Tochtermund

Während das Tochterkind heute bei einem Nachbarsmädchen weilte, nutzte ich die Gunst der Stunde die
Creme für den Kuchen herzustellen. Ich rührte gerade die rosa Sahne als die Fenstertür zur Terrasse
aufgeschoben wurde, ganz pünktlich, ganz korrekt, ganz großes Mädchen, aber doch nicht jetzt! Da
stand sie nun und sah mir über die Schulter. Kicherte noch. Und inspizierte alles ganz genau. Bis heute
Abend als sie da im Bett lag: „Was war das traurigste heute?“- „Das ich meinen Kuchen schon gesehen
habe…“ Mir rutschte das Herz in die Hose: „Aber weißt du Mama, wenn du ihn versteckst kann ich ihn ja
gar nicht mehr sehen.“ Gut, dass ich noch Muffins im Ofen versteckt habe…

One Response to “Tochtermund”

  1. agichan Says:

    oooh! das arme mädchen. aber morgen wird sie sich trotzdem darüber freuen! :) ich wünsch euch einen wundervollen tag!