Ein Blick durchs Schlüssenloch…

Hin und wieder bekomme ich so wunderbare liebe Emails, in denen man mir sagt, es wäre so schön, dass ich einen Blick in unser Leben werfen lasse…
Ich kann sonst ja eigentlich gut mit Worten umgehen, zumindest irgendwie in Worte verpacken, was ich fühle, aber genau in diesen Momenten funktioniert das gar nicht. Ich freue mich so sehr über diese Mails und möchte antworten, weiß dann außer Stammeln nichts zu antworten und schiebe es dann so lange vor mich hin, manchmal bis ich dann doch nicht antworte. Das tut mir total leid. Weil ich mich doch so drüber freue und weiß, dass sich jemand wirklich die Mühe gemacht hat mir zu schreiben.
Aufgefallen ist es mir, weil ich mich gerade wieder vor den Posteingang gesetzt habe und dann irgendwie wieder total überfordert bin nach zwei Emails. All diese Mails liegen da noch und ich bin überwältigt und nach wie vor berührt, wenn ich sie wieder lese.
Eigentlich ein guter Zeitpunkt den treuen und neuen Bloglesern mal danke zu sagen. Auch wenn ich hauptsächlich für mich und uns schreibe, aber es ist schön, doch richtig schön, wenn es andere berührt, man mit uns weint, mit uns lacht… Wieder finde ich keine Worte. Danke!

Im Moment arbeitet so viel in mir, ich möchte so viel aufschreiben und festhalten und ich komme kaum dazu. Alles was ich geschafft habe, ist zum Verarbeiten die Texte in der Schwangerschaft, die ich hier schrieb öffentlich zu machen… aber da ist soviel mehr. Muss alles warten, der Alltag reißt mich mit und der Teil der übrig bleibt, liegt der kleine Mensch auf mir und verzaubert mich.

2 Responses to “Ein Blick durchs Schlüssenloch…”

  1. Lea Says:

    Ich denke mal, jeder hat Verständnis für spät beantwortete Mails :) Und wenn Ihnen eine ganz „durchrutscht“, ist das halt so!

  2. kassiopeia Says:

    Das ist ein hier im Beitrag von mir ein kleines Missverständnis. Ich wollte auch nicht überheblich wirken, es trudeln keine Fan-Mails en masse ein oder so, sondern dass ich Nuss es einfach nicht schaffe generell Emails, die ich bekommen habe im Laufe der Zeit, ob mit lieben Worten, lieben Gedanken oder Passwortanfragen zu beantworten. Da geht zuviel unter, die stapeln sich dann fein säuberlich im Posteingang und liegen da, gelesen versteht sich und haben mich eben unheimlich berührt. Löschen bringe ich niemals nicht übers Herz und beantworten bekomme ich nicht auf die Reihe…