Ein fremdes Zuhause

Das Tochterkind hat heute ihr erstes Spieldate via Telefon selbst ausgemacht, nachdem sie nach Hause kam und quasi verkündete, sie wäre für den Nachmittag verabredet.
Dieses Kind kam dann auch zu uns, das erste Mal. Stand vor unserer Fotowand und staunte: „Aha, da sind ja alle Kinder von euch!“ Ich musste schmunzeln. Das Mädchen war auch sehr neugierig, wollte gerne wissen, was ich denn da gerade am Laptop schreiben würde, aber ich mag dieses über die Schulter schauen generell nicht, also erlaubte ich mir an dieser Stelle einen Scherz und sagte, wenn ich mal ein Buch geschrieben hätte, könnte sie das dann mit Sicherheit lesen. Da wurden die Augen riesig: „Ist das deine Arbeit? Schreibst du Bücher?“ Ich brauchte nicht zu antworten und hörte seitens des Tochterkinds: „Meine Mama ist zu Hause, das ist ihr Beruf.“ und daraufhin sagte das Mädchen scharfsinnig: „Ja, das glaub ich! Bei so vielen Kindern…“ Ich hatte meinen Spaß. :) Und das Besuchskind stromerte weiter durchs Haus und guckte sich alles genau an: „Hat jeder von euch ein Zimmer?!“…

3 Responses to “Ein fremdes Zuhause”

  1. isabella Says:

    Süß ;-) Und hat jeder von Euch ein (eigenes) Zimmer? Wir nicht. Wir teilen (inklusive der Eltern) alle zu zweit ein Zimmer. Jedenfalls noch,

  2. kassiopeia Says:

    Quatsch! Das geht gar nicht, hier wird auch geteilt. Wobei Z. Und N. jeweils ein eigenes Zimmer haben, dafür hat Emil keins ;)
    Aber viel wichtiger: An dich hab ich die letzten Tage so viel gedacht! Und die Mail, die ich schreiben wollte, für den Kaffee den wir zusammen trinken wollten :) Ich hab das nicht vergessen! Liebste Grüsse!!!

  3. isabella Says:

    :-) ich denke auch so oft an dich <3