Tom im Kindergarten

Vor ein paar Wochen noch weinte ich Tränen, weil meine Tochter mir in der Früh das letzte Mal am Fenster winkte. Heute morgen weinte ich, weil Tom das allererste Mal mal an diesem Fenster stand.

Ich kann nicht glauben, dass die Ferien so schnell rum waren. Fünf Wochen mit den Kindern zu Hause. Einfach schon vorbei. Und es war sehr gemütlich. Nachdem ich am Wochenende wirklich unglaublich abgelenkt war und mit meinen Gedanken bei jemand anderen, fiel mir gestern Abend ein… ach klar, morgen geht es wirklich los.
Ich hab dann auf die Schnelle noch am Abend, seine Wäsche und die Hausschuhe mit Namen versehen und die Taschen gepackt. Alles war fertig.
Heute morgen musste der Papa lauter Ferienverwöhnte Menschen wecken, die einfach nicht aufstehen wollten. In der Früh hab ich noch kurz von meinem Kindergartenkind ein paar Fotos gemacht und los gings dann auch schon zur Bushaltestelle. (Etwas was ich definitiv nicht vermisst habe.)

Das Stück zum Kindergarten lief der Papa Hand in Hand und mit dem Kinderwagen den Berg runter und dann standen wir auch schon vor der Türe des Kindergartens.
Ich war so aufgeregt und alles ging so schnell, dass ich vergessen hatte zu sagen, dass ich in der Nähe wäre und jederzeit via Handy erreichbar.
Zoe zeigte Tom seinen Platz und seine Schublade, ich half ihm beim ausziehen und dann raste er auch schon zusammen mit seinem Bruder Noah zum Fenster um uns zu Winken. Ich rief ihn dann noch verdutzt zu, ob ich nicht noch einen Kuss haben könnte, also kam er geflitzt, knutschte mich und zischte wieder ab. Ich hatte gerade noch Zeit zu fragen, ob zwei Stunden okay wären und raus war ich. Draußen dann am Fenster, standen wir Eltern mit Ben und Zoe.

Ich lief also unsere Einkaufsstrasse rauf und runter. Und war zwei Stunden später wieder im Kindergarten wo mir ein erleichterter Tom in die Arme lief, aber das war ich auch. Er hätte es toll gemacht, hieß es.
Komisch wars heute. Er fehlte mir. Auch wenn es war, wie an jedem x-beliebigen Tag, an dem mal jemand auf zwei Kinder aufpasst, nicht wirklich so als wäre er wirklich schon dort. Das wird dann nächste Woche komisch, wenn ich wirklich allein mit Ben hier bin am Vormittag.

4 Responses to “Tom im Kindergarten”

  1. Goldmarie Says:

    Was für ein hübsches Kind! ♥

  2. Gianna Says:

    Hach, wie hübsch er da auf seinem Stühlchen sitzt… und wie lebendig du diese Erfahrung mit dem Kindergarten erzählt hast. Das Tolle ist, dass er seinen Bruder mit bei sich hat … das ist Einzigartig.

    Genau wie bei uns…. die beiden Brüder helfen sich ungemein.

    Alles Liebe für euch,
    Gianna

  3. Pienznaeschen Says:

    Er ist so ein aufgeweckter kleiner nun ein bisschen größerer Kerl!

  4. kassiopeia Says:

    @Goldmarie: Er ist ein Charmeur und Gesichtskasper, mein Rotschopf! :)

    @Gianna: Ach… ich weiß schon, dass das hilft, aber wenn beide lieber hier bleiben wollen ist auch blöd :) Dort fühlt er sich sehr wohl, das weiß ich. Aber hin ist ihm irgendwie noch unheimlich :)

    @Pienznäschen: Aufgeweckt? Haha… :) Er ist ne ganz Lieber, ein Spinner, ein Herzensbrecher. Ein Tom :)