Archive for Juni, 2013

Sonntagsfreude

Sonntag, Juni 30th, 2013

Sich die Zeit lassen und auf den obersten Treppenstufen vom zweiten Stock sitzen bleiben, damit man von dort aus in das Zimmer von Tom und Ben gucken kann, wo gerade Emil neben den beiden am Tisch steht und spielt. Herzmoment!

Nach einer Idee von Maria.

Herzenspost

Samstag, Juni 29th, 2013

Am Tag vor Emils Geburtstag lag ein Päckchen vor meiner Tür, als ich nach Hause kam. Der Tag war bis dahin sehr turbulent und anstrengend gewesen und als ich auf den Absender schaute, breitete sich ein Lächeln über mein angespanntes, müdes Gesicht und ich war voller Vorfreude. Ich wollte es mir aufheben für den Abend, mich belohnen, wenn alles geschafft wäre und das Päckchen in Ruhe entpacken, sein Geheimnis lüften.

Als es dann spät Abends soweit war, ließ ich mir alle Zeit und genoss das Auspacken. Ich fand soviel Liebe darin, wunderschöne Zeilen an mich (am nächsten Morgen auch noch an Emil) und eine Menge Geschenke und Aufmerksamkeiten. Ich war überwältigt. Es ist unglaublich wundervoll, wenn Menschen, die du selbst so gern hast auch noch an dich denken, wenn sie selbst weg fahren. Etwas sehen, an dich denken und es mitnehmen und dir dann schicken. Ich war und bin nach wie vor überglücklich! Ich vergoss soviel Tränen und bekam vor Glück eine Gänsehaut. Es ist etwas so ganz Besonderes und das wollte ich festhalten.

Herzensdinge

Danke Simone, ich freu mich nach wie vor so so sehr!

Ein Jahr mit Emil

Freitag, Juni 28th, 2013

Kleiner Fuchs, nannte dich deine Tante vor ein paar Tagen und seitdem geht mir das nicht mehr aus dem Kopf.
Du, mit deinen braunen Augen und den roten Haaren.

Emil

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie verliebt ich in dich bin. Wie dankbar für das Jahr, das nun hinter uns liegt.
Gerade in den letzten Tagen hatte ich das Gefühl, du hättest noch schnell ganz viele neue Dinge gelernt. Zum Beispiel kletterst du seit neuestem überall hinauf. Steht ein Hochstuhl nicht nahe am Tisch, wird er erklommen, steht er am Tisch, wird er einmal quer durch den Raum geschoben und mit einmal quer meine ich genau das- von einem Ende zum anderen.
Überhaupt schiebst du gerne Sachen vor dir her. Du kletterst in Spielzeugkisten deiner Geschwister und wenn man nicht schnell ist, fällst du prompt mit ihnen um. Vorher bist du schon das eine oder andere Mal Kopf über in eine dieser Körbe gefallen, was hast du geweint. Aber ich hab dich gerettet- jedes Mal. Aber was soll man machen, alles ist so schrecklich interessant und muss genau begutachtet werden.
Ich muss nun auch immer den Hocker im Bad weg stellen, wenn ich deinen Geschwistern in Ruhe die Zähne putzen möchte, da hilft auch nicht mehr, dir deine Zahnbürste zur Ablenkung in die Hand zu drücken. Nein, du musst da hoch, dir alles angucken. Oder oben sein, bei den anderen. Von oben sieht alles viel besser aus.

Im Bad hat es dir ja schon länger auch die Badewanne angetan. Neu ist allerdings, dass du beim Baden mit von der Partie bist und das macht dir richtig Spaß. Umgehauen hat dich das auch schon, aber solange dich einer wieder aus dem Wasser fischt, ist alles in Ordnung.

Wasser ist aber nötig und zwar viel, um dich täglich mehrmals sauber zu bekommen, denn allein essen ist super toll, aber macht auch dreckig und so kann es sein, dass du drei Mal am Tag umgezogen werden musst, weil du voller Erdbeeren, Reis, Nudeln, Melone oder was auch immer bist. Und du liebst diese Obstsorten, genau die die so nass sind und klebrig und alles durchweichen. Teilweise ziehe ich dich sogar aus fürs Essen, zumindest wenn es etwas wärmer ist, im Moment vielleicht eher nicht. Gabeln und Löffel sind zwar interessant, aber die landen noch oft auf dem Boden, nachdem damit erstmal der Tisch bearbeitet wurde. Was du bei den Mahlzeiten auch liebst ist ordentlich Krach zu machen, so lange (gut das dauert in der Regel nicht lange) bis dir alle Aufmerksamkeit gewiss ist und deine Geschwister entweder empört „Emil!“ rufen, laut lachen oder sogar mit einsteigen.
Heute morgen wars die Trinkflasche, die du so fest du konntest rhythmisch auf den Tisch gehauen hast…

Ich würde ja sagen, du hast das Herz deiner Geschwister schon lange erobert. Es ist wirklich wunderschön wie sehr du dazu gehörst, auch wenn du natürlich oft noch kein richtiger Spielpartner bist, sondern eher jemand der eine potenzielle Gefahr für gebaute oder gebastelte Kunstwerke darstellt, wirst du oft bedacht, ob nun zum Geburtstag mit selbst geschaffenen Geschenken oder mit kleinen Gesten, Zeit die sie sich nehmen um mit dir zu kuscheln, dich zum Lachen zu bringen oder mi dir zu sprechen… All das lässt mein Mutterherz höher hüpfen… einfach unbeschreiblich schön.

Wir beide haben auch noch eine ganz enge Beziehung zu einander, durch das Stillen sind wir noch so viel beieinander. Es gab Tage, da hast du nur noch ganz wenig gestillt, mittags zum Einschlafen und dann abends, aber eigentlich, wenn du wirklich willst, zeigst du das und ich kann es dir dann noch nicht verwehren. Gerade das Einschlafen geht nicht anders, ich habs probiert aber du hast dich scheinbar so sehr daran gewöhnt so angekuschelt einzuschlafen, dass du es gar nicht anders kannst. Auf Dauer möchte ich das reduzieren, aber wie und wann ist noch so wenig greifbar. Gerade nachts wäre es schön etwas mehr zu schlafen ohne Unterbrechungen, wir werden sehen wie sich das weiter entwickelt, ich hab einfach nicht das Herz oder die Kraft, da hart durch zu greifen und wüsste wie gesagt auch gar nicht wie.
Wo wir auch schon beim Thema schlafen wären. Am Abend ist es nicht immer möglich dich in dein Bett zu legen, nachdem du beim Stillen in unserem eingeschlafen bist. Und wenn du dann in deinem Bett liegst, weiß niemand wie lange. Wir machen einfach das Beste draus. Spätestens wenn wir ins Bett gehen, bist du dann bei uns und schläfst. Unterbrochen von Stillen. Oder wenn es dir nicht gut geht, auch mal eine Zeit wach, gut das das nicht so oft ist :)

Nachdem ich dich die ersten Monate nur getragen habe, begann ich vor ein paar Wochen dich hin und wieder in den Kinderwagen zu setzen und mittlerweile fühlst du dich scheinbar sehr wohl darin, mein Beckenboden dankt es mir und es ist schön dich zu mir gerichtet durch die Gegend zu kutschieren. Getragen wirst du trotzdem hin und wieder, auch von deinem Papa, der das souverän von Anfang an getan hat.
Autofahren ist mittlerweile kaum ein Problem mehr, dabei war auch das in den ersten Monaten verhasstes Übel. Dafür ist dir das Radfahren noch suspekt, vor allem aber wenn du müde bist, du kämst nie auf die Idee vor Müdigkeit einfach einzuschlafen, schreist dir eher darin die Seele aus dem Leib, was dazu führte, dass ich dich schon zwei Mal aus dem Sitz heraus hob und trug und nebenher mein mein Rad schob.

Laufen kannst du noch nicht. Aber ich hab dich schon ein paar erwischt, als du frei standest. Ich bin zwar gespannt wann ich dich durch die Gegend tapsen sehe, aber lass dir bloß noch ein bißchen Zeit, bitte! Du hälst mich doch so schon auf Trab, hangelst dich von Möbelstück zu Möbelstück oder erklimmst sie einfach (siehe oben) Wenn es schnell gehen muss, lässt du dich aber fallen und krabbelst schnell wie der Wind, zum Beispiel wenn dein Papa nach der Arbeit am Abend zur Tür rein kommt.

Langsam aber sicher erzählst du immer mehr. Ich liebe das. Du zeigst so immer mehr von dir, deiner Persönlichkeit und das ist der spannendste Teil am Kinderhaben. Als du heute beim Wickeln über deinen Kopf hinweg hoch auf das Regel zeigtest, wo der Frosch sitzt, den ich mittlerweile immer fallen lasse, damit du abgelenkt bist bis ich fertig bin. Heute hast du danach verlangt. Du weißt auch wo im Wohnzimmer welche Spielsachen versteckt sind, das war nichts neues, aber dieses Zeigen von „Ich mag das jetzt gern haben!“, war neu. Danach wolltest du, dass ich den Frosch wieder hoch stelle und hast ihn dir dann selber genommen. Das war so niedlich.

Es mag abgedroschen klingen, aber ich freue mich auf jeden neuen Tag, den wir zusammen sind. Jeden Tag, an dem du wieder etwas Neues gelernt hast. Ich hatte Angst um dich dieses erste Jahr, nachts legte ich oft meine Hand auf deinen Brustkorb und wartete darauf, dass er sich hebt und senkt und nun ist es ein Stück weit auch geschafft, dieses erste Jahr. Es geht dir gut und du wächst und lernst immer mehr, zeigst mehr von dir, wirst von Tag zu Tag mehr Kind, denn Baby. Das ist wundervoll. Ich liebe das! Ich liebe es deine Mama zu sein! Ich liebe dich!

1. Geburtstag

Donnerstag, Juni 27th, 2013

Heute morgen bist du aufgewacht und als deine Schwester ans Bett kam, hast du deine Arme ausgebreitet und bist ihr um den Hals gefallen.
Beim Auspacken hattest du alle Hilfe, vier grosse Geschwister schwirrten um dich herum und wollten dir nahe sein und dir zu sehen, wie und was du alles entpackst. Umso grösser die Empörung, dass du dir dafür alle Zeit der Welt liesst und lieber ein Frühstück einschobst. Und dann kam noch unerhörter Weise doofer Kindergarten und Schule dazwischen.
Wir beide dagegen genossen ein wunderschönes entspanntes Frühstück, nachdem wir (mit Lo) Tom und Ben in den Kindergarten gebracht hatten. Es war richtig schön mit einer liebsten Freundin und ihrer Babytochter. Du scheinst sie sehr zu mögen- also beide :)
Wir verschnauften kurz, übergaben Lo ihrer Mama und dann kam auch schon deine Oma mit Tom und Ben zurück und die Entpackung konnte nun endlich weiter gehen.
Ich suchte derweil unser aller Schwimmsachen zusammen und wir fuhren getrennt ins Hallenbad, wo du dich richtig austoben konntest. Du hattest soviel Spaß und liesst deine Hände auf die Wasseroberfläche klatschen. Zwischendrin bist du umher gekrabbelt oder entlang der Geländer gelaufen.
Danach machten wir es uns bei Kuchen daheim gemütlich, du hattest noch Zeit zum Spielen und wir zwei gingen früh ins Bett, wo wir jetzt nach wie vor neben einander liegen…

Und ich schwelge in Erinnerungen…

(Bilder unscharf, aber doch haben sie das Wichtigste eingefangen… verrückt…)

Vor einem Jahr- und heute…

Mittwoch, Juni 26th, 2013

Heute haben wir bedeutsam oft „Baby“ zu Emil gesagt, ein letzter Tag den wir dazu Zeit hatten. Zoe erwähnte viel zu oft, dass er nur noch heute ein Baby sein würde und morgen schon ein Kleinkind. Sie half mir in bei Laune zu halten, damit ich all die Leckereien für morgen vorbereiten konnte.
Und ich nahm mir Zeit schon im Voraus verzückt zu sein und erinnerte mich an den morgigen Tag vor einem Jahr…

Heute vor einem Jahr war ich wahnsinnig aufgeregt, die anrollende Geburt zeichnete sich langsam ab und fragte mich seit Tagen, wie wohl der Tag sein würde, an den ich mich für immer erinnern würde: der Tag von Emils Geburt. Ich hatte regelmässige Wehen und ging voller Hoffnung und Sehnsucht nach unseren Kind ins Bett. Und schlief ein…

Viele kleine Puzzleteile

Mittwoch, Juni 26th, 2013

Ich schreibe wieder öfter. Ein Teil von mir, der in den letzten zwei Jahren etwas brach lag. Es gab mir nicht mehr so viel. Oder aber mir fehlte Zeit und Muse aufzuschreiben, was in mir vor geht, was mich berührt. Es gab da nach den Fehlgeburten einen richtigen Bruch. Was man im Blog auch sieht. Man muss zwar ganz genau hinsehen, aber es berührt mich nach wie vor, dass es eine Unterbrechung der Wellenlinie im Archiv meines Blogs gibt, im Jahr 2011 fehlen Mai und Juni. Zeit, die ich damals brauchte. Auch wenn ich danach versuchte zu schreiben, fiel mir auf, wie sehr ich mich verändert hatte. Mein Leben wurde einmal komplett auf den Kopf gestellt.

Der Versuch dieses Blog zu Reanimieren mit dem Festhalten unseres Lebens, ist ein kleiner Teil von mir. Diese Teile suche ich mir gerade zusammen, was nicht immer einfach ist, wenn man mittlerweile so ganz anders das Leben mit Kindern lebt und es manchmal sein kann, dass es Richtung 21 Uhr geht, bis es wirklich still ist. Und wenn alle Kinder im Traumland sind, weiß ich immer nicht wie lange es dauert, bis der Kleinste mich braucht. Es gibt Abende an denen ich sehr gut damit umgehen kann so gebraucht zu werden und Tage, da fühle ich mich eingeengt. An guten Tagen gelingt es mir erstaunlich gut mich abends anzupassen und zum Beispiel Dokumentionen auf dem Ipad im Bett zu schauen dank Kopfhörern oder zu lesen, während Emil nur schlafen kann, wenn ich neben ihm liege. Aber wie gesagt, mir gelingt das nicht immer. Und ich bin froh, dass ich zwar jeden Abend flexibel und anpassungsfähig sein muss, weil ich nicht weiß, was mich genau erwarten wird, aber eben auch nicht jeden Abend gleich wenig Freiraum habe zu tun was ich mag.

Das Aufladen meines emotionalen Akkus läuft erstaunlich gut. Ich würde an dieser Stelle noch nicht sagen, dass es merklich aufwärts geht, aber ich halte ein positives Level und das ist schon einmal ganz toll, wie ich finde.

Ich schwimme nach wie vor, versuche es mindestens zwei Mal in der Woche zu schaffen. Es tut mir unheimlich gut. Es ist auch nicht mehr so wie am Anfang, wenn der Tag mir bei den ersten Zügen noch nach hing. Ich versuche mittlerweile einfach nur meine 20 Bahnen zu schwimmen und bin ganz bei der Sache, ärgere mich über und lache mit anderen Badegästen.
Ich liebe es im Wasser zu sein. Das passt einfach so gut zu mir und ich bilde mir auch jetzt schon ein, dass ich fitter bin. Es fällt mir leichter mich im Wasser zu bewegen und erhoffe mir einen schönen Effekt für meinen Körper. Rückenschmerzen habe ich zur Zeit jedenfalls keine mehr.
Ich versuche einfach gesünder zu leben, mich ausgewogener zu ernähren. Viel abgenommen habe ich noch nicht, auch wenn Abnehmen ein netter Nebeneffekt wäre, in erster Linie möchte ich was Gutes für meinen Körper tun und meiner Seele gleich mit, dank dieser kleinen Auszeiten.
Ich merke aber auch wie vorsichtig ich bei dem Thema bin, ich möchte meiner Tochter und meinen Söhnen ein gutes Vorbild sein und keine Diäten ins Haus holen.
Ich hoffe und wünsche mir einfach, dass ich am Ball bleibe. Die Zeit (für mich) tut mir einfach zu gut, dieses Loslassen von Emil, einfach fahren auch wenn Emil sieht, dass ich gehe und das mitunter gar nicht so toll findet. (Mit dem Ende dieser Woche bin ich aber auf das Wetter angewiesen, denn das Hallenbad wird seine Türen schließen.)

Ich würde gerne mehr Sport treiben. Ein bißchen Gymnastik oder Aquafitness, aber dazu fehlt mir einfach die Routine am Abend, um regelmässig gut wegzukommen oder aber Vormittags durch die Arbeit die Zeit oder Kraft, mir noch selber ein Programm zu machen.

Durch die Jahreszeit, dank meinem neuen Rad und meiner Zeit abends für mich, habe ich mir nun einen neuen Fahrradkorb von meinem letzten eigens verdienten Geld gekauft und auch wenn er nicht preiswert war, leistet er mir gute Dienste und ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich mir das noch gegönnt habe. Ein weiterer Punkt auf meiner Seelenstreichlerliste.

Korb

Eine Seelenstreichelei ist aber auch jedes Treffen, jedes Gespräch mit einer liebsten Freundin oder einem Menschen, der mir einfach gut tut. Das wiegt soviel mehr, als alles andere. Manchmal sind solche Treffen fast schon ein Noteinsatz, danach sind die Akkus meistens wieder gut aufgeladen, da reicht auch schon ein kurzes Kinderübergabe machen an der Tür, einfach ein paar warme Worte, zusammen lachen und schon strahle ich. Ich könnte gar nicht anders.

Dank ein paar Strickdamen um mich herum, habe auch ich in den letzten Tagen wieder vermehrt zum Strickzeug gegriffen und ganz einfach und simpel ein paar rechte Maschen gestrickt, wann immer Zeit war und ich zwei Hände frei hatte. Auch das tut mir gut, weil es mir Spaß macht und der Ehrgeiz ein Stück weit da ist, durch das Üben an einfachen Dingen, mal wirklich schöne Stücke zu schaffen.
Wahnsinnig gern würde ich die Nähmaschine aus dem Keller hoch holen und mir viele schöne Stoffe kaufen, um das eine oder andere schöne Stück zu nähen, aber da merke ich ganz ganz deutlich, dass mir die Zeit fehlt und die Kraft mich länger mit dem eigentlich unbekannten Objekt auseinander zu setzen.

Zeit fehlt mir auch für neue Rezepte, die ich gern ausprobieren würde. Wo ich beim ersten Mal einfach konzentrierter bei der Sache sein möchte, natürlich auch gespannt bin, wie das Backwerk wird, wie es mir schmeckt und meiner Familie. Ich habe mittlerweile einfach schon wieder so viele Ideen und Wünsche zum Nachbacken und mir fehlt schlichtweg dann der Moment oder die Lust neben dem Alltag noch in der Küche zu stehen.

Und so gibt es immer mehr und mehr kleine und große Projekte, die durch meinen Kopf schwirren, wie die blaue Wand im Wohnzimmer, die mich im schönen und fertigen Zustand ans Meer erinnern soll, dass ich so sehr liebe und nach dem ich mich zugebener Maßen momentan so so sehr sehne, dass ich wirklich die Wochen zähle und schon jetzt weiß, wie sehr mir das Herz bluten wird, dass wir dann wirklich wirklich wieder eine so lange Zeit nichts mehr davon sehen werden können.

Zu guter Letzt bleibt das Lesen, dass in meinem Leben in großen Wellen kommt. Wird mir ein gutes Buch vor die Füße gespült, dass ich liebe, muss ich das sofort verschlingen, bin dann unsagbar traurig, wenn es zu Ende ist, aber während des Lesens muss ich einfach alles andere liegen und ruhen lassen, weil dann nur das zählt.
Und so geht mir das mit all den Dingen, die mir Spaß und Freude machen, immer geht nur eines zur Zeit und das, was ich an Zeit habe muss ich mir einteilen lernen, ohne dem anderen hinterher zu jagen oder zu trauern, sondern mehr genau das genießen, was ich gerade in diesem Moment tue.

Rosenliebe

Dienstag, Juni 25th, 2013

Es ist wieder so weit, es blüht und blüht im Garten (trotz des Regens) und ich kann mich gar nicht satt sehen und liebe den Duft, den meine geliebten Rosen verströmen.
Und ich kann auch nicht aufhören schöne Sorten zu kaufen, wenn ich Glück habe und welche entdecke und immer wenn jemand sich mit mir über die Blütenpracht freut, dann freu ich mich umso mehr…

Auf den Deckel

Montag, Juni 24th, 2013

Das wohl schönste Erlebnis war wohl heute nicht weiter drüber nach zudenken und sich mit den Kindern eine ordentliche Schlacht auf dem Weg und an der Bushaltestelle mit den gerade neu erworbenen Schwimmnudeln zu liefern, total egal wie doof das aussieht und wer jetzt alles zu uns guckt. <3 Es hat sau viel Spaß gemacht! (Schade, dass man sich nicht selbst von oben fotografieren kann.) Und nun krieg ich einen Preis für den langen Schachtelsatz! :)

Vor einem Jahr

Sonntag, Juni 23rd, 2013

Nicht ganz, aber vor einem Jahr endete das letzte Wochenende zu Sechst. Am Samstag Abend waren wir noch im Freibad mit Tom und Ben und ich trug meine große Babykugel durch die Gegend. Am Abend hatte ich wilde Wehen vom vielen Umherlaufen, fiel aber überglücklich ins Bett.
Am Sonntag hatte ich so komische Schmerzen an nur einer Stelle, dass ich lieber in Ruhe in den Kreißsaal lief, aber ich hatte mich wohl nur übernommen, es deutete nichts auf eine baldige Geburt hin. Aber der errechnete Termin war nahe, nicht mehr lange… Wir genossen am Nachmittag die Sonne im Garten. In Vorfreude.

Nur noch ein paar Tage…

Sonntagsfreude

Sonntag, Juni 23rd, 2013

Die Kinder schnappen und zum Bahnhof in die Eisdiele fahren, für alle Eis kaufen, es aufessen und wieder nach Hause fahren- meine einzig schöne Erinnerung an heute.

Idee von Maria.