les moments

Ich halte mich für einen Menschen, der die Welt bewusst wahr nimmt. Für Jemanden, der sich an kleinen Dingen erfreut, aus tiefstem Herzen. Der Sonne im Gesicht, aber auch an den Duft nach dem Regen, feuchter Erde, frisch gemähtem Gras, gepflügte Feldern, kleinen und großen leuchtenden Blüten und Beeren, Blättertanzen und Rascheln, Schneeflocken beobachten, einfach den Kopf heben und den Himmel und seine Farben bestaunen. Ich brauchte keinen Stupser oder eher einen Pfeil um meinen Blick auf das Schöne oder Wesentliche zu lenken. Ich ging heute am späten Nachmittag allein spazieren und war überwältigt von der Welt und deren Schönheit, all die Farben hinten auf den Feldern, der Unterschied der Temperatur weiter unten und wenn man den Hügel erklommen hat… und dann traf es mich mitten durchs Herz, wie das sein kann, dass alles so schön ist und dennoch soviel Kummer, Sorgen und Schmerz parallel so präsent sind…
Seit Dienstag weiss ich meine Mama weit weg schwer krank im Krankenhaus. Es ging ihr Wochen zuvor schon gar nicht gut, mein Papa hat sich schon vorher zusammen mit meiner Schwester, beide vor Ort große Sorgen um sie gemacht und nun kennen wir den wahren Grund für all das. Es zerreisst mir das Herz sie so leiden zu wissen und wir hoffen grad alle nur, dass sie bald schmerzfrei ist und ich bete, dass die Reise am Freitag klappt und ich sie endlich in den Arm nehmen kann. Bis dahin denk ich ganz viel an sie und meine Familie. ????

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