Archive for November, 2010

Viele-Kinder-Dinge…

Dienstag, November 30th, 2010

Ich habe soeben 4x 24 kleine Süßigkeiten in einen Kalender versteckt. (Ja, es ist EIN großer Kalender :))

Und gerade bemerkt dieser Kalender ist tatsächlich größer als ich und nein ich bin gar nicht winzig,
immerhin bin ich 1,69m groß.)

Blog-Birthday

Montag, November 29th, 2010

Unglaubliche 5 Jahre klaresbuntesglas! 5 Jahre bloggende Kassiopeia heißen auch 5 Jahre geschriebene
Kleinig- und Großartigkeiten, der Weg von einer schwangeren jungen Erstlingsmutter zu einer
schwangeren kleinen Großfamilienmutter, 4 festgehaltene Schwangerschaften, 3 Geburten,
2 Katzen und 1 Umzug.
Ich freu mich sehr über die ganze Erinnerungen hier und vor allem über die grandiosen Menschen, die
ich bisher über dieses Blog kennen lernen durfte und das alles mit mir teilen! Ihr seid toll! Danke!

Sekt und Saft für alle!

Vom Herzkind

Sonntag, November 28th, 2010

Vielen, vielen, vielen unendlichen Dank für Ihre hier gelassene aufrichtige Freude mit uns! Danke! Das hat
mich schier überwältigt! Unser Herzenswunsch hat sich erfüllt, nach fast einem Jahr warten. Hadern. Sich
fragen, ob das dann noch der richtige Weg ist, das Wissen im Herzen, dass man nur genug Warten müsse.
Und nun ist es soweit. In den nächsten Tagen werden zwei Herzen in mir schlagen. Zum fünften Mal. Und
auch, wenn anders geplant und alles so furchtbar gut durchdacht, es musste sofort raus. Wir platzten vor
Stolz und Glück. Und wollten es teilen. Und alles war auf einmal ganz einfach. Raus damit in die Welt!
Warum nicht schon jetzt?
Wir wissen, dass nichts sicher ist. Aber dieses Kind ist da. Noch, noch nicht mal größer als mein kleinster
Fingernagel, aber da. Dieses Kind macht sich bemerkbar, schon seit einer Woche. Wie könnte ich es
verschweigen oder einfach so tun, als gäbe es dieses Kind nicht? Denn es ist ja da! Natürlich kann noch
soviel passieren. Aber ich möchte hoffen, so wie ich in den letzten Monaten hoffte, ich möchte
vertrauen, so wie ich in den letzten Monate darauf vertraute, dass alles gut wird und auf mein Gefühl
hören, ein Gefühl, das mir sagt, dass alles gut ist, so wie es mir sagte, dass der kleine Mensch schon an
Bord gegangen wäre.
Und wenn? Wenn dieses Kind gehen will oder muss? Sollte ich so tun, als wäre es nie da gewesen? Das
könnte ich nie. Das bin nicht ich. Und auch wenn andere sich dazu entscheiden, das nicht mit der Welt
zu teilen und ich das so gut verstehen kann, das hier ist jetzt unser Weg. Und so können Sie von Anfang an
dabei sein und mich begleiten… und unser Herzkind.
Ich bin über die Maßen erleichtert, glücklich und selig. Ich bin einfach nur glücklich. Ganz bei mir und
so sicher. Jeden Abend, jedes Mal wenn mir übel wird, ist da mein Kind. Dieses Kind, dass schreit mit
allen Hormonen, die es zur Verfügung hat: „Hallo ich bin da!“ Die Gebärmutter steht schon „vor“,
gestern morgen zog es vorn und hinten, der Körper macht sich bereit für seine Aufgabe. Der Kopf
ist schon längst da, wo der Körper gerade beginnt, er trägt dieses Kind. Hoffentlich aus. Was bleibt
mir mehr als Hoffen und Vertrauen, dass das was so lange auf sich warten ließ, endlich ist? Das er
jetzt bereit ist? Ich bin es. Ich bin mir so sicher.
Jeden Abend, wenn es ein bißchen stiller wird, bin ich diesem Kind nahe, immer näher, jeden Tag ein
bißchen mehr. Ich fühl mich einfach ganz und genieße im Augenblick jeden Tag, male mir die
Zukunft bunt und verliere mich völlig in dem was ist, meinem Herzkind. Endlich da. Und ich habe
keine, gar keine Worte wie glücklich ich bin. Und wie froh ich über jedes Zeichen bin, dass alles ist,
was es ist, überwältigend, perfekt, unbeschreiblich. Ich bin dankbar.

Und ich bin dankbar für ein paar Menschen und auch wenn ich gar nicht gut in solchen Dingen bin, möchte
ich sagen „DANKE“ für die liebevolle Begleitung von Frau Schokoperle im letzten Jahr, für Frau Gminggmangg,
die mit mir teilte und mit der man sich so herrlich missverstehen kann, für Neph, die immer aufrichtig ist
und mich schon so lange begleitet, für Frau Wagnerwahn, die mir eine gute Freundin geworden ist,
für Frau Federschwarz, die die Dinge so herrlich auf den Punkt bringt und mich zum Lachen brachte und
für Mudder Seemann, die mich tagtäglich mit ihrer Herzlichkeit und Anteilnahme überwältigt! DANKE!

Blogxperiment Ende

Sonntag, November 28th, 2010

Nach 15 Tagen kommentarlos beendete ich das Blogxperiment. Ich habe die Kommentarfunktion
wieder aktiviert und fände es seltsam, diesen Fakt zu ignorieren und sie einfach wieder zu
deaktivieren. Also würde ich das Blogxperiment gründlich gescheitert nennen, da ich es abbrach.
Natürlich auch unter diesen Umständen.
Aber ich möchte noch mehr dazu schreiben. Aus mir unerfindlichen Gründen hat sich schon einen
Tag vorher ein Kommentar durchgemogelt, ich habe keine Ahnung wieso, aber da scheint wordpress
flexibel, kann ja mal passieren, so wie es mal angeblich passieren kann, dass geschützte Beiträge in
Feedreadern auch ohne Passwort angezeigt werden? Egal.
In den letzten Tagen habe ich Kommentare mehr und mehr vermisst. Ich hörte von Lesern, sie
hätten das Gefühl, ich wäre so weit weg plötzlich und so empfand ich das auch. Ich hatte das Gefühl
man konnte mich sehen und ich konnte auch gehört/gelesen werden, aber ich selbst hörte niemanden.
Nichts. Das ist ein ganz seltsames Gefühl. Als hätte man Watte in den Ohren. Oder lebe auf so einem
kleinen Präsentierteller. Man wird gesehen, man lebt normal weiter, aber man sieht/liest die anderen
nicht. Man ist wie nackt.
Natürlich bekam ich hier und da eine liebe Mail oder eine kleine Nachricht, aber das ist doch ganz
anders als sonst. Ich werde auf jeden Fall in Zukunft mit Kommentaren weiter bloggen. Auch wenn
die Stille, die ich erhoffte und so sehr brauchte zu dieser Zeit, sehr gut tat. Es war so gesehen, genau
die richtige Entscheidung. Aber eben eine begrenzte Zeit. Vor allem aber eine tolle Erfahrung.
In etwa zu der Zeit, in der ich meine Kommentarfunktion schloss, kam hier und da das Thema
Kritikfähigkeit auf. Und ich hatte zusehens den Eindruck, als wäre ein Mensch, der keine Kommentare
zulässt in keinster Weise kritikfähig. Das beschäftigte mich lange Zeit. Besonders fragte ich mich, was
diese Kritik eigentlich genau wäre. Und ich möchte da einen Unterschied machen. Es gab auf diesen
Blog viele, dutzende Diskussionen oder auch Streit, klar. Da wurde es emotional, sicher. Es wird
nicht immer überall nur mit Fakten geworfen. Es geht auch unter die Gürtellinie. Das Menschen dabei
verletzt werden, sollte jedem klar sein. Auch das Menschen manchmal völlig irrational verletzt
sein könnten, vielleicht nicht mal nur wegen eines Kommentars, sondern weil sie mit der
Gesamtsituation unzufrieden sind. Ich finde nicht, dass das dauerhaft bedeutet der Mensch könne
mit Kritik nicht umgehen. Ich würde sagen, es ist einfach menschlich. Online wie offline.
Kritik. Wenn ich schreiben würde ich mag kein Schokoeis, würde ich wetten, dass es eine Menge
Menschen gibt, die mir gern unterstellen wollten, ich würde generell ja nie Schokolade mögen und
was ich für ein schrecklicher Schokoladenhasser wäre! Oder die es gar schändlich fänden, wenn ich nur
kein Schokoladeneis mag aber dafür Schokolade so gern esse, das wäre ja überhaupt nicht authentisch!
Frechheit.
Es gäbe Menschen, die sehr viel Energie darauf verwenden würden mir zu erklären wie köstlich dieses
Schokoladeneis ist, und dass ich da total was verpasse. Mag ja sein. Aber was hätte ich verbrochen
außer zu erwähnen, dass ich das nicht gern esse? Hätte ich gesagt, ich hasse alle Schokoladeneis-
Liebhaber? Muss ich jetzt wirklich geläutert werden und mit aller Macht dazu überredet werden
Schokoladeneis auch super lecker zu finden? NEIN!
Und das ist genau der Punkt. Mir geht es nicht um wirkliche Kritik, sondern um das Zerpflücken von
Worten und zuviel Interpretationen in Worte hinein, ein Verbiegen.
Vielleicht liegt der Fehler auch im System? Das Fehlen von Gesichtern und Tönen?
Auch großes Thema schien, ob man sich denn jetzt ohne Kommentare gar nicht weiter entwickelt.
Ich weiß ja nicht wie andere bloggen, aber wenn ich das geschriebene Wort auf die Menschheit loslasse,
lese ich es selbst danach immer wieder durch. Oder ich denke mir, war das jetzt gut? Ich hinterfrage
mich selbst immerzu. Und entwickle mich weiter. Wäre ja traurig, wenn nicht! Mein Blog ist quasi
eine Symbol für mein immer weiter gehen im Leben, was hab ich schon für einen Stuss geschrieben,
ja aber es gehört zu mir dazu. Deswegen lösche ich es nicht. Es ist Teil meines Puzzles. Und jeder
denkende Mensch entwickelt sich weiter, auch ohne Kommentare, ja sogar ohne Blog, stellen Sie
sich das mal vor, denn es gibt auch andere Wege als online sich an Menschen zu reiben und mit
ihnen zu wachsen, über sich hinaus zu wachsen.
Das Gegenteil von diesem Argument ist das man sich vielleicht durch Kommentare unnötig verbiegt
und sich durch sie in eine bestimmte von Leser vorgegebene Richtung verändert, einen Weg den
man nicht gegangen wäre, wenn man da nicht hingedrängt wurde. Jetzt schreien viele vielleicht: „HA!
Aber jeder denkende Mensch ist doch frei seinen eigenen Weg zu gehen, völlig frei und unabhängig
vom Leser!“ Aber was tun, wenn der Leser diesen Weg einfach liest, einen Weg der gar nicht da ist,
den Blogger in einer Ecke sieht, in der er gar nicht steht? Wenn der Blogger halbvoll schreibt und der
Leser -selbst frei denkend- halbleer liest? Was dann? So einfach ist das nicht. Es gibt keine schwarz/
weiß Blogger.

Mein Fazit: Man braucht ganz schön Eier in der Hose nackt zu bloggen, sprich ohne Kommentare.
Und diese Blogger verzichten nicht etwa einfach nur auf unerwünschte Worte, sondern auch auf
viele schöne Worte. Da sollte man ganz genau hinsehen, bevor man da bei diesem Thema
losschießt.
Hier geht es trotzdem mit Kommentaren weiter. Ich blogge schon seit geraumer Zeit hin und
wieder privat oder mit Passwort hier und da, manchmal ließ ich die Kommentare raus oder schloss sie
später. Das werde ich in Zukunft noch mehr nutzen. Ich entwickel mich weiter.
Ich bin froh, Sie da draußen wieder „sehen“ zu können und erhoffe mir viele weitere schöne Zeiten
mit meinen Blog und Ihren Worten,

Herzlichst, Ihre Frau Kassiopeia

Geschützt: Festgehalten

Sonntag, November 28th, 2010

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Tief drinnen

Donnerstag, November 25th, 2010

Gestern etwa 17Uhr und heute morgen 6Uhr. Das Ergebnis bleibt das Gleiche: ein kleiner Untermieter!

Für Dich.

Mittwoch, November 24th, 2010

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry

Kindergrippe

Dienstag, November 23rd, 2010

Ja, also die Grippe haben wir bestimmt auch, also eine von uns, aber die Kinder meinen wohl die
Figuren rund um und mit Jesus. Die wurde heute auch noch aufgebaut:

Und nun geht es wieder los mit den theologischen Diskussionen: „Mama, ist Jesus tot?!“ Ähm ja
also…

Ohne Worte

Dienstag, November 23rd, 2010

Ein Schnappschuss:

Ich kam soeben die Treppe runter und hätte die Zwei gern von hinten fotografiert, aber das ist mal
schlecht so ohne Apparat. Ich griff also sofort zur Kamera, machte einen einen Schuss und schon
stand Ben neben mir… Unglaublich, das zweite Foto lass ich aber mal weg, nech… obwohl das ja
irgendwie auch total lustig aussieht, wie der Tom noch brav nach vorne schaut und Ben genau vor
der Linse steht und wegen dem Blitz blinzeln muss…

Noch 20 Tage kommentarlos

Dienstag, November 23rd, 2010

Lieber Leser,

auch wenn sich das Warten endlos zu ziehen scheint, das tut es für meinen Geschmack auch! Ich seh
Sie ja doch! Bleiben Sie doch ein bißchen, nehmen Sie sich ne schöne Tasse heißen Tee oder ich mach
Ihnen gern auch einen Cappuccino, genießen Sie nen Keks und stöbern Sie doch ein bißchen. Es gibt
eine Menge zu lesen… Entspannen Sie sich, genießen Sie die warme Atmosphäre, ich teile sogar
meine Wolldecke mit Ihnen, setzen Sie sich auf mein rotes Sofa… Ich bin ja bald wieder richtig da für
Sie!

Allerliebstes Herzliche, Ihre Kassiopeia