Archive for Januar, 2014

Tschüss Januar

Freitag, Januar 31st, 2014

Kaum zu glauben, dass dieser erste Monat des Jahres schon wieder um ist und weil ich viel zu wenig Zeit hatte zum Bloggen und Gedanken sortieren, hier ein kleiner Schnipsel.

Im Januar…

*hatte Tom seine Schuleingangsuntersuchung.
*haben wir die dritte Schulanmeldung abgegeben und Tom hatte seinen ersten Schnuppertag in der Schule, sogar in seiner Wunschklasse, Riesenfreude seinerseits!
*haben wir Nils‘ 31. Geburtstag gefeiert,
*zur Feier des Tages kam meine Schwägerin und hütete alle fünf Kinder, damit wir ins Kino gehen konnten.
*strichen wir das Kinderzimmer von Tom und Ben.
*wurden die ersten Waffeln gebacken und
*die ersten Tulpen gekauft, kleine Farbkleckse in der kalten Jahreszeit.
*gab es einen neuen Teppich fürs Wohnzimmer, eine TV- Bank und einen neuen Tisch fürs Wohnzimmer-
*verschönerte Emil den Sekretär mit rotem Filzstift, schmierte das gelbe vom Ei auf den neuen Teppich im Wohnzimmer und verewigte sich obendrein mit blauem Wachsmaler auf den neuen Couchtisch. Auch eine Art Farbkleckse, ein bunter Jahreseinstieg.
*hatten wir drei Tage kein Telefon, Fernseher oder Internet. Schlimm wars.
*eroberte Noah die Nachbarschaft und dreht nun mittlerweile routiniert seine Runden mit dem Rad allein.
*erwischte ich Emil zwei Mal beim Anknabbern von Kuchen und hielt das fotografisch fest, als er ins Klo griff machte ich nicht extra ein Foto. (ansonsten ist er einfach nur niedlich.)
*muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht ein einziges Buch gelesen habe.
*war ich genau einmal Schwimmen und habe es bereut.
*gründete das Tochterkind einen Club in der Schule, der sich um Verletzte, während der Pause kümmert.
*kann man mit Herz behaupten, Ben ist richtig im Kindergarten angekommen!
*wurde Emil das letzte Mal für die nächsten Jahre geimpft.
*schwänzten der Mann und ich einen Elternabend, dafür war ich bei der Elternbeiratssitzung.
*gab es ein Familienfrühstück ohne Opa, einen Krimiabend, ein Taufgespräch und ein Frühstück bei mir.
*brachte das Tochterkind frische (Roh-) Milch vom Bauern und Eier von einem Besuch bei ihrem Schulkameraden,
*beides konnten wir dem Mädchen in dieser Woche bei uns nicht bieten, dass direkt nach der Schule bis abends bei uns gewesen war.
*hatte das neue Haus an der Ostsee sein Richtfest.

Sonntags

Sonntag, Januar 12th, 2014

Für zwölf von zwölf hat es heute leider nicht gereicht, aber es war ein entspannter Sonntag und das gehört doch irgendwie zumindest ein bißchen festgehalten…

Neue Farbe bringt das Jahr

Montag, Januar 6th, 2014

Nachdem ich das nun schon über Monate auf meiner imaginären Liste hatte, war nun in den Ferien erstmalig so etwas wie Zeit sich daran zu machen, das große Zimmer der Kleinen einmal neu zu streichen.
An der Farbe haben wir nicht allzu viel verändert, außer das es eine Nuance heller geworden ist, was ich mir gewünscht hatte. Zudem sind ein Schreibtisch und ein Schulranzen auch in diesem Zimmer eingezogen.

Leider habe ich vorher kein Bild mehr von dem Wandschmuck gemacht, dort stand in zackigen Lettern das Wort: „TOM“. Der Täter konnte natürlich nie überführt werden, denn wir wollen mal keine voreiligen Schlüsse ziehen zwischen „Art“ der Beschmutzung und Benamsung eines unserer Kinder, schließlich weise auch ich nach wie vor alle Vorwürfe von mir, ich hätte das Wort „MAMA“ an die Treppenhauswand im zweiten Stock geschrieben.

Jahresrückblick für 2013

Mittwoch, Januar 1st, 2014

Hinter vielen lieben Menschen liegt ein anstrengendes, aufwühlendes Jahr, das sie möglichst schnell hinter sich lassen wollten.
Wenn ich an unser vergangenes Jahr denke, bin ich erfüllt. Es gab so viel Wundervolles und so viel, was mich bedrückte und mir Kraft abverlangte. Dennoch möchte und kann ich nicht klagen, denn alle Menschen um mich herum, die ich liebe und die mir etwas bedeuten sind gesund und um mich herum. Am Ende steht das für mich 2013 im Mittelpunkt: Menschen, die ich liebe oder gern habe und die ich gerade in der zweiten Jahreshälfte (wieder) sehen oder kennen lernen durfte.
Obwohl jemand fehlte, das Jahr ohne meine Oma brachte mir oft Tränen. Gerade in Momenten, wenn meine Tochter mir vom Kuscheln mit ihrer Oma im Bett erzählte und ich mich an Übernachtungen bei meinen Großeltern erinnerte. Oder wenn ich ein Paket zu meiner Familie schickte und nichts für sie hinein tat, sie nicht anrufen konnte… So vieles was ich ihr gern erzählt hätte, auch wenn ich weiß, dass so manches davon ihr ganz und gar nicht gefallen hätte. Trost gaben mir ein paar Erinnerungsstücke, die mir viel bedeuten, die ich im Laufe dieses Jahres bekam, als ihr Haus verkauft wurde. Ich habe nun viele Stücke von ihr in meinem Haus und dachte sehr viel an sie, alles was bleibt, wenn jemand Geliebtes geht: das Erinnern.

Im Januar starteten wir in ein neues Jahr mit mal wieder krankem Emil, was uns einiges abverlangte, da er wirklich oft im krank war in diesem ersten Lebensjahr und die Nächte viele Kilometer durchs Zimmer oder draußen nötig machten.
Noch zu viele Stunden verbrachte ich zu mit Zweifeln, ob meiner neuen Tätigkeit und nebenher war ich eigentlich schon mitten drin in den letzten Vorbereitungen.
Eine Wohltat war das Wellness Wochenende gleich Mitte Januar mit Mairegen und Lisa, bei dem ich abschalten konnte und einmal allein im Nirgendwo in der Eiseskälte das Gefühl hatte, genau bei mir zu sein. Ein Gefühl, das ich gern konserviert hätte für später.
Gegen Ende des Monats flogen der Mann, Emil und ich allein zu dritt nach Venedig, um dort Nils 30. Geburtstag zu verbringen. (Meine liebste Schwiegermama versorgte bei uns die anderen vier Kinder in der Zeit.) Ein Kurztrip, der wunderschön war und etwas ganz Besonderes, in vielerlei Hinsicht. Für mich der erste Italienbesuch überhaupt, zudem war ich seit Jahren nicht mehr im Ausland, im Europäischen außer Umsteigen auf dem Flughafen sogar noch nie. An vieles aus diesen Tagen erinnere ich mich gerade in letzter Zeit gern, obwohl es sich noch nicht einmal jährt. In den zwei Nächten hatte ich die Kinder wahnsinnig vermisst und mich so sehr gefreut sie wieder zu sehen und vermutlich auch in dem Moment beschlossen, dass ich meinen 30. Geburtstag neun Monate später, nicht würde ohne sie feiern können.
Diese kurze Reise entfachte auch meine Abenteuerlust in diesem Jahr.
Wir beendeten den Januar mit einem spontanen Ausflug, nur ich und die Kinder, in den Tierpark und ich fühlte eine ungeahnte Kraft in mir.

Der Februar brachte mir Arbeit ins Haus und gleich die ersten Sorgen, der Druck war groß die beiden Mädchen rechtzeitig einzugewöhnen, während zeitgleich eben jene sowie meine eigenen Kinder krank waren. Ein Tanz, den ich üben musste. Und an dem ich erst einmal verzweifelte, weil ich meine Wünsche nicht formulieren und vielleicht auch noch gar nicht benennen konnte.
Als sich der Monat dem Ende entgegen neigte, flitzte ich mit den Kindern ins Deutsche Museum und verbrachte dort ein paar wunderschöne Stunden mit ihnen.
Nur ein paar Tage später feierten wir unseren letzten einstelligen Hochzeitstag.
Als Sonntagsfreude beendete ich im Februar mein erstes Strickwerk und setzte somit zumindest einen ganz kleinen Haken an meine Laienwünsche: Nähen, Häkeln und Stricken lernen. Wobei „lernen“ natürlich übertrieben ist.

Im März feierten wir gefühlt drei Tage lang Toms fünften Geburtstag. <3 Wir nutzten einige wenige sonnige Tage und aßen Mittag draußen auf der Terrasse, was angesichts des langen, kalten Frühlings und des lauen Sommers doch eine Erwähnung wert sein sollte. Wir gingen mit den Kindern regelmässig schwimmen, meist sonntags vor dem Frühstück und brunchten im Anschluss ausgiebigst. Der Indoorspielplatz in Aubing wurde in diesem Monat mein "allein"-Ausflug mit den Kindern. Der zweite Todestag unseres ungeborenen Kindes jährte sich und hatte mir tagelang Unruhe gebracht, bis ich den Schmerz und die Erinnerungen zulassen konnte und aufhörte mich gegen meine eigenen Gefühle zu wehren. Ende des Monats ersehnte ich meine erste Auszeit von der Arbeit herbei und ich fuhr über Ostern mit Mann und Kindern zu meinen Eltern Richtung Berlin, von wo aus wir dann nach den Feiertagen weiter Richtung Bootstour aufbrachen. Der April begann also mit ein paar unvergesslichen Tagen auf dem Bungalow Boot in Brandenburg- Plaue. Rechtzeitig waren wir aber zurück, um Noahs siebten Geburtstag im Deutschen Museum zu feiern. <3 Nur zwei Tage später feierte mein Schwiegervater seinen 60. Geburtstag, zusammen mit der ganzen Familie. Ende diesen Monats war der Mann nicht da und so fuhr ich allein mit den Kindern samt Rädern und Anhänger zum Schwimmen. Was eine bekloppte Idee, das nächste Mal würden wir den Bus nehmen. Dafür fuhr Zoe das erste Mal mit dem Rad zum Bäcker und tat das von da an öfter, ich als Mutter lernte weiter loslassen und vertrauen und war gleichzeitig wahnsinnig stolz auf das große Kind. Der Mai ließ mich hadern, beinahe Verzweifeln. Wir hatten eine Routine in meinem Arbeitsablauf entwickelt, der Mann packte überall mit an, wo er konnte. Lichtblick war der Urlaub an der Ostsee- das erste Mal seitdem wir zusammen sind, würden wir in einem Jahr zweimal hoch in den Norden fahren. Der Arbeitsalltag wurde zwar immer eingeschliffener, die Abläufe waren immer die gleichen, doch als ich am letzten Arbeitstag vor unserer Abreise am Abend in der Küche auf den Boden sackte und schluchzte, wurde mir endlich bewusst, dass meine Grenze erreicht war. Ich verstand nicht mehr, warum und wofür ich mich so aufrieb, wofür ich so kämpfte und mich abmühte, dabei wollte ich doch das erste Jahr mit Emil nur genießen. Ich konnte nicht mehr und ich wusste, nach diesem Moment, dass ich eine Entscheidung fällen würde müssen. Dem entgegen stand mein "Pflichtgefühl" und meine Angst vor dem Eingestehen eines Versagens. Als ich am nächsten Vormittag statt zu packen beim Augenarzt saß, weil mich ein Tagesmädchen angesteckt hatte, reifte mein Entschluss rasch. Ein Gespräch mit einer Vertrauten und einer Freundin später war ich noch sicherer und informierte die beiden Mütter noch am selben Tag, vor unserer Abfahrt, dass ich mit dem 31. Juli aufhören würde, als Tagesmutter zu arbeiten. Es hängt mir immer noch nach, ich konnte den Mädchen nicht das geben, was ich gern gegeben hätte und ich bekam selber auch nicht das, was ich mir erwünscht hatte. Aber immer noch kann ich nicht los lassen und habe meinen Frieden damit nicht gemacht. Es ist wohl mein persönlicher Knacks, dass ich mit diesem erneutem Scheitern in meinem Leben nicht umgehen kann. Die Tage am Meer gaben mir dennoch unerwartet Kraft. Und soviel mehr. Ein unglaublich und wunderschöner Urlaub mit meiner Familie entlässt mich in den Juni. Frisch aus dem Urlaub kamen wir am 1. Juni zurück nach Hause, im Gepäck viele schöne Erinnerungen. Vor mir ein paar lange, harte Wochen bis meine Arbeit beendet sein würde. Zurück im Alltag war ich ziemlich ausgelaugt von den letzten Wochen und fing an mir ganz bewusst Zeit für mich zu nehmen und meine Seele so wieder aufzutanken. Mitunter ein Kampf gegen Windmühlen, weil mir oft ganz schön die Puste ausging bei dem Gedanken wie viel Tage noch vor mir liegen würden.
Aber endlich machen die Kinder den Garten unsicher.
Und am Ende des Monats war ein ganz besonderer Tag: Emil wurde 1 Jahr alt! <3 Im Juli strich ich gleich zu Beginn meine Schreibtisch- Ecke blau, um mir ein bißchen Meer und Mitte zu mir ins Wohnzimmer zu holen.
Nach Emils Geburtstag traute ich mich erstmals ein paar gebündelte Zeilen über die Schwangerschaft mit ihm zu veröffentlichen, vorher hatte ich noch Angst das Schicksal damit heraus zu fordern.
Während ich noch in den letzten Wochen meiner Arbeit steckte, fragte ich mich unweigerlich, was danach kommen, was auf mich warten, wohin meine eigene Reise gehen würde, das beschäftigte mich sehr.
Emil bekam Hand- Mund- Fuß das erste Mal (überhaupt eines unserer Kinder), was ich erst gar nicht einordnen konnte und leidete unglaublich unter den Schmerzen im Mund. Kurze Zeit später erkrankten Tom und Ben, die uns auch durchwachte und Herzschmerz- Nächte brachten. Noah fand Ringelröteln viel besser. Als alle soweit wieder gesund waren, knallte Ben gegen einen Schrank und blutete erstmal alles voll, die Kinder reagierten eigentlich toll, danach sprachen wir trotzdem in Ruhe über erste Hilfe und überlegten gemeinsam was man tun kann in so einem Moment.
Zoe fuhr das erste Mal allein im Bus, ich setzte sie hinein und sie stieg am Bahnhof aus, an dem Nils sie empfing- weiter wachsen, loslassen, stolz sein.
Wir entdeckten das Freibad. Nach Jahren Abwesenheit, traute ich mich das erste Mal allein mit allen mittlerweile fünf Kindern ins Freibad und war begeistert wie gut das klappte und wie schön die Zeit vor Ort wäre, so dass wir gleich mehrmals hinter einander dorthin fuhren.
Am letzten Tag des Monats packte ich weiter für unseren Sommerurlaub und verabschiedete mich parallel von den Tagesmädchen.

Einen Tag später, am ersten August brachen wir das zweite Mal in diesem Jahr (und das erste Mal überhaupt zum zweiten Mal in einem Jahr) zur Ostsee auf, wo wir wunderschöne Tage verbrachten und uns vom alten Haus verabschiedeten, das wenige Wochen später abgerissen werden würde. Dort oben feierten wir auch unseren 11. Kennenlerntag. <3 Nachdem wir Ende August zurück aus dem Urlaub waren, dauerte es mindestens noch den Rest des Monats bis ich hier wieder mental angekommen war. Die Abreise vom Meer machte mir sehr zu schaffen und ich fand mich hier partout nicht wieder.
Ein erneuter Besuch im Tierpark mit mir und den Kindern war mehr als unterhaltsam, als mir zwei Kinder kurzzeitig abhanden gekommen waren.
Das Schwimmen allein nur mit mir erdete mich, ganz langsam fand ich mich wieder. Aber es dauerte noch, ich war mir selbst nicht genug und kämpfte mit meinem Selbstbewusstsein gerade jetzt in den Ferien der Kinder ohne meine alte Arbeit.
Emil begann zu laufen und entfloh unserem Garten, weil er die Türklinke entdeckt hatte.

Im September fuhren wir noch schnell und kurz entschlossen in den Playmobil- Funpark.
Ich ging ein letztes Mal mit den Kindern ins Freibad und drehe meinen letzten Bahnen bei schönstem Wetter.
Meine Freundin teilte mir mit, dass sie nicht mehr Emils Patentante werden möchte, mir brach das Herz und dennoch kämpfte ich und hatte Glück, wir fanden wieder zu einander.
Noah wurde aus Versehen falsch geimpft, fiel dann auch noch so unglücklich auf die Schneidezähne, dass diese wackelten, was uns Freude machte bis Ende Dezember (durch teilweise zweiwöchige Zahnarztbesuche direkt nach der Schule), wo er seine feste Spange endlich los wurde, aber nun einen Sport- Zahnschutz trägt.
Der Trockner ging kaputt, der Handrührer, die Tür von der Spülmaschine und ich verlor unterwegs Lebensmittel und vergaß kurz hinterher einander zweimal meinen Hauschlüssel. Das zweite Mal an Bens Geburtstag. Den ich allein vorbereitete, während ich Fieber hatte, weil der Mann übers Wochenende weg war.
Ben wird 4! <3 Als der Mann abends pflichtbewusst nach dem Geburtstagsausflug im Indoorspielplatz zum Elternabend in die Schule radeln wollte, war sein Fahrradschlüssel abgebrochen- Lisa und ihr Freund sammelten ihn an der Schule nach dem Elternabend lieber Weise ein. Ein Ausflug in den Waldkletterpark mit meiner Freundin war ein Seelenkramding in diesem verspulten Monat für mich.

Oktober, ich wurde 30 Jahre alt und so wie ich es bereits im Januar fühlte, wollte ich mit den eigenen Kindern feiern und so fuhren wir zusammen mit ihnen weg und verbrachten zwei tolle Nächte in einem Baumhaus. Gekrönt wurde dieses Abenteuer nur noch mit einem anschließenden Ausflug ins Legoland.
Diese Herbstzeit war für mich auch die Zeit, in der ich ein klein wenig Luft eines ganz anderen Traums schnuppern durfte, ich machte mir viele Notizen und trug vieles unserer gemeinsamen Vergangenheit zusammen.
Außerdem traf ich zum ersten Mal Jademond, was unglaublich schön war. Die Lange Nacht der Münchner Museen besuchten der Mann und ich allein ohne die Kinder und verbrachten so einen schönen und entspannten Abend.
Ende des Monats kam ein großer Herzensbesuch von Frl Mieke und ihren drei Kindern, zusammen gingen wir schwimmen und schnitzten Kürbisse. Ich hätte die ganze Nacht mit ihr reden können, aber da wir das wiederholen wollten, versuchte ich nicht allzu traurig zu sein über die Kürze der Zeit, die wir gehabt hatten, sondern mich zu freuen, dass wir uns überhaupt kennen gelernt hatten und es so gut passte.
Nach deren Abreise spuckte Emil in der Nacht, was uns im Laufe des spuckfreien nächsten Tages, dank eines Sturzes samt Knallen seines Kopfes auf den Fliesenboden im Keller und anschließendem erneuten Erbrechen ein bißchen Krankenhausluft schnuppern ließ. Man ließ uns erfreulicher Weise gleich wieder heim und es passierte auch nichts dramatisches mehr. Wieder Glück gehabt.

Im November wurde Zoe 9 und feierte so zum letzten Mal einstellig ihren Geburtstag. <3 Sie vergnügte sich zu Hause mit neun eingeladenen Mädchen, was ein großer Spaß war. Meine Eltern kamen mit meiner Schwester und meiner Nichte einen Tag später aus Berlin angeflogen, wobei ich mich über meine Schwester und ihre Tochter am meisten freute, weil ich sie seit über einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. Meine Hand ließ mich derweil im Stich und bereitete mir Schmerzen. Wir feierten St. Martin. Blumenpost kam extra von Weither mit Mann und Tochter angereist, was total schön war, aber auch viel zu kurz. Leider war Emil kurz vor deren Abfahrt die Treppe runter in den Keller gepurzelt. Aber auch hier, Glück gehabt!
Weil das Jahr bis dahin noch nicht unterhaltsam genug war, verschluckte Tom ein 2- Cent Stück, „routiniert“ riefen wir nur im Krankenhaus an, aber fuhren nicht hin. Und warteten und suchten, aber fanden die Münze nicht wieder, möge sie auch ohne unsere Beobachtung den Weg aus dem kindlichen Verdauungstrakt gefunden haben!
Am Ende des Monats war verkaufsoffener Sonntag und wir besuchten so das erste Mal in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt. Im Anschluss sahen wir uns den Film „Polarexpress“ an. Was angesichts, der kommenden Wochen eine richtig gute Idee gewesen war.
Mein Blog wurde acht Jahre alt, was mich doch immer wieder erstaunt, wenn man bedenkt, dass ich zum Zeitpunkt meines ersten Post hier genau ein Kind hatte und gerade schwanger mit dem Zweiten war, „lang“ ists her.

Der erste Dezember startete mit der X- Make des Mannes, der so am ersten Advent durch Abwesenheit glänzte. Da er die Großen dabei hatte, ging ich nur mit den drei Kleinen zum Weihnachtsmarkt und machte mir eine schöne Zeit mit ihnen.
Im Anschluss startete unser Krank- Marathon, erst war ich eine Woche krank und nachdem das ausgestanden war, wurde ein Kind nach dem anderen krank, wodurch wir zwar beeindruckend entstressten, aber auch alle Weihnachtsfeiern, das Backen links liegen lassen mussten, um hoffentlich an Heilig Abend gesund zu sein.
Einen Tag vor Heilig Abend schmückten wir unseren Baum, packten unsere Taschen und fuhren ganz gemütlich zu meinen Schwiegereltern, wo wir wunderschöne Feiertage verlebten, in denen wir verwöhnt wurden. Am zweiten Feiertag trafen wir liebe Freunde bei uns, die dann gleich ein paar Tage später mit uns Silvester feierten. Aber erst fuhr ich noch am 30. in die Stadt, wo ich die wundervollen Gminggmangg, Frau Schussel und Jademond kennenlernen oder wieder sehen durfte mit meinem Großen im Schlepptau, mit den ich im Anschluss noch die Stadt unsicher machte. Ein fabelhafter Jahresabschluss.

Vor uns liegt ein hoffentlich wunderschönes Jahr, unser fünftes Kind wird getauft werden, unsere Tochter wird 10 (zweistellig!), unser drittes Kind wird eingeschult und wir feiern in wenigen Wochen unseren 10. Hochzeitstag. Vermutlich und hoffentlich passiert noch viel, viel mehr Wunderschönes, aber das hält das Jahr wohl noch als Geheimnis bereit… Ich freue mich sehr- hoffentlich nicht zu früh über das neue Jahr!