Das Wesen der Zeit

Zeit spielt in meinem Leben grad eine übergeordnete Rolle.
Dabei ist es nicht nur so, dass die Tage voll und ereignisreich sind, sie sind vor allen überraschend voll. Lieber und herbei gesehnter Besuch gibt sich zum Beispiel in den nächsten Wochen quasi die Klinke in die Hand. Auch wenn mich diese Fülle erfüllt und die Vielfalt auch mir ermöglicht mich zu entfalten, bin ich doch ein Stück weit gefesselt, eine Gefangene der Zeit.
Zeit für die Kinder, Zeit für den Mann, als Paar, Zeit für Familie, Zeit für Freunde, Zeit für mich. Und all diese Zeit wird fein säuberlich wiederum nochmal geteilt und in Pläne gesteckt: Zeit zum Schwimmen, Zeit zum Essen, Zeit zum Schreiben, Zeit zum Lesen,
Da bin überall ich, ich habe nicht das Gefühl zu kurz zu kommen und mich zu verlieren, nie war ich mir in den letzten Monaten näher, aber das Pensum, die Enge… Es drückt. Und ich kann es grad gar nicht ändern. Ich muss da jetzt durch. Und wenn es nicht immer nach Mitternacht wäre, es Zeit mal für eine Pause gäbe, die Nächte nicht unruhig durch zwei Kinder und durchstillt von einem anderen wären, wäre mir wohl wohler und meine Stimmung heiterer.
Aber wie sagte mein Vater immer: „Wer das eine will, muss das andere mögen.“

3 Responses to “Das Wesen der Zeit”

  1. frl_mieke Says:

    Oje, und wir legen noch eins oben drauf ;)
    Ich hoffe einfach, dass Dich das Positive in der eng getakteten Zeit tausendfach für das Enge und Negative entschädigt und Dir soviel mit auf den Weg gibt, dass Du Dich trotz allem ganz leicht fühlen kannst …

  2. Ramona Says:

    Ich glaube, es ist eine Phase und wird auch wieder ruhiger werden. Nach Weihnachten oder so. Ich hab immer das Gefühl, daß sich nach dem Sommer, so zum November hin alles verdichtet und erst gen januar wieder bissl auflöst.

  3. frau siebensachen Says:

    ich wünsch dir viel kraft dafür, auf daß der genuß überwiegt!