Bittsteller

Es ist ein ganz bescheidenes Gefühl, wenn man eigentlich Elterndienst hätte Dienstag bis
Donnerstag und wegen dem Fieber der Kinder jemanden finden muss, der den Dienst übernimmt.
Man telefoniert sich so durch die Liste und hört von jedem das gleiche: „Naja, wenn sich niemand
anderes findet?!“ Aber jeder hat sogar gute Gründe, warum es wirklich nicht recht passt. Und
wenn das Telefonieren bei dem Menschen endet, den man so am wenigsten mag von allen
und nun auch noch dankbar sein muss, ist das ein ganz blödes Gefühl. Es hinterlässt so einen
schalen Geschmack und wenn man sich dann auch noch den Rotz anhören muss, welche Mutter in
der Gruppe so und so ist, mag man eigentlich gar nicht wissen was die Person erzählt, wenn
man aufgelegt hat. Morgen dann das gleiche Spiel, es sei denn Noah entfiebert spontan.

3 Responses to “Bittsteller”

  1. Cecie Says:

    ach menno. ich hab das gefühl, diesen winter gibts mehr und längere hartnäckigere krankheitsphasen als sonst. sogar mein (grosses) kind ist krank – so krank, dasser heute freiwillig (!!!) beim arzt war.

    gute besserung für die minis und liebe grüsse an die grossen!

  2. FroilleinMuh Says:

    Uärgs, wie doof. Ich hoffe es waren wirklich gute Gründe und das war ironischer Unterton von dir. Da kann man leider nur sagen, Augen zu und durch und nicht weiter darüber nachdenken, was so erzählt wird. Und viele gute Wünsche, dass Noah ganz schnell entfiebert.

  3. Lisa Says:

    Ich kann das verstehen, es ist irgendwie doof. Und ich kenne es von Kolleginnen mit Kindern, wenn die Kinder krank sind, dann muss die Kollegin halt daheim bleiben und in der Schule geht die Post ab und eigentlich wird nur geschimpft, weil man jetzt eine Vertretung braucht und es sowieso nie passt. Aber eigentlich kann ja niemand was für…

    Kopf hoch!!! Auch die anderen Mütter werden irgendwann mal eine Vertretung brauchen und sind dann vielleicht froh, wenn Sie es sind.