• lese moments

    Spoiler „Mathilde & Marie“ von Torsten Woywod, mein 10. Buch in diesem Jahr, ausgeliehen in der Bücherei meines ältesten Kindes, ein gerade gefeierter Bestseller, ich weiß nur nicht so ganz warum. Ich möchte damit nicht ausdrücken, daß es ein schlechtes Buch wäre oder gar nicht lesenwert, so ist es ganz und gar nicht und ich bin bei Weitem keine Literaturkritikerin, aber mir fehlte etwas oder es war nur für mich nicht der richtige Moment es zu lesen. Es ist ein Feel- Good- Buch mit Traumlandschaft, das mich mit Tempo & Stil hier und da an Benjamin Myers „Offene See“, „Das Lavendelzimmer“ von Nina George oder an Romane von Joanne Harris…

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  • les moments

    Am Wochenende waren wir mal wieder im Wildpark, den kleinen Zwischenfall lass ich hier einfach weg 😬😅 Instagram

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  • Die schwangere Frau, das war ich.

    Über meine Schwangerschaften, Fehlgeburten und Babies. Dieser Post liegt seit Monaten in meinen Entwürfen, so lange wie noch kein Beitrag, zumindest nicht, dass ich mich erinnern könnte. Aber es war kein Post, den man einfach liegen lassen kann oder gegen den man sich entscheidet, an den man irgendwann nicht mehr denkt, denn er liess mir keine Ruhe, er beschäftigte mich immerzu, auch weil ich dachte, wenn ich ihn fertig hätte, wäre es leichter. Lange Zeit lag er da- unvollendet, ein Sammelsurium meiner Gedanken, jetzt versuche ich sie zu ordnen. In den letzten 22 Jahren meines Lebens, seit 2004 um genau zu sein, gab es nur ein einziges Jahr, in dem…

  • lese moments

    Buch 8 in 2026. Betty Boras „Das schönste aller Leben“. Ich hab das Buch letzte Woche zufällig in der Bücherei entdeckt, nachdem ich Lilou zur Logopädie gebracht hatte und nahm mir 10min Zeit darin zu lesen bevor ich wieder weiter musste, obwohl der Lesestapel zu Hause groß ist, sah ich mich gezwungen es auszuleihen und vorallem gleich weiter zu lesen, denn es war und ist so gut. Eine ganz berührende Geschichte über zwei Frauen in zwei Zeitaltern, unsere Wurzeln und Hoffnungen, Normen und Zwänge unserer Gesellschaft, die Liebe zu unseren Kindern und das Muttersein. Vielleicht hab ich ein bisschen viel geweint. Ganz große Leseempfehlung! Instagram

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  • Weltfrauentag 2025

    Didymos, der Babytragetuchhersteller mit zwei Frauen an der Spitze, fragt heute in seinen Storys, was man sich zum #Weltfrauentag wünschen würde. Wo fang ich an? Gerade heute nehme ich resigniert wahr, daß ich wieder reduziert bin auf mein Muttersein, meine Aufgaben bilden den Rahmen & ich versuche die Dinge, die ich gern machen möchte, dazwischen zu schieben. Ich wünsche mir zum Weltfrauentag, daß Frauen wirklich krank sein dürfen, Frauen nicht statistisch immer noch mehr an Herzstillständen sterben als Männer, Frauen öfter wieder belebt werden würden bei Herzkreislaufzusammenbrüchen. Ich wünsche mir, mein Mann würde beim Arzt mit denselben Symptomen nicht anders behandelt werden als ich. Ich wünsche mir, daß Frauen wie ich nicht…

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  • lese moments

    Das erste Buch, das ich mir in diesem Jahr gekauft, gegönnt habe: „Anna oder: Was von einem Leben bleibt: Die Geschichte meiner Urgroßmutter“ von Henning Sussebach. Und es ist so gut. Die beste und ehrlichste Biografie, die ich je gelesen habe und so spannend im geschichtlichen Kontext. Ich hab so viel mit genommen! Lesempfehlung! Instagram

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  • les moments

    Hinter uns liegt ein turbulenter Februar. June hatte ihre U7, der Mann war Skifahren an einem Wochenende, ein Wochenende war ich mit einem Teil der Kinder in Berlin meine Schwester, ihre Kinder und dann meinen Papa besuchen, durch die kurze Zeit war die Reise anstrengend, Freitag hin und Sonntag zurück ist schon krass, wenn man eine Fahrt sieben Stunden bracht von Haustür zur Haustür, aber es war wichtig und total schön, ich wünschte das ginge öfter! Die Kinder haben sich so gut verstanden und wir waren trotz Glatteis am Grab meiner Mama. Direkt im Anschluss hatten wir Magendarm, aber nicht alle, aber genug; und genau zu der Zeit als wir…

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  • lese moments

    Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, weil es unter anderem um ein ehemaliges Kinderkurheim geht, das Thema berührt mich sehr. In der Nachkriegszeit bis in die 1990 Jahre wurden Millionen Kinder ohne ihre Eltern zu Kuren geschickt, eine unglaubliche Maschinerie dahinter, an denen Kurhausbetreiber*innen, Krankenkassen und Ärzt*innen beteiligt waren. Die Kinder kamen oft traumatisiert zurück. Als vermutlich eines der „letzten“ DDR Verschickungskinder, habe ich an diesem Thema ein persönliches Interesse. Nochmal mit meinem Papa gesprochen, kann er sich auch kaum mehr erinnern. Ich war 1989, in dem Jahr, in dem meine Schwester geboren wurde, bei der Schuleingangsuntersuchung wie so viele Kinder vor mir durch Untergewicht aufgefallen, man machte meinen…

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  • Hochzeit

    22. Hochzeitstag

    Wir hatten keine große Hochzeit, wir waren nur etwa 25 Menschen. Wir hatten keine extravaganten, edlen Einladungen mit filigranen Blütenmuster, kein Thema, kein Farbkomzept. Was wir hatten waren selbstgebastelte Karten, eine Hochzeit in den Schulferien, eine ortsansässige Fotografin, eine hässliche Hochzeitstorte, von der kaum jemand aß, auch weil sie für den Zweck viel zu groß war, ein Gasthaus, in dem den ganzen Tag geraucht wurde und zwei Hochzeiten an einem Tag, in einer Mühle in Friedrichskoog und in der Fischerkirche vor Ort, aber es war unsere Hochzeit, auch gegen Widerstände, wir wollten unbedingt heiraten. Uns war das so wichtig und ja mit Glück und viel Herzblut können wir heute auf…

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