12+1

13. Schwangerschaftswoche. Und nur Gott allein weiß, wie übel mir im Moment ist. Wie groß meine Angst ist. Wie sehr ich in Panik bin, dass zu sehen, was ich im März beim Ultraschall sah… Wie große Angst ich vor diesem Termin am Mittwoch habe.
Dazu drückt mein Bauch noch. Ich kann seit einiger Zeit nicht mehr immerzu ohne Probleme zur Toilette gehen, ich vermute da ist ein Stau, die Gebärmutter liegt ungünstig bei der Blase oder die Nieren machen sich schon bemerkbar.
Dafür ist die Übelkeit sehr viel besser, die Nahrungsmittelunverträglichkeit auch und die Müdigkeit. Was meiner Unruhe nicht gerade zuträglich ist.
Ich spreche viel mit dem kleinen Wesen und bete. Ein Teil von mir denkt: „Was soll den schon sein?“ der andere Teil fühlt alles Ungute. Es ist nicht mal so, als würde ich sagen können, ich fühle, dass nicht mehr alles in Ordnung ist, ich habe viel mehr Angst, das dem so ist. So sehr. So intensiv. Allein sein ist eine Qual, dann bin ich allein mit meinen Gedanken. Die ich auch ausspreche, aber niemand kann mir das hier abnehmen, nichts kann mich wirklich „trösten“, es gibt einfach keine Garantie für nichts. Wir müssen das hier allein schaffen.
Du und ich. Wie sehr ich dich liebe. Und bete und hoffe, dass wir beide das schaffen. Das das unser Weg ist, den wir gehen. Wir sind schon so unglaublich weit gekommen. Es ist nicht mehr weit.
Es ist Sonntag. Morgen beginnt der letzte Trubel kurz vor Weihnachten. Und in diesem Jahr ist alles irgendwie so egal. Hauptsache, du bist da. In Liebe.

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