Der Mann im Krankenhaus

Ich weiss gar nicht wo genau ich anfangen soll, diese letzten neun Tage, die hatten es einfach in sich. Wie meine Schwester und eine Freundin ganz richtig meinten, dass kam alles aus dem Nichts, ich war plötzlich allein und es war vorher einfach keine Möglichkeit sich irgendwie in irgendeiner Art und Weise darauf vorzubereiten. Da fehlt auf einmal der Partner, mit dem man gemeinsam im besten Fall zusammen den Alltag bestreitet, zu der alleinigen Verantwortung gesellt sich aber die Angst. Die Frage, was da grad eigentlich los ist, hoffend es ist nichts Schlimmes und der andere erholt sich schnell.

Wie viele Sorgen, ich mir gemacht habe, merkte ich Freitag, als er schon wieder hier war, ich putzte therapeutisch das obere Bad und da kamen mir die Tränen, was fiel ihm eigentlich ein, mir so einen Schrecken einzujagen. Zum Einen, wusste ich ja nicht sicher, was er hat, die Gewissheit hatten wir erst Donnerstag Früh. Ich war letzten Endes nur drei Tage allein, aber das wusste ich ja vorher nicht, es hätte etwas Ernstes sein können, etwas das einen längeren Aufenthalt nötig gemacht hätte oder wie dem Bettnachbarn im KH, gleich mit anschliessender Reha.

Am letzten Wochenende war ihm ja schon schwindelig, da dachte er noch an eine Verspannung im Nacken und ich warf ihm nur immer besorgte Blicke zu, das gefiel mir alles gar nicht. Ich glaube, der Nacken hat uns auch ein bisschen fehl geleitet, nur mit Schwindel, wäre ich sofort zum HNO mit ihm. Aber so war er am Montag schon beim Orthopäden und später am Nachmittag in der Notaufnahme, weil es ihm schon nicht so gut ging wie am Vormittag noch- untergehakt bei Tom und mir, haben wir den großen Kerl rüber gebracht in die Notaufnahme, seine Ma hatte mich dann lieber Weise im Krankenhaus abgelöst und ich bin wieder mit Tom nach Hause, wo June schon sehnsüchtig auf mich wartete. Dienstag dann war ich auch nur auf den Beinen, weil er immer weniger konnte, krank gemeldet war er schon und mit viel Glück bekam er am Abend einen MRT Termin für die Halswirbelsäule, das der Orthopäde angeordnet hatte, nach seinem MRT brauch er quasi ganz weg und nichts ging mir, so dass die älteren Kinder zu mir kamen, nachdem ich die Kleinen ins Bett gebracht hatte und meinten „Papa sieht gar nicht gut aus!“- „Ja, ich weiss, ich kann nichts tun.“ motzte ich aus Überforderung Emil an, mehr konnte ich gar nicht sagen, ich hatte mir schon Sorgen gemacht seit dem Wochenende und nun also das erste Mal einen Rettungswagen rufen. Das war wenn nötig doch immer Nils Aufgabe gewesen. Jetzt lag er auf dem Sofa, konnte nicht aufstehen, nicht laufen und erbrach sich immer wieder. Ich ging nochmal zum Emil und versprach, dass ich mich um den Papa kümmere, er beruhigt schlafen kann und das im besten Fall, der Papa gleich im Krankenhaus ist und die Hilfe bekommt, die er braucht, weil wir ihm einfach hier nicht helfen können. Ich schrieb mit meiner Schwiegermama, sagte den wachen Kindern Bescheid, dass ich jetzt einen Rettungswagen rufe, damit sie sich nicht erschrecken und stand dann mit dem Telefon in der Hand da, wie der letzte Depp und fand die Telefon App nicht und als ich sie hatte, musste ich die Kinder fragen, ob 110 oder 112. Mein Hirn machte einfach nicht mehr mit. Und dann saßen wir unten zu Fünft und warteten auf Hilfe, die prompt kam. Zurück blieben wir ohne Papa Nils, Ben merkte sich geistesgegenwärtig die Nummer der Notaufnahme, Tom räumte mit mir zusammen das Wohnzimmer auf, wir zogen das Bett ab und ich schmiss die Bettwäsche in die Maschine, versuchten runter zu kommen. Ich blieb wach bis kurz vor 1Uhr und versuchte jemanden zu erreichen, aber man wusste noch nichts. Also sprach ich mir Mut zu das mit dem Schlafen zu versuchen, was mit June sowieso nicht mehr anders ging. Ich stellte mir einen Wecker, weil ich alle kleinen Kinder, dennoch soviel Stabilität und Normalität bieten wollte und machte die drei jüngeren Schul- und die zwei Kindergartenkinder morgens fertig. Tom und Ben liess ich schlafen nach den Ereignissen in der Nacht. Und wie erwartet kam Anton morgens ins Bad und fragte nach seinem Papa. ich glaube, Nils hatte mir da aber schon geschrieben, dass er auf Station sei und das man was mit den Ohren vermutet. Und ein MRT vom Gehirn im Laufe des Tages gemacht werden würde. Ich machte alles wie immer morgens, mittags holte meine Schwiegermama die Kindergartenkinder ab, ich machte irgendwas aus der Tiefkühltruhe und fuhr danach mit June und Lilou zur Logopädie, als wäre es ein ganz normaler Mittwoch und ging danach noch Einkaufen. Danach fuhr meine Schwiegermama Heim, ich buk noch ein Brot und machte den Kindern Teller mit frischem Brot und Obst- und Gemüse, liess sie in der Obhut der Älteren und ihrer Medienzeit und ich ging rüber zu Nils. Nach seinem ersten Tag im Krankenhaus war ich nur ganz kurz bei ihm mit Will und June, klebte ein Wärmepflaster auf, brachte saubere Kleidung, Körperpflegeprodukte und Handtücher- weil er noch so schwach war und er sich gleich wieder übergeben musste. Ich ging zurück daheim hoch mit June ins Schlafzimmer, die Kleinen saßen am Tablet und fiel einfach selber in ein Loch, mit der Anspannung, der Sorge und nach den vollen Tagen, informierte noch Freundinnen und hab dann nur noch geweint, weil er so schlecht ausgesehen hatte, sein Gesicht ohne Brille war asymmetrisch und das Ergebnis von MRT noch ausstehend. Mein Hirn konnte zwar denken, dass bei einem auffälligem Befund um Nils Bett schnell jemand stehen würde und nicht gemütlich abwarten bis zur Visite am nächsten Morgen, aber ich war so fertig, dass es schwer fiel daran festzuhalten. Ich brachte zusammen mit Will und Antons Hilfe, die June übernahmen bis Henry und Lilou schliefen, die Kinder ins Bett und kümmerte mich dann um den Rest, erst gegen 22.30Uhr sass ich auf dem Sofa. Aber nur kurz, aber wenigstens was Essen wollte ich.

Donnerstag war der noch durch geplantere Tag, drei Termine. Ich war morgens um 7.30Uhr schon an der Bushaltestelle mit June, Henry und Lilou, um acht Uhr war ich aus dem Kindergarten, hörte von zu Hause von Tom, der frei und die Schulkinder zum Schulbus begleitet hatte, dass die Spülmaschine spinnt, total logisch, wenn der Mann nicht da ist, um 8.30Uhr traf ich mich mit Noah bei der Physiotherapie, wo er June im Kinderwagen entgegennahm und nach Hause fuhr, ich flitzte nach dem Einlösen meines Folgerezepts und Therapie deprimiert Heim, nach einem kleinen Abstecher zum Bäcker um für meine Schwiegermama und die Kinder etwas Nervennahrung zu holen. Zu Hause übernahm ich June von Noah, stillte sie in Ruhe, bereitete wieder etwas für eine warme Mahlzeit aus der Tiefkühltruhe vor, schmiss mich in den Haushalt und hörte von Nils unterwegs, dass das MRT keinen Schlaganfall zeigte und das war die beste Nachricht des Tages! Da fiel ganz viel Anspannung ab, ich lief eine Runde im Tragetuch mit June, damit sie schlafen konnte. Als ich Heim kam, wartete meine Schwiegermama schon auf uns, sie hatte lieber Weise die Kindergartenkinder wieder abgeholt, ich deckte den Tisch, bereitete noch das Kartoffelpüree zu, wir aßen zusammen Mittag, sie besuchte Nils, Tom knuddelte ich nochmal vor dem Online Bewerbungsgespräch in meinem Schlafzimmer, wir machten Hausaufgaben und ich fuhr mit Anton zum Piano. Nachdem meine Schwiegermama abends Zelda zur Schule gefahren hatte, zur Schulübernachtung, war ich wieder bei Nils im Krankenhaus mit June, dieses Mal, hatte er so eine Laufhilfe, man merkte das Kortison half schon etwas, aber er war noch wackelig, wir trafen uns im Foyer, damit wir den Zimmernachbarn nicht stören, June flitzte herum, tat sich weh und wir hielten es wieder kurz, ich übergab wieder ein paar Dinge, die ich mit gebracht hatte und lief nach Hause.

An diesem Abend war total zitterig und mir war schwindelig, ich war müde und dennoch überspannt, wackelig auf den Beinen. Hatte 22.000Schritte beim Zubettgehen allein auf dem Handy und das ist ungenau, weil ich jemand bin, der ständig sein Handy weg legt und irgendwo hin läuft, ich hatte meine Smartwatch zwar wiedergefunden, aber die tuts nicht mehr. Ich bin am Abend wirklich fertig gewesen, ich denke, auch weil die Anspannung abfiel, ich wusste, dass es kein Schlaganfall ist, der ja für mich seit dem Wochenende eine Gefahr war. Alles legitim und es half nicht, wenn June dann drei bis vier Mal abends aufwachte, man merkte auch ihr an, dass nicht alles rund lief. Ich war total gerädert. Am kommenden Morgen zeigte mir die Spülmaschine einen neuen Fehler an, warum auch nicht.

Es war so lieb, dass mich viele Leute gefragt haben, ob sie mir helfen können, aber ich hatte keine Ahnung wie. Ich musste irgendwo von jetzt auf gleich diese vollen Tage organisieren. Freitag stand noch die Impfung von June am Vormittag an, nachdem ich die Kleinen in den Kindergarten gebracht hatte, flitze ich Heim, stürzte ich einen Kaffee runter und ein Knäckebrot und nahm 10min nachdem ich den Bus auf dem Heimweg hatte abfahren sehen, den nächsten Bus zum Kinderarzt. Morgens war meine Schwiegermama in aller Frühe gekommen, um Tom zur nächsten Prüfung zu fahren. Später besuchte er noch den Papa im Krankenhaus, auf dem Heimweg. Ich hatte vor lauter Meltdown des Vorabends den Spielzeugtag im Kindergarten vergessen, die Kinder liefen über die Einfahrt zum Parkplatz ohne zu gucken oder wie sonst an der Hand zu gehen, all das was in meinem Alltag anfällt und gemacht werden muss, all die Summe der Teilchen, die nötig sind, dabei konnte mir niemand helfen.

Ich kam nach der Impfung wieder mit dem Bus heim und rotierte. Ich wusste nicht genau, wie unsere Vorräte aussahen, aber musste noch bestellen, kam aber nicht dazu, dabei sass mir die Zeit im Nacken, wenn ich weiterhin wollte, dass das Zeug heute noch geliefert wird, dann war ich nicht sicher, was ich mittags anbieten sollte, ich hatte zwar einen Lieferando von einer lieben Freundin bekommen, aber war unsicher, ob der richtige Moment ist, musste erstmal die App runter laden. Ich konnte keinen sinnvollen klaren Gedanken mehr fassen, riss mich zusammen, sprach mit Noah ab, der Pfand wegbrachte, was wir vom Lidl brauchten und sendete endlich die Bestellung der Lebensmittel ab, die abends noch käme. Unten erwartete mich dann meine Schwiegermama, die wissen wollte, ob ich schon Nils Nachricht gelesen hatte, dabei schrieb ich grad noch mit Noah, dann mit Nils und Will fragte auch, ob wir was brauchen. Ich entschied dann sehr spät, was ich zu Essen mache: Pommes und Bratwurst, sah in enttäuschte Gesichter, als die Schulkinder Heim kamen und das Essen noch nicht fertig war und hörte nur noch Stimmen und Eindrücke und der Mann am anderen Ende, der mit mir besprach, ob er heute noch Heim kommt, als die Sicherung in der Küche rausflog. Ich hab so vor mich hingeschimpft. Irgendwann gabs Essen und meine Schwägerin kam. Und holte die vier kleinen Kinder wie geplant zu einem Ausflug ab. Meine Schwiegermama blieb, ich putzte wieder einen Teil des Hauses und wartete auf die Heimkehr des Mannes.

Diese angebotene Hilfe, die war so wertvoll. Aber ich musste reagieren, wenn die Spülmaschine Probleme machte, weil klar, die spinnt wenn Nils nicht da ist. Ich musste reagieren, wenn die Kinder etwas brauchen oder meinen Job als Mama machen, wenn sie eben im Strassenverkehr Mist machen, wie eben Freitag auf dem Weg zum Kindergarten ohne total auszurasten. Also tief durchatmen, Luft holen und pädagogisch wertvoll reagieren, obwohl man gar nicht weiss, woher die Kraft dafür herkommen soll. Ich musste überlegen, was ich kommende Woche koche, was ich vom Metzger brauche, was ich an Obst und Gemüse kaufen muss, mit Geld jonglieren, überlegen wie wir die Mahlzeiten und Tage gestalten, ob ich Brötchen bestelle, aber da müsste ich vorbei, was ich dann Samstag geschafft habe, wie ich das Wochenende rumbringe, den Muttertag verbringen will, ohne zu verzweifeln, wie ich veratme, wenn ich um 21.30Uhr runter komme und drei Teenager auf dem Sofa abhängen und ich weiss, die hatten heute nicht nichts, aber dieser Anblick… und der Kram, der noch zu tun war.

Für mich war da keine Pause, keine fünf Minuten allein, kein Abschalten möglich, auch nicht abends, als die Kleinen schliefen, denn die schliefen ja nicht wirklich gut. Über Tage angespannt sein, ein steter Strom an Ansprache, Informationen, Nachrichten, Gesprächen und Gedanken im Kopf sortieren. Immer war jemand da. Auch nachts. Gerade nachts. Und dennoch fallen Sachen hinten über. Für mich hiess das abends noch Wäsche falten, anmachen, aufhängen (hatte ich tagsüber auch schon), Küche aufräumen, Spüllmaschine an, Wohnzimmer aufräumen, Tische abwischen und eindecken, Backpapier holen, Klopapier holen und gucken, was der Vorrat an Papierwaren macht, Tasche packen für kommenden Tag, Impfung, Bargeld für Impfungen einstecken, selber was essen, mir erstmal was machen, mal auf Klo gehen und Zähneputzen. Immerzu unterbrochen von der kleinen Heuleeule.


Ich wusste, ich tue all das aus gutem Grund und gutem Zweck, aber eine weniger volle Woche, weniger Sorgen wäre irgendwie schön gewesen und dabei bin ich ja die, die sich im weitesten Sinne bester Gesundheit erfreut. Aber auch ich habe seit August eine Entzündung in der Hüfte, die hab ich gestern bei der Physio wieder so gemerkt, so viele Monate geht das schon. Und das alles macht auch ganz viel mit mir, neben der Sorge um den Mann, die einfach greifbar war, waren da Erinnerungen an die sechs Wochen 2023 ohne ihn und Erinnerungen an eigene Klinikaufenthalte, nicht nur schöne selbstbestimmte Geburten, auch die gewaltvolle Geburt von Anton, die Klinikaufenthalte wegen vorzeitiger Wehen in Schwangerschaften, die zahlreichen Besuche in der Notaufnahme, wegen vorzeitiger Wehen, wegen Blutungen, wegen Infektionen, wegen den Kindern, wegen Herzrasen dank einer Panikattacke oder in Gedanken ein anderes Krankenhaus in Berlin, die wenigen Stunden, die mir mit meiner Mama blieben bis sie in meinem Beisein starb und nicht zuletzt die Allein- Geburt unserer toten Tochter Hazel in einem der Zimmer des Klinikums, in dem der Mann nun lag. Allein schon der Geruch des Deinfektionsmittels als die Sanitäter unser Wohnzimmer verliessen, dass noch in der Luft hing…

Es war ja nicht einmal so, als hätte ich gar keine Hilfe gehabt, da waren meine Kinder, die für mich da waren und eine große Unterstützung, Will hatte abends June die halbe, dreiviertel Stunde bis die Kleinen schlafen, war für mich in der Apo, half mir mit Katzenklo, Anton half morgens mit June zusammen mit Emil, Noah hatte mir bei der Physio geholfen und war einkaufen, Tom die Kinder begleitet- sie räumen meist ihren Kram auf, helfen mir auch, aber viele kleine und grosse Handgriffe mache ich allein, denn gerade die großen Kids meistern Arbeit, Bewerbungen, Prüfungen. Meine Schwiegermama holte die Kinder vom Kindergarten ab, hatte Milch und noch zwei drei Sachen mitgebracht, die ich vergessen oder nicht bekommen hatte, spielte hier und da geduldig Spiele mit den Kleinen, war mit Dreien kurz den Papa besuchen, fuhr Zelda zur Schule und Tom ins Hinterland für seine Prüfung. Aber all die Verantwortung trug ich allein, ich schrieb Nils nicht an oder sabbelte ihn voll mit meinem Alltag, im Gegenteil, ich fragte ihn noch was er brauchte und brachte es einmal am Tag vorbei. All die Orga, die musste ich allein machen, da hatte ich niemanden, mit dem ich mich absprechen konnte, zugegeben das mach ich eh meist viel allein, weil Nils arbeitet, aber es kommt keiner Putzen; Kinder ins Bett bringen, es hatte niemand länger mal June, nachts sowieso nicht, da hatte ich sie selbst kotzend und oder mit fiebriger Angina, die drei Mal letztes Herbst. Ich konnte die Verantwortung nie richtig abgeben und schon gar nicht loslassen, mein Kopf war nur noch voll und ich kam gar nicht mehr nach, mir fehlte mein Partner in Crime.

Ich will mich freuen, dass es Nils langsam besser geht, dass ich die Woche gewuppt habe, teilweise richtig richtig gut, dass die vier kleinen Kinder nicht nur einen schönen Ausflug am Freitag mit der Tante ins Museum hatten, sondern Anton gestern noch auf einem Kindergeburtstag war, Lilou und Zelda gestern noch mal mit Oma zum Reiten los sind, aber ich bin erschöpft, weiss ich muss Haushalten mit meinen Kräften und noch bisschen in dieser Woche auffangen bis der Mann wieder ganz hergestellt ist, aber das wird!

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