les moments

Es ist vielleicht für das eigentliche Herbstkind in mir, die (zweit-)schönste Zeit des Jahres. Der späte Frühling. Die Temperaturen klettern bis etwas über 20Grad, das Freibad ist endlich auf und irgendwie wissen das noch nicht viele oder es ist ihnen zu kalt. Das Bad ist leer, das Wasser zum Teil auch, es ist so klar und riecht gut und frisch, nichts ist zertrampelt, kaum Müll. Aber es wird mit jedem Tag wärmer und ich immer fitter, zumindest was das Schwimmen angeht. So hatte ich die Bahnen heute viel mit Zoe allein, zum Schluss hatte ich das Wasser sogar ganz für mich. Die Blätter tanzten an den Bäumen, die um die Becken zu Hauf stehen, durch den Wind. Auf dem Wasser landeten Löwenzahnschirmchen und andere Pollen. Die Sonne schien ab und an durch die Wolken und glitzerte auf der Wasseroberfläche, der perfekte Moment. Und so blieb ich im Wasser, zum Konservieren und Aufsaugen, dieses einen kurzen Moments, denn er würde nie mehr wieder kommen. Meine zwei treuen Freibadbegleiter am Beckenrand, müde und ausgepowert vom Springen, Rutschen, Tauchen und Schwimmen. Ein bisschen mit Seifenblasen im Bauch und ein bisschen mit Wehmut, nahm ich alles wahr, ganz im Jetzt, aber auch doch hier und da im vergangenen Freibadtagen, den Gefühlen, den Büchern dieser Zeit, dem Gefühl, dass sie mitbrachten… ich liebe diese ersten Freibadtage… ganz besonders. Und auch die letzten einer jeden Saison, sie sind ein bisschen magisch… ein ums andere Jahr. 🐳

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Ein Kommentar

  • Tina Frau PN

    Das ist auch meine liebste Jahreszeit. Der Spätfrühling. Mai. Große Liebe.

    Und plötzlich ist von den Temperaturen her Hochsommer. Puh!

    Alles Liebe Dir.