Ein Tag im September 2013

Ich ging spät ins Bett. Es war schon nach Mitternacht, als ich nach einem Treffen mit Freundinnen Emil wieder in den Schlaf gestillt hatte. Er schlief unruhig. Lag später in der Nacht eine gefühlte Ewigkeit wach im Bett und wälzte sich. Und ich fand keine Ruhe.
Als Nils um 7.14Uhr Emil bringen wollte, war ich noch nicht wirklich da, also ging er zu Noah mit ihm, wo Noah tatsächlich mit Emil spielen konnte und fuhr zur Arbeit. Keine fünf Minuten später schleppte ich mich eher unmotiviert aus dem Bett ins Bad, aber so hätte wenigstens ich Zeit in Ruhe zu duschen. Ich legte Wäsche weg, der Nachbar holte um 8Uhr ein Paket ab und ich war dann auch endlich viertel nach acht aus dem Bad raus. Ich machte uns Frühstück und Emil wurde richtig unruhig. Also brachte ich ihn wirklich schon vor 11Uhr ins Bett. Ich räumte auf und putzte ein bißchen und viertel nach elf kam meine Freundin- in wichtiges Gespräch stand an. Gegen halb eins wurde Emil dann wach und sie fuhr etwa eine halbe Stunde später. Weil es schon so spät war, wusste ich nicht was ich kochen sollte und improvisierte so ein bißchen aus Müsli, Eier und Brot. Ich räumte auf, suchte nach Hausschuhen, weil eine Bestellung storniert wurde aber fand keine und schrieb meiner Freundin noch eine Email hinterher. Bis es klingelte und eine andere liebe Freundin samt ihren zwei Töchtern vor der Türe stand. Zoe entführte eine davon und die andere wurde von Emil wie immer angeschmust. Wir aßen Kuchen und Melone und genossen den Nachmittag zusammen. Sie ging aber erst gegen 18Uhr und ich war wieder in Zeitnot. Eigentlich hatte ich den Kindern abends ein warmes Essen versprochen, aber dafür war nun keine Zeit mehr. Nils kam um 18.30Uhr und half mir die Kinder satt und sauber ins Bett zu bringen und fuhr kurz vor 20Uhr mit Emil im Kinderwagen durch die Gegend, als er wieder da war rätselten wir fast zwei Stunden im den Ausflug morgen. Sahen noch „Deine, meine, unsere“ und gingen einfach schlafen.

Nach einer Idee von Frau Brüllen.

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