Archive for Februar, 2012

Knutschkind

Samstag, Februar 25th, 2012

Ein aktuelles Bild von unserem Kleinsten. Nach wie vor, er winkelt mich um den kleinen Finger. Mit Leichtigkeit.

Ben ist 2 Jahre und 5 Monate alt. (Und puzzelt wie ein Weltmeister!)

Angst vorm Frühling

Samstag, Februar 25th, 2012

In Zoes Zimmer ist die Gardine kaputt gegangen. Irgendwann waren große Löcher drinnen und der Mann hat dieses löchrige Ding dann abgenommen. Als ich also vor ein paar Tagen in ihrem Zimmer stand morgens, fiel mir das erste Mal auf, dass ich durch die Winterzeit freien Blick auf den Friedhof da hinten habe.
Wenn ich also aus dem rechten Fenster in ihrem Zimmer sehe, kann ich das Krankenhaus sehen, in dem ich unsere Söhne zur Welt gebracht habe und aus dem linken Fenster sehe ich direkt zum Friedhof. Ist mir noch nie aufgefallen bis die Gardine weg war.
Irgendwo da liegt unser ungeborenes Kind. Es ist ein anonymes Grab, weil es die Vorschriften so vorsehen. Wir haben einen Stein und einen Ort der Trauer, aber ich weiß nicht genau, wo man unser Kind begraben hat. Einen Bestatter aufsuchen war wohl nicht das, was der Mann jemals für möglich gehalten hätte. Und dennoch hat er sich tapfer darum allein gekümmert. Nie im Leben hätte ich das gekonnt. Fötensarg. Eines der Wörter, die wir beide wohl nie in den Mund nehmen wollten.
Unser Kind so zur Welt bringen, nicht berühren und verabschieden können, allein im Krankenhaus sein, war nicht eines der Dinge, die ich jemals erleben wollte.
Jetzt wo der März naht und der Frühling unaufhaltsam kommt, kommen die Erinnerungen an all das zurück. Wie schon einmal in einem anderen Blog gelesen, das erste Jahr ist das Schlimmste, weil man alles das erste Mal ohne macht. Jetzt naht mit großen Schritten der Todestag. Und wie sehr ich mich auch bemühe und auch weiß, dass Frühling etwas wunderschönes ist, uns gut tun wird und ich mich wieder auf den Garten und die Arbeit da freue, die ersten Bilder und Gefühle, die ich jetzt bei Vögelzwitschern und Sonne wieder erlebe ist der Nachmittag an dem ich draußen mit Ben beim Sandkasten saß, ihm Weintrauben reichte und ihn voller Liebe beobachtete wie er dort vor sich hin spielte. Ich saß daneben und dachte nur an den Unfall gerade, den Aufprall und das ich wusste, mir nur sagte diese Schmerzen müssten jetzt gehen und selbst wenn, wenn wirklich das Unvorstellbare passierte wäre, hätten wir keine Chance, niemand könnte uns helfen. Uns konnte niemand mehr helfen. Heute frage ich mich, wie schon damals einen Tag später, nachdem das Unvorstellbare Gewissheit geworden war, ob er da noch lebte in mir oder ob alles ganz schnell ging und sein Herz sofort aufgehört hatte zu schlagen. Ich saß einen Tag später im Schaukelstuhl und mein Kind lebte nicht mehr in mir, dennoch lag beschützend und liebend meine Hand auf meinem Bauch, eine Woche später nach der Beerdigung saß ich draußen bei schönsten Sonnenschein im Schaukelstuhl und alles war falsch. Mein Bauch war leer. Das sind die ersten Bilder, die in meinem Kopf auftauchen, wenn ich an Frühling denke und erste wärmende Sonnenstrahlen.
Den Frühling über habe ich gekämpft, weil ich mir lange Zeit nicht eingestehen wollte, dass es anders, schlimmer war für mich, als die erste Fehlgeburt. Ich hatte mich gesorgt oder geängstigt wie jede Mutter, aber in der 14. Woche denkt man, hofft man doch, man wäre auf der sicheren Seite.
Ich kann heute noch nicht hören, wenn andere diese Schicksale im Leben nicht hören wollen, es „Geschichten“ nennen oder „Stories“. Wenn ich in den letzten Monaten, in diesem fast ersten Jahr eines lernte dann das es Jeden jederzeit treffen kann und Jeder hofft niemals diese schreckliche Grenze zu überschreiten und ein Teil dieser „Geschichten“ zu sein. Damals als ich diese Buch über Geburt schreiben wollte, scheiterte dies nicht an den vielen Berichten, die man mir zum Arbeiten gab. Es scheiterte genau an diesen „Geschichten“, die warum auch immer für mich in dieses Buch gehörten. Es gab so viele die sich für Interviews bereit erklärten, aber ich kam mir so stümperhaft vor, egal wie viel Mühe ich mir gab, ich fand keinen Zugang. Wenn ich meine Fragen heute lese, sie waren nicht schlecht, aber ich wollte es authentisch schreiben, irgendwas hinderte mich daran es einfach so zu machen. Und jetzt hoffe ich einfach nur, dass ich irgendwann die Kraft und Zeit habe genau dieses Buch von damals, dass so echt in meinem Kopf aussieht, Realität werden zu lassen. Ein rundes Buch über Leben und Tod, so nahe beieinander.
Irgendwann im Sommer letztes Jahr als ich aufhörte mich selbst zu zensieren und es niemanden mehr recht zu machen, sondern ganz bei mir wahr, konnte ich heilen. Wir haben mit der weiteren sehr frühen dritten Fehlgeburt dann und dem folgenden Gen- und Bluttests als Paar ziemlich viel durch gemacht, aber nie hatte ich so große Angst um unsere Ehe als nach der Beerdigung, als wir beide in so verschiedene Richtungen gingen. Es war nicht klar, dass wir das schaffen. Ich hatte es gehofft. Wir haben einen Weg gefunden, aber es trennten uns Lichtjahre.
Das ist noch heute so. Wir gehen anders damit um. Während ich oft und regelmässig beim Grabstein war, suchte der Mann diesen nur ganz selten auf und nur unterstützend. Jetzt war ich selbst seit Monaten nicht mehr dort. Weil es mir keinen Trost mehr gab. Zu Beginn war das viel wichtiger für mich. Dennoch reden wir nicht viel. Manchmal glaube ich, dass wir das nicht brauchen, wir waren beide dabei. Wir haben beide geweint, beide Abschied genommen. Wenn auch ganz unterschiedlich.
Jetzt wo der Frühling naht, dieser März, da schnürt es mir alles zu. Ich habe Angst. Ich versuche diese Angst zu greifen und in Worte zu packen, damit sie nicht überhand nimmt. Ich habe Angst, noch mal ein Kind dort bestatten zu müssen. Unsagbare. Ich habe Angst, noch mal solche Gefühle zu fühlen und vermisse mein verstorbenes Kind. Nach wie vor. Auch wenn ich nicht immer zu daran denken mag. Und mich lieber auf das Schöne konzentriere, vielleicht muss ich mir selbst mehr Raum lassen für mein Vermissen ohne eine neue Angst und ohne schlechtes Gewissen.

Geschützt: Großmutter

Freitag, Februar 24th, 2012

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8.

Donnerstag, Februar 23rd, 2012

Heute morgen wurde ich in unserem Bett wach, ich hörte wie der Mann die Treppe hoch kam, um mich zu wecken. Neben mir lag Tom. Der Mann setzte sich auf das Bett, lächelte mich an und sagte: „Alles Gute zum Hochzeitstag.“ Es dauerte keine Minute da war das Schlafzimmer auf einmal voll und auf unserem Bett saßen wir zwei, sahen uns an und um uns sprangen unsere vier Kinder. Zoe rechnete wie immer aus, dass sie ja dann Ende des Jahres auch 8 Jahre alt werden würde, Noah rechnete auf, dass er bald 6 wird und Tom noch im Halbschlaf, dass jetzt erstmal er dran wäre mit Feiern. Ben hüpfte vergnügt auf und ab, war ihm doch egal, was heute für ein Tag ist. Nichts hätte sich in dem Moment besser anfühlen können. 8 Jahre.

Vor 8 Jahren haben wir uns das „ja“ zu gehaucht. Und gestern Abend beim Sichten des mitunter peinlichen Videomaterials stellten wir beide fest, man hätte dies und das und auch jenes anders machen können damals, aber eigentlich war es seiner Zeit angemessen, es war genau richtig so und vor allem wunderschön. Ich liebe diesen Mann. Und er ist mir wichtiger denn je.

21+3 oder ein Baby von Herzen

Dienstag, Februar 21st, 2012

Ich denke oft an dich, kleiner Mensch. Wie das so wird, wenn du bei uns bist. Und wenn ich daran denke, dann bin ich ganz verliebt. Ich denke nicht völlig im Tagtraum an stundenlanges, ausgiebiges Babykuscheln, denn du wirst ja wachsen. Ich denke aber auch nicht an dich stehend zwischen deinen vier Geschwistern. Ich sehe unsere Familie und wie alles flutscht. Wie wir unseren Rhythmus gefunden haben. Eigentlich könnte man meinen, dass passt doch alles. Nur noch ein Windelpupser, niemand mehr mit Schnuller und der größte Meilenstein: ab September zwei Schul- und zwei Kindergartenkinder.
Aber genau das, was du tun wirst, auf das freu ich mich so. Du wirst alles durch einander wurschteln. Wir werden uns mehr um dich drehen erstmal. Wir werden dir zu schauen, wie du alles ausräumst, den Tannenbaum zerpflückst, weinst wenn ich eigentlich abends vorlesen will, aber das Wunderbare ist, genau das wünsch ich mir von Herzen. Nicht auf dieses von vorn beginnen, ich kann mir schöneres vorstellen, als wieder Keksreste vom Stokke zu puhlen oder Milchkotze an der Schulter zu haben, sondern dieses einmalige Geschenk: Du wirst unser Leben eine zeitlang auf den Kopf stellen.

Ich liebe dich!

20+4

Mittwoch, Februar 15th, 2012

Kleines Tüpfelchen,

morgen großer Ultraschall. Aber nicht nur der macht mich etwas nervös. Ich sehne auch die kommenden Tage abgehetzt herbei. Einfach ganz schnell über das Ufer hupfen. Wieder ein Meilenstein soll geschafft sein. Überlebensfähig. Eine Chance.
Ich wünsche mir nichts mehr, als das morgen mit dir alles in Ordnung ist. Aber ich spüre dich. Ich bin so selig mit der Welt, wenn ich dich fühle, deine Tritte. Unbeschreiblich schön. Aber auch unbeschreiblich die Unruhe, die auf kommt, wenn du das mal längere Zeit nicht machst.

Morgen kommt Papa das erste Mal mit. Ich bin sehr aufgeregt. Ich hoffe mit deinem Herzen, deinem Gehirn und deinen Organen ist alles okay. Und dann hoffe ich natürlich, dass die Bakterien und Pilze schon viel weniger sind, die sich da eingeschlichen haben! Ich bin deine Mama, ich liebe dich und sorge mich daher um dich. Und bin gleichzeitig dankbar um jeden Tag mit dir. Jede Bewegung. Einfach alles. In Liebe.

19+5

Donnerstag, Februar 9th, 2012

Kleines Tüpfelchen,

oder sollte ich sagen, kleiner Emil? :)

Der Termin war heute komisch. Ich war froh, um die Uhrzeit des Ganzen. 8.30Uhr. Ich mag die Praxis so überhaupt nicht mehr. Man hat mich gleich überfallen, warum ich hier sei, ob zur Vorsorge regulär? Da mir schwante wohin die Reise geht: „Nämlich 30 Euro bitte für einen US.“ Hab ich wahrheitsgemäß gemeint, nein ich hätte wieder einmal Blutungen gehabt. Und die hatte ich! Ich bin da Risikopatientin. Haha. Ich find das ganz schön unverschämt. Ich lauf ja da nicht zum Spaß hin, aber das reichte wohl auch als Antwort. Man hat mich heute nicht mal gewogen oder pinkeln lassen. Und als ich gerade auf meinem Handy tippen wollte, wie es mir geht, wurde ich auch schon als Erste aufgerufen. Das letzte Mal von meiner Ärztin da. Wie gewohnt abgehetzt, aber herzlich. Führte sie mich gleich in das Zimmer mit dem Stuhl. Kein Hämatom, Muttermund zu und schön, mein Kind war aber nur schememhaft zu erkennen, dafür ist der Kerl zu groß. Dann wars das. Ich war natürlich erleichtert. Genau darum war ich ja gekommen. Ich hatte Sorge, es gäbe Anlass zur Beunruhigung. Das waren wundervolle Neuigkeiten. Aber hatte meine Ärztin vergessen, dass sie mich seit 6 Wochen auf das Geschlecht vertröstet? Ich nahm all meinen Mut zusammen und fragte, ob wir vielleicht danach schauen könnten, und sie gab nach. Wir wechselten das Zimmer.
Ich bin gern schwanger. Und ich komme ungern in diesem Turnus. Aber nun war ich da. Und wollte Gewissheit. Die ist mir in Hinblick auf die Kinder und Verwandte am Wichtigsten. Wenn ich es verkünde, will ich jegliche Spekulation auf das Geschlecht verhindern. Für mein Seelenheil und unseren Sohn.
Ich lag da und sie schallte gefühlt etwas gestresst: „Da ist nichts.“ sagte sie. Und ich fiel fast aus allen Wolken. Ich war nicht etwa glücklich. :) Sofort plumpste aus meinem Mund: „Sind Sie sicher?“ Und sie erwiderte, bei Mädchen sei sie nie sicher. Und dann. Aus „da ist zu wenig für einen Jungen…“ schwupps… doch… da… und es wurde mehr und mehr… tada. Ein Bübchen! Ein Emil! Hurra! Ich hatte mich nicht geirrt. Alles andere hätte mich doch sehr verwundert jetzt :)

Ich schwebte so auf meinem Wölkchen heim. Auch wenn ich weiß, dass noch nichts gewonnen ist. Sie nahm mir aber auch Angst. Indem sie immer kritischer guckt. Nun ja. Passieren kann immer was, aber… Dieses aber… nun wäre ich aber schon so weit.
Für mich sind das noch vier lange Wochen. Auf dem Heimweg hätte ich am liebsten meinen Bauch jedem gezeigt. Dann hatte ich Angst zu stürzen und zuppelte alles wieder zurecht. Dann wollte ich es den Kindern sagen… dann der Schwiegermama… aber nichts… Ich schaff es einfach nicht :( Ich hoffe weiterhin auf mein Herz, dass mir den Moment schon verraten wird!

Ich fange an zu planen… Zu suchen. Eine Tragehilfe, eine Kuscheldecke, ein Kuscheltier… Kleinigkeiten, die aus einem Kind, unseres machen. Ein Nest bauen. Ich bin sehr glücklich.
Und der der Herzmoment schlechthin war, als ich heute das erste Mal auf dem Monitor vor mir sehen konnte, dass da mein Kind ist und mich tritt, zu tritt feste und ich fühlte das in dem Moment. Diese Stubser, das bist wirklich du! :)

19+4

Mittwoch, Februar 8th, 2012

Was nicht hätte sein müssen, nein… ist noch einmal Blut zu sehen in der 20. Schwangerschaftswoche. Und dann fragt mich noch einmal jemand wieso ich niemanden von unserem Baby erzählen mag. Ich mag es im wahrsten Sinne des Wortes: Für mich behalten.
Ich habe große Angst. Ich konnte schlafen, wenn auch unruhig, denn diese Funde ereignen sich ja immer kurz vorm Zubettgehen. Ich versuche mich nicht völlig verrückt zu machen, aber das ist weitaus leichter gesagt als getan. Uns fehlt noch soviel Zeit. Und ich spüre wie meine Angst sich verschiebt. Während ich Blut wische, spüre ich mein Kind in mir. Es bewegt sich. Wieder ohne Unterlass, was wahninnig schön ist. Ein Geschenk.
Aber ich habe Angst vor morgen. Davor, dass ich zu wenig oder zuviel Fruchtwasser habe, davor dass der Muttermund aufgeht, sich der Gebärmutterhals verkürzt hat. Davor ins Krankenhaus zu müssen hab ich gar nicht so große Angst. Ich könnte ja da was tun. Ich hab Angst davor, dass ich nichts mehr tun kann. Ich bete so sehr, dass es einfach zuviel war. Zuviel getragen, zu blöd gehoben, zuviel getreten worden. All das zusammen.
Ich bete, dass sich morgen nichts auffälliges findet und hoffe dass es wieder ein paar Wochen dauert, ich nehme auch gern 20 an der Zahl in denen ich kein Blut mehr sehen muss.
Ich liebe mein Tüpfelchen so sehr. Ich möchte kämpfen. Und dazu gehört auch stark sein jetzt. Es ist nicht das, was ich wollte. Aber ich hatte lange Zeit Ruhe. Ich muss weiter machen, dieses Kind braucht eine Chance. Eine Echte. Es gehört zu uns.

19+3

Dienstag, Februar 7th, 2012

Ich glaube, ich habe dich immer wieder gefühlt. Gestern Abend dann nachdem ich den ganzen Tag sehnlichst gewartet hatte, dann endlich Gerumpel.
Also nach wie vor hoffe ich einfach, dass du das bist :)
Dennoch werde ich immer nervöser vor dem Ultraschall am Donnerstag. Dann noch der große Schall in der nächsten Woche. Ich hab ja nicht mal Angst, vor großen Anomalien, sondern vor dem Urteil nicht lebensfähig. Ich mach mir Gedanken. Mal mehr, mal weniger. Heute Nachmittag bei der Pause, dachte ich, dass ich dir unbedingt einen Teddy besorgen will und in Gedanken weiß ich schon ganz genau wie der aussehen soll :) Vielleicht nähe ich ihn selber wie damals Toms. :)

19+2

Montag, Februar 6th, 2012

Ich wartete so sehnsüchtig auf diese Zahl 20. Irgendwie vermittelte sie mir annähernd Sicherheit und das Gefühl von „nicht mehr lange.“ Nicht mehr lange und du hättest eine Chance. Eine Chance aufs Leben.
Aber ich sorge mich. Alles was mir in den letzten Tagen so Auftrieb, soviel Lebenskraft und Energie einhauchte, war dieses Klopfen von dir. Jetzt ist es still. Vereinzelt wieder ein paar Bewegungen, die ich nicht mit Sicherheit dir zuschreiben kann. Wie sehr fehlt mir unsere Interaktion.
Du hast keine Ahnung wie große Angst ich habe, dass dein Herz aufgehört hat zu schlagen. Ich kann nicht wirklich darüber nachdenken, denn die Angst würde mich auffressen. Ich bin mir gar nicht so sicher, und ich dachte ich würde noch nicht viel planen, aber leben ohne dich? Wie soll das gehen?

Ich täte alles dafür meine Unsicherheit in Bewegungen von dir zu ertränken. Mit dem Auf und Ab am Bauchnabel auch meine Sorgen zu versenken. Ich liebe dich so unendlich sehr. Bitte lass uns einfach weiter kämpfen, kleiner Mensch. Mein Tüpfelchen. In Liebe.

PS: Was gäbe ich dafür… ich möchte wieder die lustige Mami sein. Mir steigen Tränen in die Augen. Bitte. Ein Lebenszeichen. Kräftig und eindeutig.