvor als
Schwangere. Auch wenn ich meine Gebärmutter festhalten musste beim Laufen und Aufstehen,
ich konnte mich wieder bewegen. Ich war wieder ich. Und schon drei Stunden nach Bens Geburt
brachte mein Liebster die Unterlagen nach unten, das Taxi kam und nicht mal vier Stunden nach
der Geburt waren wir wieder zu Hause: mit Ben. Schliefen noch etwas bevor unsere Großen kamen.
Kurz: Es war wirklich schön. Und selbst jetzt 4 Tage danach bin ich dankbar und einfach nur
glücklich…

Vor nicht mal zwei Wochen

Sonntag, September 27th, 2009

lag Ben in meinem Bauch so…

Ben

Heute liegt Ben auf meinem Bauch so…

Lieblingspositionen

Er hat seine Hände wirklich gern am Gesicht.