Archive for November, 2016

Ein Jahr später…

Samstag, November 26th, 2016
17+4

17+4

Vor einem Jahr postete ich dieses Foto (das drei Wochen vorher am Geburtstag von Zoe entstanden war) und gab damit die Schwangerschaft mit dir im Netz bekannt. Drei Tage zuvor hatte ich mit dir Bergfest gefeiert. Die Hälfte dieser Reise war geschafft. Endlich… und doch war ich unsicher… Vor uns lagen noch beinahe drei Wochen bis du zwar immer noch ein super kleines Frühchen gewesen wärst, aber man hätte dir helfen müssen. Man hätte gemusst. Das war mein Meilenstein. Der noch vor mir lag.
Nervlich die für mich angespannteste Zeit überhaupt. So viel Weg geschafft und alles dennoch so unglaublich zerbrechlich…
Erst kurz vor diesem Termin war ich beim Gefässchirurgen gewesen, ich war so dünnhäutig und an diesem Tag noch mehr als sonst. Ich las mittags noch Twilight um mich abzulenken, aber ich brach an diesem Donnerstag immer wieder in Tränen aus. Ich hatte solche Sorge irgendetwas könnte mit dir sein, wegen der Medikamente, die ich nehmen musste. Gaumenspalte, Hydrocephalus, offener Rücken, Herzfehler… Worte in meinem Kopf, deren Ausmaß ich zum Teil kannte. Der grosse Organultraschall erwartete mich und dein Papa war dabei. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es der erste und letzte Termin war, zu dem er mich begleitete, aber es war selten, dass wir gemeinsam gehen konnten und heute kam er mit. Ich versuchte mir selber logisch zu erklären, dass es dir wohl gut gehen sollte, wenn du mich so stark treten konntest, zumindest, was deinen Rücken betraf, aber da war so alles, ein fieser Brei aus Selbstvorwürfen und unendlicher Liebe… Aber bis zur Erlösung fühlte ich mich wie auf dem Weg zum Schafott, mir war speiübel, ich war so unendlich aufgeregt und da war diese Schuld, an deine Gesundheit heran getreten zu sein, um meine zu wahren, das fühlte sich alles so unglaublich falsch an.
Und dann purzelte alles durch einander. Schon ewig musste ich nicht mehr so lange warten, bis ich erfuhr, ob ich ein Mädchen oder einen Jungen bekäme, ausser bei Zoe- und dann warst du augenscheinlich nicht nur gesund, sondern auch ein Mädchen! Das ging alles so schnell und ich war so dankbar.
Ich war total überwältigt… wir. Wir saßen uns anschliessend doof grinsend gegenüber in einem Café und waren einfach hin und weg, ein Mädchen, wir waren total glücklich. Namen huschten im Gespräch vorbei und das fühlte sich alles so ungewohnt an.
Zu Hause erfuhren es die Kinder hütende Oma und danach die Kinder selbst von der Schwangerschaft erst einmal überhaupt und dann dass da diesmal ein Mädchen käme: du. Ich war so aufgeregt… und dann wars raus… 18 Wochen- erst nur du und ich, dann dein Papa, später ein kleiner Kreis und nun die wichtigsten Menschen- und dann die ganze Welt…
Du ein Mädchen, ich Mutter von Töchtern- das war und ist bis heute ein riesengroßes Geschenk. Ich liebe dich so sehr!

Das große Erinnern 1.0

Mittwoch, November 16th, 2016

Je näher Zoes 12. Geburtstag rückte, desto mehr Erinnerungen strömten auf mich ein. Dieses Mädchen machte uns damals zu Eltern und mich zur Mutter…
Ich kann mich noch an so viele Kleinigkeiten erinnern, daran was ich für ein Mensch war, welche Gedanken ich mir machte, welche Ängste und Hoffnungen ich in mir trug…
Da tauchten rundum den Geburtstag Erinnerungen auf an die Geburt, das Licht, das auf das Bett im Kreisssaal fiel, die warmen Sonnenstrahlen eines neuen Tages, die ersten Stunden mit unserer Tochter, das erste Mal aufstehen und es bereuen und was man nach so einer Geburt alles zum ersten Mal macht, die ersten Stunden im Krankenhausbett mit ihr, dieses nicht begreifen können, dass das das Kind war mit dem ich soviel Zwiesprache gehalten hatte, nun vor mir lag und nicht mehr in meinem Bauch war, dass es doch ein und die selbe Person war, mein Herz brauchte Zeit zu verstehen. Aber ich denke auch an mein fernes Baby im Stubenwagen, das zu weit weg lag für mein Gefühl in dieser ersten gemeinsamen Nacht gleich zu Hause neben unserem Bett, wo ich mich unbedingt hingeschafft hatte, aber da sollte es doch schlafen hatte man uns gesagt, also hatte ich den Stoff bei Seite geschlagen, damit ich sie wenigstens sehen könnte, begreifen konnte, aber auch an das Weinen unter der Dusche, als ich das erste Mal dort stand und mein Körper nicht mehr meiner war, den ich kannte. Alles schmerzte und ich mir selbst so fremd war mit mir und ich nie mehr die gleiche wie zuvor wurde, ich mich zerbrechlich fühlte wie noch nie, als könnte ich jeden Moment auseinander fallen, ich das tat ich auch ein bisschen, als ich Monate später nochmal operiert werden musste oder ich nachts weinend über der Milchpumpe hing und da nicht viel kam und ich mich wie ein Versager fühlte, weil ich das auch nicht konnte, mein Baby schrie und ich Seiten und Grenzen an mir entdeckte, die ich gar nicht haben wollte, während ich doch die perfekte Mutter sein wollte, geduldig und einfühlsam, und nie verstehen konnte wie man das einem so kleinen Wesen verwehren könnte… Dieses Kind hat mich weiter gerettet und mich heiler gemacht, mich gezwungen weiter Verantwortung zu übernehmen… Und dennoch kämpfte ich mit mir- in meiner neuen Rolle, mit meinen Aufgaben und meinem Bild, das ich so sehr haben wollte und erreichen, damit wie ich sein wollte und wie ich war, meinen Anforderungen und Forderungen an mich und mein Muttersein…
Ich kann mich an den Baby Björn erinnern und das mich eine ältere Dame mal gefragt hatte, ob mein Kind da überhaupt Luft bekommen könnte, an Zoes ersten Köpper von der Wickelkommode und das Hüpfen mit der Babywiege vom Küchentisch… das Kreischweinen beim Zahnen nachts um genau diesen Tisch auf allen Vieren und das Hoffen, das Zäpfchen würde endlich wirken und die Wanderungen durch die Nacht mit dem Mann bis sie endlich schlief…
Ich erinnere mich an den ersten Hochzeitstag in Friedrichskoog- nach der Taufe in Berlin/Brandenburg- genau in dem Apartment, in dem wir in den Flitterwochen gewohnt hatten und wo ich den zweiten Test gemacht hatte, wo nun ein kleines drei Monate altes Baby gegen Mitternacht neben uns einschlief und mir wegen meiner Müdigkeit der Arzt später ein Buch vom Schlafenlernen empfahl, das ich auch las und nutzte.
Ich erinnere mich an eine Liste, die ich meiner Schwiegermutter schrieb, als Zoe das erste Mal bei ihr übernachtete, eine Bedienungsanleitung für ein kleines Baby, was uns heute alle erheitert, aber damals enorm wichtig war.
Ich erinnere mich an mein Baby von nicht mal 10Monaten, dass voller Energie vor mir her krabbelte, während ich erschöpft in der Ecke lag und ich mich fragte, wieso ich gleich schon wieder schwanger werden wollte und mich fragte wie ich das nur jemals schaffen soll…
Ich erinnere mich an die ersten Besuche im Freibad und den ersten Sommerurlaub am Meer… an Versuche Matschepampe in sie rein zu bekommen und das Schimpfen vom Arzt warum sie noch so viel Flaschen bekäme oder nur Toast mit Marmelade und Butter, statt Brei, aber sie wollte etwas mit mehr Biss…
Ich erinnere mich an das Besuchen von Omas Krabbelgruppe in ihrem Ort mit dem Kinderwagen -was ein Akt immer- , zu dem wir mit der SBahn inklusive Umsteigen fuhren und sie uns dann immer abends Heim gefahren hatte, ich hoffend du würdest kein Nickerchen machen… Ich erinnere mich an die ersten Schritte am ersten Geburtstag, das Ablecken der Schokoladentorte und Abpulen der Smarties, den Besuch im Tierpark… aber auch an die Hilflosigkeit als Noah fast zu früh kam und meine Verzweiflung, weil sie zwar laufen konnte, aber nicht dahin wohin ich wollte und ich sauer auf diese kleine Person war, weil sie nicht (weiter) lief, auch später nicht, als der kleine Bruder dann da war… Und die Schuldgefühle, die ich heute habe, weil ich es jetzt besser weiss, auch wegen des Weinens in der Nacht, aber damals dachte ich wirklich ich würde das Richtige tun oder einfordern, ich wusste es nicht besser, an das Schimpfen einen Abend und als ich die eine Tür zuhielt und der Papa die andere vom Durchgangskinderzimmer, heute kann ich darüber lachen, damals sagte sie „Och manno!“ Und sie ging in ihr Bett zurück…
Ich erinnere mich an die Sorge, als ich Krankenhaus war, wegen der vorzeitigen Wehen von Noah in meinem Bauch und sie zurück lassen musste, diese kleine Maus, sie Wochen später ihrer Tante anvertraute um ihn zu gebären und sie wieder allein liess, weil ich ihn nicht mit nach Hause nehmen konnte und so Angst um ihn hatte, aber auch an ihre kleinen Hände am Glasbettchen im Krankenhaus, als sie ihren Bruder selbst nicht mal 1 1/2 Jahre alt zum ersten Mal sah… Oder wie sie ihm später ein Springseil in die Hand gab und ihn quer durchs Zimmer zog, während er lachte und gluckste… Sie ihm das Fläschchen gab, das sie doch selbst noch bekam… ich könnte ewig so weiter machen… da sind so viele Erinnerungen, die ich nicht mag, Dinge die ich aus bester Überzeugung oder weil ich gar nicht anders konnte, getan habe aber heute anders machen würde, aber auch so viele Erinnerungen, die mich erfüllen, an die ich gern zurückdenke… mich noch heute zum Lachen oder ins Schwelgen bringen… keine einzige Minute möchte ich missen, nicht eine von alledem…
Und ich sehe vor mir nun viel mehr eine junge & tolle Frau, die einfühlsam, wissberierig, ehrgeizig, aufgeschlossen, intelligent, streitlustig, bücherliebend, herausfordernd, wortgewandt, talentiert, künstlerisch begabt, humorvoll und nicht zuletzt wunderschön ist- innen wie aussen.

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Das Didymos- Gate

Donnerstag, November 3rd, 2016

Vor einiger Zeit, vor etwa einem Monat postete ich auf Instagram ein Foto meines letzten „Indio“ Tuchs. Nicht weil ich wusste, was jetzt so kurze Zeit später passieren würde, sondern weil ich schlicht in einfach eine große Liebe aufgegeben hatte und das das letzte seiner Art war, dass ich verkaufen wollte und auch tat (für eine andere Liebe)…(Es handelt sich hier um ein spezielles Muster/Pattern des Herstellers, angelehnt an die allerersten Tücher dieser Firma, siehe Foto.)

Das letzte Indio 💜 Nur echt mit Spucke im Gesicht :)

Ein von fraukassiopeia (@fraukassiopeia) gepostetes Foto am

Nun ist es so, dass erst unbemerkt oder nicht gut einzuordnen (seitens der deutschsprachigen Fan- Gemeinde) in den internationalen Tuch-Fan-Gruppen von Didymos diskutiert wurde, ob das Wort „Indio“ für dieses Muster noch zu vertreten sei. Das Wort „Indio“ ist für die indigene Gesellschaft ein Schimpfwort Man rief zum Boykott der Firma auf, sie wurde bei internationalen Vertrieblern aus dem Register gelöscht, man unterstellte Didymos unter anderem Rassismus, auf Grund der Wahl eines vor Jahrzehnten gewählten Namens. Weiterhin wird der Firma unterstellt, das Muster gestohlen, sich auf dem Rücken einer Minderheit zu bereichern und das noch mit einem Schimpftwort für die indigene Gesellschaft zu benennen, von wo es angeblich gestohlen wurde.

Ich persönlich finde zum einen eine Worthygiene unglaublich wichtig. In unserem Haushalt wird seit Jahren nur noch das Wort Schaum- oder Schokokuss verwendet. Das fiel mir vor ein paar mehr Wochen auf, als unsere Kinder ein Gespräch zwischen uns Eltern mithörten und entgeistert fragen, was denn um Himmels Willen ein *kuss wäre und wir sie aufklärten. Ich würde meine Kinder nicht mehr als Indianer verkleidet losziehen lassen, schon gar nicht ohne Gespräch. Ich wiederhole sooft es geht, wenn wir von einer ihrer Zukunft sprechen immer „Freund oder Freundin“ wie ein Mantra, weil es normal sein soll, dass jeder jeden lieben soll- ohne Wertung, weil es uns am Ende nichts angeht. Es sind Kleinigkeiten, aber ich möchte meine Kinder zu aufgeklärten, intelligenten Menschen erziehen. In einer Stadt, die ein ehemaliges KZ beherbergt vielleicht umso mehr.

Was nun aber passiert ist macht mir Bauchschmerzen. Die Art und Weise wie das passiert ist, mag vielleicht am doch hier und da noch sehr anonym anmutendem Internet liegen. Und es ist sicherlich auch ein Problem der Sprachen, wenn man Englisch nicht als Muttersprachler spricht und andersherum Deutsch aus Unternehmersicht wie alle anderen Sprachen immer auch feine Nuancen hat, die man verstehen können muss. Ich glaube, dass das nicht einfach, sondern das Gespräch kompliziert. Aber es mutet doch an wie „henkt den Henker“, wenn Didymos öffentlich an den Pranger gestellt wird mit dem Hashtag „yourindioisracist“. Ich persönlich hätte das anders gemacht.

Tragehilfen sind keine Erfindung einer Kultur, seit jeher versuchen Eltern sich aus den verschiedensten Materialien Hilfe zu schaffen, um die Hände frei zu haben- für andere Kinder und oder um zu arbeiten und trotzdem sein Kind bei sich zu haben und sei es aus allein praktischen Gründen. Wenn ich mir das Buch „Babys in den Kulturen der Welt“ zur Hand nehme, sehe ich genau das bebildert.
Sogar in Deutschland stösst man noch auf Unverständnis wieso/weshalb/warum man sein Kind tragen muss, als hätte man kein Geld für einen ordentlichen Kinderwagen. Und wie bei allem in der Elternschaft trägt man aus den unterschiedlichsten Gründen.
Ich persönlich bin sehr froh beim vierten Kind aufs Tragen gekommen zu sein. Damals wollte ich zu meinen Eltern nach Berlin fliegen mit vier kleinen Kindern und kaufte mir eine Manduca, die ich danach nicht mehr hergeben wollte. Davor mit drei Kindern hat es mich einige Nerven gekostet, abends zum Beispiel das Abendbrot bewerkstelligen, immer lag das kleine dritte Baby auf dem Küchenboden und ich sprang umher zwischen Dreijähriger und Zweijährigem, aber diese Tücher bekam ich nicht gebunden. Es gab keine hippen Youtube- Videos, keine FB- Tragegruppen und auch keine Trageberaterinnen. Es gab einige Hersteller, die bebilderte Anleitungen mitschickten, das wars- und in meiner Unahnung hatte ich mit dem Leitfaden „viel hilft viel“, das längste Tuch bestellt, das mich natürlich völlig überforderte.
Für mich begann nach Tragehilfen das Tragen im Tuch mit einem Didymos, dem ersten Sterntaler- Motiv, das ich kaufte, obwohl ich nach drei Fehlgeburten zwischendrin, nach einem gesunden fünften Kind, für unser sechstes Kind kaufte, obwohl wir nicht über der kritischen Zeit waren, es war ein emotionales Großereignis, die erste Anschaffung, getragen von Hoffnung und Zuversicht, es benutzen zu können. Und das konnte ich.
Ich machte Abstecher zu Girasol über Oscha, Linuschka und Sling Studio und landete wieder bei Didymos und fing an die „Indios“ zu sammeln. In verschiedenen Farben, Grössen und Materialzusammensetzungen. Bis ich schwanger mit Zelda einiges aufstapelte, dann wieder abstapelte und nun bei Kindsknopf landete. Nichtsdestotrotz bleibt da die Dankbarkeit bei Didymos, die meine Kleinen ins Leben trug und zwei Tücher bleiben für immer als Erinnerung. Und an Tagen an denen es mich besonders fordert am Tag 24Stunden erreichbar für mein Kinder zu sein, erfreue ich mich an meinen wenigstens schönen Tüchern und kaufe ab und an ein neues Tuch und verkaufe ein Altes, man macht es sich schön soweit das geht.

Didymos ist ein Familienunternehmen. Erika Hoffmann hat kein Geheimnis darum gemacht, woher sie ihre Trage- Inspiration hatte. Und sie bleibt für viele eine international ausgezeichnete Frau, die als Pionierin das Tragen im Tuch etabliert hat. Dass es heute, Jahrzehnte später etliche Hersteller gibt, die den Markt überfluten, steht auf einem anderen Blatt. Aber Didymos hat das Tragetuch weiterentwickelt, neue, bequemere Bindeweisen entwickelt und so zum Wohlbefinden der Eltern hingearbeitet, mit Hilfe der Stimmen der Eltern, Hebammen und Ärzten.
Didymos ist eine wahnsinnig kundenorientierte Firma mit einem super Preis- Leistungsverhältnis, das perfekte Einsteigertuch und wenn man mag, darf man da Jahre bleiben. In den letzten Jahren ging das alles erst ins Social Media und man findet nun nebst modernisierter Website, die Firma auch bei Instagram und Facebook, wenn man Didymos folgt, hat man das Gefühl, es handelt sich um eine weltbekannte Marke, die Eltern überall zueinander bringt, einander verbindet.
Nach dem Tod von Erika Hoffnann übernahmen deren Töchter Anna und Tina die Regie und tragen die Idee ihrer Mutter fort.
Didymos hat sich auf die Fahne geschrieben, das Leben der Eltern zu erleichtern. Und bietet nun auch Accessoires, Slings und dem Didytai an, einer Wrapconversation aus Tuch und Tragehilfe, außerdem Schals, Taschen und Kindertragetücher. Der Kontakt mit den Kunden wirkt aufrichtig und nah und man darf sich jederzeit einbringen.

Nun nach dem Sturm, der da nieder ging, werden alle möglichen Vorwürfe an die Oberfläche gespült, es wird dem Unternehmen sogar vorgeworfen, dass es damit wirbt, dass in Deutschland fair gewebt wird und nicht im Ausland. Alles wird vermischt und das ist wahnsinnig schade und anstrengend…

Fakt ist Didymos hat sich entschlossen, das Muster umzubenennen und gab das gestern bekannt. Die Tücher mit dem alten „Indio“ Muster heissen nun „Prima“ und jeder der zu Beginn der Woche noch ein Indio kaufte, wird ein Prima bekommen. Um zu meiner Einleitung zu kommen, war es im doppelten Sinne mein letztes Tuch dieser Art.
Ich persönlich finde die Entscheidung vom Unternehmen wichtig und richtig, dort genau hinzuschauen, denn auch wenn es Jahrzehnte keine Primas gab, werden wir ja alle klüger und lernen dazu…

Nur wie das von Statten ging ist für mich als „Fan“ ganz und gar nicht richtig, denn für mich gilt nach wie vor „Der Ton macht die Musik“…
Und weil ich hier auf diese Änderung aufmerksam machen möchte, aber keine Kommentare wie „Ich habe ja nichts gegen andere, aber…“ oder aber hasserfülltem Menschen keine Plattform bieten möchte, deaktiviere ich die Kommentare vorerst und verweise mit Absicht nicht auf den Original Beitrag, der hundertfach geteilt wurde…