Wächst mit?

Gestern Abend hat der liebste Mann eine Zecke in unserer weißen, eigentlich nur drinnen zu wohnenden Katze gefunden (, die öfter mal ausnutzt, dass wir die Terrassentür auflassen und ausbüxt.) Das dichte Fell machte es schwierig den Parasiten zu fassen zu bekommen, vor allem aber dachte ich dabei außer „Igitti!“ „Och ne! Jetzt musste auch noch abends die Kinder absuchen nach den Viechern.“ und besser aufpassen.
Mir kam dann nur ein Satz in den Sinn: „Da wächst man rein.“ Und da wächst man eben nicht rein. Nicht in alles. Wir sind halt ein paar mehr Menschen und wenn wir Zähne putzen, dauert das. Alles dauert irgendwie mittlerweile, Kleinigkeiten in der Hausarbeit, aber auch fiese Wochen, wenn wir alle Fieber oder Magen- Darm- Infekt haben, dann eben mal Sieben! Und da wächst man nienienienienie rein. Es summiert sich. Aus manchen Dingen wachsen die Kinder eben raus, aber aus anderen nicht. Und wir leider nicht gekonnt locker flockig rein.
Vieles machen die Kinder schon selbstständig, manches durchdacht von uns eben nicht. Es bleiben genügend Aufgaben, die an uns Eltern kleben bleiben- manchmal vielleicht sogar pädagogisch wertfreier es so zu halten, aber aus logistischer und ökologischer Sicht dann wieder gut, dass wir sie machen. :)

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