les moments
Jetzt sind wir schon fast zwei Wochen hier, ich kann es kaum glauben. So richtig loslassen konnte ich aber erst nach Henrys Geburtstag, wenn davon die Rede sein kann. Denn da blieb ja die Anspannung wegen Toms Mittelohrentzündung, Noah daheim hatte auch Ohrenschmerzen & Henry hatte sich an einen Abend zwei Mal übergeben. Also echtes Loslassen gibt es in einer so großen Familie irgendwie nicht. Es ist ein Kommen & Gehen in diesem Urlaub. Will kam Samstag zu uns hoch gefahren & bleibt drei Wochen mit uns hier. Kommende Woche kommt meine Schwiegermama mit Ben, damit sind dann neun Kinder hier. Ein paar Tage später kommt mein Papa mit meinem Nennonkel hoch und feiert seinen Geburtstag hier. In diesem Jahr hatte ich auch meine Schwester mit ihren drei Kindern eingeladen, aber der Weg ist einfach Mist. Noah wird in diesem Jahr gar nicht mit uns hier sein und durch die Räumlichkeiten kann ich gar nicht mehr alle Kinder gleichzeitig hier oben haben. Gerade in den ersten Tagen fühlte ich mich zerrissen, mit sieben Kindern hier & Dreien daheim. Versuchte für Noah aus der Ferne einen Arzttermin zu bekommen und das richtig einzuschätzen, Tom musste hier gut versorgt werden, dem ging es richtig schlecht mit hohem Fieber, er hatte auch deutlich abgenommen in den Tagen, weil er nicht essen konnte und ich habs beiden Jungs so nachgefühlt. Ohrenschmerzen sind echter Mist. Ende der Woche ist der Urlaub von Nils erstmal vorbei, dann muss er wieder arbeiten & ich hab trotz der schönen Kulisse auch Respekt davor. Zudem haben wir Henry für einen Schwimmkurs angemeldet, der begann diesen Montag & ist jeden Werktag zwei Wochen lang, wir haben den Kurs dankbar gebucht, denn zu Hause gibt es sowas nicht. Nicht ohne Auto. Wir standen schon mit Lilou ewig auf der Warteliste und hatten das Glück, dass Lilou einen kleinen Kurs im Familienhotel machen konnte. Bei ihr reichte das, sie war schon vorher eine Wasserratte und seitdem schwimmt sie so sicher, als hätte sie nie was anderes gemacht & wir sind ja auch regelmässig mit den Kindern im Wasser. Dennoch trägt sie hier oft eine Schwimmweste, an Tagen wie heute, wo der Wind anlandig die Wellen aufbraust, bin ich sehr dankbar für das Teil.



