Einkaufs-Limbo

Man steht mitten im Supermarkt und das Baby fängt an zu schreien. Dabei hat man
aber nur den Kinderwagen, kein Tragetuch, sämtliche Versuche, das Bündel so zu
beruhigen schlagen fehl, kein Schnuller, keine sanfte Stimme- also nimmt man das
Bündel auf den Arm. Und dann startet der Einkaufs-Limbo. Mit Baby senkrecht vor
der Brust, bückt man sich nach hinten unten und greift etwas aus dem Regal. Die
Kunst dabei ist, weder das Baby noch das Gleichgewicht oder das gerade Ergriffene
zu verlieren. Das hält fit, probieren Sie es einfach mal aus.

4 Responses to “Einkaufs-Limbo”

  1. Klabauter Says:

    An der Kasse macht sich das auch prima. Geldbeutel zücken, Geld ausgeben, Geld wieder einstecken. Dann die Waren vom Band holen und irgendwie unten im KiWa verstauen. Dabei am besten rhythmisch in den Knien federn und Schlaflieder summen, weil das Kind das so gewöhnt ist…

  2. Erin Says:

    Ach herrjeh… Letzte Woche auch das erste Mal erlebt. An der Kasse. Seit dem mag ich nicht mehr mit dem Knopf einkaufen gehen, ich hasse es, wenn Leute [blöd] gucken. :(
    Vermutlich gewöhnt man sich auch bei Kind 3 nicht dran, hm?

  3. Giftzwerg Says:

    *lol* Haben wir hier auch ab und an. Zum Glück gibt sich das meistens mit der Bewegung. Und wenn nicht, haben meine „Miteinkäufer“ eben Pech gehabt – ich kümmere mich da herzlich wenig um die anderen Leute im Supermarkt – schließlich muss ich ja nunmal auch essen, spülen, … 8)

  4. kassiopeia Says:

    @Giftzwerg: Er hört ja auch wieder auf zu Schreien, aber wehe ich lege ihn ab, daher dann
    das Einkaufstänzchen… ;)