Archive for September, 2011

Der Ernst.

Freitag, September 30th, 2011

Heute schnupperte ich mit Ben das erste Mal allein in der 1 Tagesgruppe. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Eine liebste Freundin hat die drei Großen gehütet und ich konnte ganz für Ben da sein. Ich glaube er hatte da heute eine gute Zeit. Fand das alles spannend. Und ich hoffe sehr, wir beide kriegen das ab nächsten Freitag gut hin. Die Eingewöhnung läuft für alle Kinder in etwa gleich, wir steigern alles langsam mit den anderen Kindern zusammen und das Ziel sind 3 Stunden am Vormittag, jeden Freitag. Unglaublich.
Das letzte Mal allein war ich vor fast sieben Jahren. Er wird mir schrecklich fehlen und vielleicht geht es mir wie der einen Mama 2008, die vor der Tür bitterlich anfing zu weinen, weil ab nun alles anders werden würde… Hachz. Es geht los. Ab morgen Oktober. Und von da an 11 Monate bis Kindergartenstart des kleinsten Kindes. Unglaublich. Bleibe ich gedanklich lieber im hier und jetzt, es beginnt die erste mama/kindlose Zeit und ich weiß nicht, wie wir das hinkriegen. Ich werd mir Mühe geben, das Küken nicht zu sehr an mich zu klammern, wie immer. Es geht wirklich los. Oh mein Gott…

Once I Had A Hope

Freitag, September 30th, 2011

Ich habe heute morgen eine Mail erhalten, die mich zu Tränen gerührt hat, im wahrsten Sinne des Wortes. Als ich sie lass, musste ich inne halten. Und ich hörte tief in mir, dieses Lied klingen… wie vor 6 Monaten. Alles in mir erinnert sich… Ob ich will oder nicht.

Dieses Lied heute eingebettet, denn damals konnte ich es nicht. Ich konnte es ein halbes Jahr fast nicht hören. Ich weiß nicht, warum es ausgerechnet dieses war, es berührte mich und erreichte mich wie ein Geschenk. Heute war es da und ich musste es anhören. Vielleicht bedeutet es vielen Sterneneltern genau das selbe wie mir, auf jeden Fall ist es für euch, für mich, für uns.

Und genau heute schließt sich somit der Kreis.

Geschützt: Für mich

Donnerstag, September 29th, 2011

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It’s a beautiful day

Donnerstag, September 29th, 2011

Für Euch Zwei

scheint heute hier die Sonne. Kein Tag könnte schöner sein als dieser…

Den ganzen Tag schon, denke ich nur an Euch! Und ausgerechnet heute morgen, war es in meinem Kopf. Ich dachte sofort an dieses eine Lied, dass wir zu Beginn unserer Beziehung so oft hörten…

Every morning I wake Up
And I’m laying next to you
I wanna thank God
And the Devil, for sending you

Cause your my Girl
My Wife
My Sis
Mother of my son

Your my favorite color
And the air that I breath all day
Your like a drug
When I feel fucked up
You come to save my day

One in a million
like a pearl so hard to find
I’m so happy I met you
and so thankful that your mine

What we’ve got is so special
A million people could search their whole life long
No words can express the way that I feel
that’s why I wrote you this song

Because I’m nothing, if you’re not by my side
You give me love when I don’t deserve it
Cause you know that’s when I need it the most
Because I’m nothing, if you’re not by my side
Baby girl, I love you more then I ever thought I could
And it’s alright

Since I’ve known you
My world is perfect
What have I done to deserve you?
You’re like a goddess in my eyes
You make me cry when I want you
And smile when I can

If I’ve got nothing to say
I know you’ll understand
Baby I would kill for you
Would give up everything I’ve got
Just to stay with you for a life time
Believe it or not

I love everything you do
And would do anything for you
And I know you feel the same way too

Because I’m nothing, if you’re not by my side
You give me love when I don’t deserve it
Cause you know that’s when I need it the most
Because I’m nothing, if you’re not by my side
Baby girl, I love you more then I ever thought I could
And it’s alright

Your spirit is beautiful
There is nothing in this world I wouldn’t buy for you
When I’m separated from my baby girl
It makes me wanna crash the world
You wanna know why?

Because I’m nothing, if you’re not by my side
You give me love when I don’t deserve it
Cause you know that’s when I need it the most
Because I’m nothing, if you’re not by my side
Baby girl, I love you more then I ever thought I could
And it’s alright

Because I’m nothing, if you’re not by my side
Baby girl, I love you more then I ever thought I could
And it’s alright

4Lyn- Pearls & Beauty

Alles, alles Liebe für Euch beide!

Dir James.

Mittwoch, September 28th, 2011

Mein kleiner Junge. Mein kleines Wunder. Die Tage sind lang. Und da wo du in diesen Tagen in unseren Armen liegen solltest, von uns bestaunt und beschnuppert werden solltest, ist die Erinnerung an deinen kleinen Sarg, den ich vor 6 Monaten zum Abschied berührt habe.
Das ist alles was wir hatten. Aber eigentlich noch mehr. Ich frage mich oft in den letzten Tagen, ob ich lieber darauf verzichtet hätte all das zu erleben, aber auch das würde bedeuten, dich nie gekannt zu haben, so weiß ich, dass es dich gab. So hab ich all die Erinnerungen, sogar an diesen einen Stupser. Nein, ich bin froh, dass du unser Leben gestreift hast. Du hast uns berührt. Nachhaltig. Und bist unvergessen. Besonders in diesen Tagen. Wie könnte ich? Wie könnte eine Mutter? Jetzt so kurz vor Bens Geburtstag war es ganz präsent. Ich hätte in dieser Zeit letzte Vorbereitungen treffen sollen für einen weiteren Geburtstag. Deinen. All das, an das man so denkt und all die Zukunftsbilder, ohne die man nicht mehr leben zu können glaubt. Ein Leben ohne dich Ende September gab es in meiner Vorstellung nicht. Ich war mir so sicher, dass wir es bis hier her schaffen würden. Wir beide.
An dem Morgen an dem ich erfuhr, dass dein Herz nach diesen Unfall aufgehört hatte zu schlagen, konnte ich sehen, wie sehr du in den vergangen zwei Wochen gewachsen warst. Deine Arme und Beine waren länger geworden und du natürlich größer. Dein Kopf war zur Seite geneigt, es sah aus als würdest du nur schlafen, aber das war es nicht, dass dich gefangen hielt. Ich weiß nicht genau wie, aber dein Herz hatte aufgehört zu schlagen, eine Blutung hatte die Plazenta erreicht und die Versorgung unterbrochen. Unsere Verbindung war von jetzt auf gleich gekappt. Das Grausamste was ich in meinem ganzen Leben empfinden musste. Ich war doch schon in der 14. Woche. Ich wusste es wären noch 6 Monate. Diese 6 Monate sind nun um.
Die Abstände werden länger, ich besuche dein Grab nicht mehr einmal in der Woche. Vielleicht weil es in den vergangenen Wochen zur Qual wurde, diesen Ort aufzusuchen. Zu Beginn war es heilend und ein wirklicher Ruheort, ein Ort zum Zurückziehen und bei dir sein. Jetzt fühle ich einfach nur noch Vermissen am Grab. Es tut weh. Es ist dann real. Und da wo das Leben uns oder mich endlich zurück hat seit ein paar Wochen oder Monaten, wird man, werde ich zurück katapultiert in ein Hätteseinsollen.
Du hättest sein sollen. Du fehlst so sehr. Und dennoch haben wir, habe ich gelernt nicht ohne dich, sondern mit deinem Verlust zu leben. All das hat mich verändert. Sehr. Es hat mich näher zu mir und besonderen Menschen gebracht und am Ende vielleicht die kleine, wertvolle Gabe das richtige Wort zu finden, wenn andere diesen Weg gehen müssen. Ich gebe mir Mühe in allem einem Sinn zu sehen.
Kurz nach deinem Tod war ich nicht dankbar. Ich denke, dass kann niemand sein. Nicht sofort. Alle anderen lieben Menschen um einen herum können den Kummer sehen, sind erschüttert und halten ihre Lieben umso fester und sind selbst dankbar dafür und geben die Botschaft weiter. Aber wofür sollte man als Trauender dankbar sein in so einer Zeit? Es dauert sehr lang und gehört zum Prozess und einem guten Trauerverlauf, wenn man am Ende diese echte Dankbarkeit wieder fühlen kann. An diesem Punkt bin ich wieder seit ein paar Wochen. Ich bin nicht nur dankbar für meine gesunden Kinder auf Erden, das wäre ja absurd, denn es hätte doch nichts mit dir zu tun. Ich bin auch dankbar dafür, dass es dich gab. Jede Sekunde, jeden Tag den ich dich bei mir wusste.
Ich habe lange Zeit gebraucht um zu akzeptieren, dass es intensiver war, als unser fünftes Kind zu verlieren, dass es nicht dasselbe war für mich. Ich dachte, ich hätte alles im Griff, all die Trauerarbeit und verlor dann nach kurzer Zeit einfach so den Halt. In diesem Fallen, fand ich mich selbst wieder und am Ende wahre Freunde und meine Familie. Die Pause hier war so nötig, um nicht allen meinen Schmerz darzubieten. Ich wollte diesen Weg allein gehen, uns Zeit geben. Mich von dir wirklich verabschieden. Verstehen und Verarbeiten. Wie es sein konnte, dass du einfach nicht mehr da sein solltest.
Es war bis hierher ein hartes Jahr. Und jeder Tag ist ein Tag ohne dich. Ich kann noch immer keine fremden Neugeborenen ansehen, es geht nicht ohne das es wehtut. Aber auch das finde ich normal. Ich frage mich, warum ich dich nicht beschützen konnte, wo andere es mühelos schaffen. In meinem Kopf tausend Fragen.
Ich fahre so gut wie täglich Bus, zweimal meistens. Ich fahre täglich mit diesem Bus vorbei an den Ort, an dem der Unfall passierte, über das Krankenhaus, den Friedhof und das Bestattungsunternehmen. Jeden Tag. Und es gibt immer mehr Tage, da tue ich das nicht mehr bewusst, ich fahre dann nicht mehr an diesen Orten vorbei, sondern bin auf dem Weg Heim oder zum Kindergarten. Ich denke nicht mehr täglich daran. Das Krankenhaus bleibt der Ort, an dem ich meine Kinder geboren habe, auch dich.
Ich bin stark. Aber es gibt keinen Tag an dem ich nicht an dich denke, dich nicht so gern von da oben runter zu uns holen würde wollen. Vor Jahren lernte ich alles, was ich wissen musste, Muster die ich von mir kenne und denen ich nicht nachgeben durfte und es auch nicht tat. Ich brauche jetzt keine weitere Hilfe mehr. All die Stellen an die ich mich wand, hatten lange Wartezeiten. Fast 2 Monate. Es wird ein Zeichen von mir gewesen sein, dass ich einfach nicht mehr nachfragte, ob ich einen Platz noch bekäme. Ich las ein Buch, was mich in der stillen Zeit mehr als gut begleitete und fand einen Weg zurück ins Leben, Stück für Stück und in meinem Tempo. Dennoch gab es und wird es wohl für immer Momente geben, in denen ich die Luft anhalte oder die Tränen einfach so fließen. Ein Moment habe ich geschafft, als eine verschollen geglaubte Freundin, fragte ob du schon geboren seist. Ein anderer als Zoe beim Frühstück meinte, ich hätte in der Schwangerschaft mit Ben immer gesagt, kurz nach ihrer Einschulung würde er geboren werden. Ich schluckte. Sehr. Dein Vater hielt meinen Blick und gab mir Stärke. Du warst es. Du solltest nach der Einschulung geboren werden. Und so wird es immer wieder Momente geben, die mir die Luft rauben.
Die Seelsorgerin im Krankenhaus meinte, ich solle mir Zeit lassen, immerhin wärest du erst Anfang Herbst geboren worden, soviel Zeit würde ich brauchen. Und nun ist es Herbst. Ohne dich. Unser Pfarrer meinte, wir sollen in 6 Monaten noch einmal kommen. Und auch diese Zeit ist nun da. Ein Kreis schließt sich. Unaufhaltsam. Und dennoch frage ich mich an diesem Punkt, den ich erst herbei gesehnt hatte, als Erlösung, immer als Anker sah, dieses Datum müsse ich schaffen, ob ich nicht immer rechnen werde, wie alt du wärest. Ob ich nicht immer an dich denken werde? Vielleicht verschiebt sich alles. Vielleicht bleibt dein Geburtstag auf ewig der 25. März. Der Tag deiner Geburt, vier Tage nach dem Tag deines Todes.
Mein kleiner James, du warst ein so unglaubliches Wunder, ein großes Geschenk. Mein Sohn, mein Kind. Ich liebe dich. Und ich werde dich niemals vergessen.

„Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes erinnern wir uns an dich…“

…where my heart is

Dienstag, September 27th, 2011

Ich liege bäuchlings auf dem Sofa und stelle mich tot. Ich bin müde und etwas angekränkelt. Da kommt das kleine Schnoddernäschen an, legt den Kopf schief küsst mich mit verschmierten Schnute, erzählt mir irgendwas und haut mir liebevoll im nächsten Moment auf den scheinwachen Kopf. Mir fallen die Augen zu, da kommt die zweite Schnoddernase sieht mich mit verschmitzten Lächeln an, nähert sich mit kleinen Patschehändchen und zieht mein Augenlid wieder hoch: „Du darfst nicht im Taxi schlafen.“
Ich muss schmunzeln. Denn obwohl gerade alles so unperfekt ist, alles so chaotisch ist im Moment, die Tage nur immer länger und die Nächte immer kürzer werden, bin ich glücklich und möchte nirgendwo sonst sein. Ich möchte genau hier sein.

Und nun geh ich zu meiner Großen, die ruft mich. Es ist Hausaufgabenzeit.

Zwei.

Freitag, September 23rd, 2011

Mein Kleinster,

eigentlich brauchen wir doch gar keinen Geburtstag um zu wissen, wie groß du schon geworden bist… Seit ein paar Tagen purzelt es immer öfter aus dir heraus: „Nein, ICH mach das!“. Ach du, so groß schon, erzählst so viel, spielst so toll und bist mobil wie eh und je. Dein Lächeln, ach Schatz und all deine Mimik und Gesten… das bist du. Wir lieben dich! So sehr. So sehr, dass wir abends mit dir hier sitzen bis du eingeschlafen bist oder mit dir im Kinderwagen durch die Gegend fahren bis du schläfst :)

Ich wusste nicht, ob du merken würdest, dass es heute nur um dich geht, aber dein Strahlen, diese ungebremste Freude und Aufmerksamkeit mit der du heute morgen alles aufgesaugt hast. Ach du…Du hast es gemerkt. Dein Bruder Tom hat dich mit Geschenken versorgt, deine Schwester hat sich schon seit Tagen mit uns auf diesen Tag gefreut von dem du nicht mal wusstest, das er auf die wartet und Noah gönnt dir alles von Herzen. So wie wir.

Heute ist dein großer Tag. Jetzt bist du 2.

Vor zwei Jahren…

Donnerstag, September 22nd, 2011

war mein Tag eher so durch geweht und erst als es Abend wurde, gingen wir, zumindest ich, eher erleichtert geschickt von den Ärzten nach Abbruch der Einleitung, die ich ja nie wollte, aus dem Kreisssaal direkt nach Hause. Das wir dort nur wenige Stunde sein würden, war uns damals nicht klar.
Das letzte Foto an diesem Tag aus dem Kreisssaal war die Waage, geschossen um 19:02Uhr.

Ein paar Stunden später, fast zu spät waren wir erneut im Kreisssaal um unseren Sohn zu begrüßen. Heute ist ein besonderer Tag für mich. Ich spüre das den ganzen Tag, auch in den letzten Monaten immer wieder an besonderen Tagen, als hätte mein Körper, meine Seele ein Gedächtnis. Ich erinnere mich. Es war einfach nur schön. Ich bekam unser Kind.

Aus dem Bauch heraus

Mittwoch, September 21st, 2011

Es ist heute genau zwei Jahre her. Kaum hatte ich mich hochschwanger auf das Sofa plumpsen lassen, nach einem unglaublich schönen und unglaublichen anstrengenden Tag endlich die Kinder ins Bett gebracht, bekam ich Wehen. Ich lag da und wehte vor mich hin. Alle 7-8 Minuten, ich glaube über eine Stunde hin, vielleicht waren es auch zwei. Irgendwann, ich glaube es war schon nach 22Uhr, wurde ich unruhig. Die Wehen wurden zwar überhaupt nicht stärker, auch der Abstand wurde nicht kürzer aber durch diese Unruhe beschloss ich in die Klinik zu laufen. Der Kindervater musste ja auf die Mäuse aufpassen und Oma hatte gerade erst gesittet und ihn nachholen könnte man ja immer, also lief ich die Strecke im Dunkeln bis zum Krankenhaus. Es waren bestimmt damals 20min mit Wehen vielleicht länger und als ich ankam, durfte ich mich gleich in einen Kreisssaal legen. Eine liebe, erfahrene Hebamme hatte mir das CTG anlegen wollen und stutzte kurz, denn sie fand keine Herztöne, wo sie sein sollten, beim Anblick meines Bauches bekam sie riesengroße Kulleraugen und sagte mir dann endlich, also wenn sie sich nicht irren würde, hätte sich unser Kind gerade von Querlage in Beckenendlage gedreht. Ich watschelte auf ihre Bitte hin leicht bekleidet und sehr verdutzt nach vorn aus dem Kreisssaal raus und wartete auf eine junge Ärztin, die das per Ultraschall bestätigen sollte. Was diese tat. Und mich das erste Mal in dieser Schwangerschaft darauf hin wies, dass dieses Kind in meinem Bauch, unser viertes Kind da Purzelbäume drin schlagen kann, er hat einfach massig Platz. Nicht das er klein gewesen wäre, er wog ja über 4000g.
Es war ein bißchen viel Information auf einmal. Gebären in Beckenendlage? Nur mit bestimmten Voraussetzungen?
Diese liebe Hebamme machte den Vorschlag mir eine schöne Spritze zu geben, damit ich schlafen könnte und mich in ein Wehenzimmer zu legen. Fand ich damals eine richtig gute Idee, war es aber nicht. Denn abgesehen von anderen Frauen, die in dieser Nacht ein Kind gebaren, konnte ich kaum ein Auge zu tun.
Am nächsten Morgen sollte nämlich der Arzt schlechthin kommen und die Lage beurteilen, denn nur wenn die Füßen nicht zuerst rauskommen wollen, sondern der Po ist diese Art der Geburt möglich. Ich lag die Nacht über da und wälzte mich und die Gedanken hin und her. Ich hätte es probiert keine Frage, aber wenn es nun nicht ginge? Würde man unseren dritten Sohn morgen per Kaiserschnitt auf die Welt holen? Wieso machte der so was überhaupt? Der lag doch all die Wochen genau richtig? In der Nacht beschloss ich, dass diese Kind einen dritten Vornamen braucht: Hobbes. (Das hatte ich aber nach der Geburt vergessen…)

Und all diese Gedanken waren ja auch gar nicht nötig gewesen, denn es kam ja sowieso alles anders…

Aber ich erinnere mich heute Abend so gern an diese Tag. Es war einfach unheimlich besonders. Wie jede Geburt. Und nach wie vor war das der Geburtsstart für mich. Auch wenn wir davon noch ein paar mehr Stunden entfernt waren.

Sonntagsfreude

Sonntag, September 18th, 2011

Wenn man weiß, dass gleich jemand Liebes kommt und für einen die Kinder ins Bett bringt und man Hand in Hand mit dem Mann aus der Tür hinaus spaziert.
Und wenn man dann noch in das Auto von einer Seelenfreundin und ihrem Mann steigt um ins Kino zu fahren, ja was könnte dann noch schöner sein?

Inspiriert von Maria.