Siesta

Da ist es mir doch tatsächlich gelungen, dass die beiden Kleinsten zeitgleich schliefen, damit ich
mir die Matzratze auch mal genauer ansehen konnte. Genau eine Stunde konnte ich Ruhen mit
diversen Unterbrechungen durch bensche Zuckungen, dann erwachte Ben und knötterte. Also
nahm ich ihn kuschelnder Weise auf Bauch und Brust und als er samt meinem kleinem Finger
gerade entschlummert war und ich dachte, ich hätte mir noch ein bißchen Ruhe ergatterrt, höre
ich Tom drüben. Da wäre er der Unterschied von Klein- und Kindergartenkind. Den Großen hätte
ich sagen können: „Steh auf, hol dir ein Buch und sei bitte leise, dein kleiner Bruder schläft noch!“
Oder diese besonders in den Ferien beliebte Variante: „Geht ihr bitte schon mal rüber zu Tom,
ich komm gleich nach! Wenn ich richtig wach bin!“ Und das hätten die glatt gemacht. Aber Tom
steht im Kinderbett mit Nuckel im Mund und braucht seine Mama genauso wie Ben…

Aber immerhin habe ich es weit gebracht! Wie wärs mit einer Gehaltserhöhung für besonders
engagierte Mitarbeiter?!

2 Responses to “Siesta”

  1. CooKie Says:

    oh wow, einerseits beneide ich dich wirklich um deine tollen kinder.
    aber ich sehe ja wie anstrengend ein baby alleine schon ist!
    wie schaffst du das bloß? bewundernswert, ehrlich!!
    Liebe Grüße
    Nadine

  2. Frau Kathy Says:

    wow, da schaffst du mehr siesta als ich. EINE stunde??? aber sie war die sehr gegönnt, wird wohl nicht allzu häufig so sein, und wenn doch, ich bin nur ein bisschen neidisch. ;-)