Busfahrten

Wenn wir den Bus betreten, ich Tom frech neben einen älteren Herrn setze, der sofort seine Hände
um seine Ärmchen legt, um ihn festzuhalten. Wenn Tom dann im Bus fast einschläft und sich in seiner
Trance an den Herrn neben sich schmiegt und wirklich die Augen schließt, der ältere Herr seinen Arm
um ihn legt und nur noch vor Freude strahlt, ob diesen lieben, offenen, süßen Kindes. Wenn beim
Aussteigen wollen, eben jener nette Mann, Tom gern behalten möchte und vor Verwunderung sagt
„Oh, da sind ja noch mehr!“ als er Zoe und Noah auch aussteigen sieht. Wenn dieser nette Mann mich
fragt, ob er mir beim Kinderwagen helfen kann und fast schon enttäuscht ist, weil ihm jemand zuvor
kommt, uns winkt und lacht und sich wirklich wahrhaftig freut, dann ist das einfach nur herzig.

Zu erleben, dass Kinder andere Menschen einfach glücklich machen, ist wunderschön.

5 Responses to “Busfahrten”

  1. Sabrina Says:

    Das ist echt schön ^^ Andere wären kreischend zum Kinde gerannt um es von einen möglich „bösen“ Mann fernzuhalten der einfach das Kind antatscht *schon erlebt*

  2. isabella Says:

    sowas rührt mich auch. manche meckern über kinder, und dann gibt es oft (vor allem ältere) leute, die sich aufrichtig an einem (fremden) kind so erfreuen, dass man erkennt wie ihnen das herz aufblüht!

  3. stadtfrau Says:

    ich fang gleich an zu heulen! ;) so rührend.

  4. Minizickenmama Says:

    Es ist ein so wunderbares Gefühl zu sehen wie gerade Kinder auf manche (älteren) leute wirken.

    Mit dem Kindergarten, wo ich ja arbeite, sind wir zum St. Martinssingen ins nahe gelegene Altersheim gegangen und es war einfach nur toll zu wissen das wir den alten Menschen dort eine Freude machen.

  5. die_schottin Says:

    Oh ja. Unser Opi-Nachbar (fast 80) hat leider keine Enkel. Umso mehr freut er sich, wenn ich mit Colin im Garten bin und er ihn sehen kann. Als Colin dann einmal seine Hand nahm und mit ihm durch den Garten lief, hüpfte der Nachbar später wirklich durch den Garten. Herrlich. Und genauso ergeht es meinem Opa im Heim wenn ich ihn besuche. Es ist das Highlight der Woche. Für ihn und auch die anderen Heimbewohner.