les moments

Bevor es in den wohlverdienten Osterurlaub mit sechs Kindern ging, durfte Nervenkitzel nicht fehlen und wir besuchten erstmal zum Kleben einer Platzwunde die Notaufnahme, dank Geschwisterprügelei, was durchaus ein seltenes Ereignis ist. Schwimmen war also etwas tricky.
Wir wurden wieder liebevoll empfangen im Leiners Familienhotel und man erinnert sich ja auch gern so zwischendrin, wie oft man wann & mit wem schon da war.
Dieses Mal hatten wir zwei Zimmer, weil wir zu spät dran waren mit Buchen letztes Jahr und „unser“ Apartment schon vergeben war. Am Anfang des Urlaubs dachte ich noch „Juhu!“- nicht nur wegen der zwei Toiletten & zwei Duschen für acht Personen, sondern auch „Juhu, nur mit vier Kindern in einem Hotelzimmer, vielleicht hab ich ja abends einen Moment Ruhe…“, natürlich nicht!
Das kleinere der beiden Zimmer war etwas dunkel, weiter weg & es muffelte von Anfang an etwas seltsam, so kam es, vielleicht auch durch die liebe Sehnsucht, daß das Klappbett schnell bei uns im Zimmer landete für Anton und nach nur zwei Nächten & Testschlafen im Stuhl auf dem Balkon, fand sich ein weiteres Klappbett für Emil auf dem Balkon, wo er tatsächlich die letzten zwei Nächte schlief. Also hatte ich am Ende doch sechs Kinder bei mir! Aber irgendwie war es auch schön, das Zimmer „Federvieh“ war richtig hübsch, nur dann am Ende für uns mit Rausfallschutz, Babybett & zwei Klappbetten etwas enger als geplant. Kuschelig halt, irgendwie hocken wir doch gern aufeinander. Wir hatten grandiose Tage, das Essen war fantastisch. Die Kids nahmen Angebote des Hotels wahr & ich habe wahnsinnig viel in verschiedensten Konstellationen mit den Kindern unternommen, so war ich niemals nicht allein, außer zum Ostergeschenke verstecken & Nervenzusammenbruch-zusammen- Packen, mit drei Koffern brauchte ich über eine Stunde. Ich hab den Urlaub sehr genossen, gerade auch weil ich wußte, was zu Hause auf mich wartet. Renovieren, zwei Tage vor Noahs & eine Woche vor Zeldas Geburtstag, etwas mehr als drei Wochen vorm Auszug von Noah & Samu. Und zum Streichen & Werkeln braucht man unbedingt eine Sehnenansatzentzündung im rechten Ellenbogen, zieht nett ins Handgelenk, reicht nicht mehr in der Hüfte.

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