In der Küche

schmiegt man sich an ihn, während dieses Stück läuft und man ist einfach nur ein Paar. Die Zeit ist
relativ. Man versinkt in einander. Man hört nicht die vier Kinder, die in einem Kinderzimmer drüben
mit einander spielen. Man ist allein. Und hört Musik. Man hört den Text, den man schon so viele
Male gehört hat „We have only just begun, still so much for us to learn…“ und fragt sich, wo eigentlich
die letzten Jahre hin sind. In diesem Moment ist man einfach nur wieder das Paar, dass sich gerade
zum ersten Mal in den Armen liegt und genau jetzt fragt man sich, wo eigentlich die ganze Verantwortung
da drüben so plötzlich her kommt?…

3 Responses to “In der Küche”

  1. Katrin Says:

    Das geht mir/uns auch oft so. Und dann merke ich immer, daß wir eigentlich sehr wenig Zeit als Paar verbracht haben, bevor die Kinder kamen. Diese kurzen innigen Momente, die viel zu selten sind …

  2. DüneSieben Says:

    Das Lied ist aber auch genial! Und die Zeit als Paar – die kommt wieder! :) Und sich dazwischen immer wieder als Paar spüren, ich alles wert!

  3. kassiopeia Says:

    Eigentlich ist das okay, nein sogar schön. Immerhin war das unser beider Traum. Nur manchmal wie in diesem
    Moment wirkt es so unwirklich, ist es soweit weg. Als wäre es doch erst gestern, als wir das erste Mal neben ein
    ander einschliefen und plötzlich, so scheinbar aus dem nichts sind da 4 Kinder. Und dabei merkt man in einem
    kleinen Bruchteil, dass man sich von 18 zu hier so gut wie nicht verändert an… (Was natürlich nicht stimmt, aber
    es fühlte sich kurz so an, nur wir zwei eben)

    PS: Ich find das Lied auch wunderschön. Es hallt oft einfach so oft in meinem Kopf.