Ein Spätsommertag

Beim Frühstück sagte ich zum Mann, heute gäbs viel zu tun. Das Schulzeug einkaufen gehen, einen Gutschein einlösen und dann noch „Reste“ einkaufen, putzen, später schwimmen und abends käme Besuch. Als ich vom Besten dann von der Bushaltestelle gerettet wurde samt meiner Einkaufstüten, gabs erstmal ein kleines Mittagessen und dann hatte ich da eine Idee: Ich würde mit den Kindern ins Freibad fahren. Und in dieser Zeit putzte der Mann wie verrückt das Haus- hatten wir letzte Woche diskret ausfallen lassen, kann man ja mal machen.
Für mich war das eindeutig ein Gewinn, ich hatte die schöne Zeit mit den Kindern im Freibad, denn es war wohl der letzte schöne Tag und auch wenn wir nur etwas mehr als zwei Stunden Zeit hatten, hat es genau gereicht, um den Spielplatz zu entern, den Kindern beim Planschen zu zu sehen, mit den Kindern ins Wasser zu springen, Zoe dabei zuzuschauen, wie sie ihre Brüder liebevoll an die Hand nimmt und mit ihnen Rutschen ging und ein Eis zu essen. Später holte der Mann alle Kinder ab und ich drehte die wohl letzten Runden in diesem Jahr im Freibad. Es war einfach nur schön, ich hatte kein Ziel vor Augen und genoss es in vollen Zügen. Nun bin ich fast ein wenig traurig, dass die Freibad- Saison wirklich vorbei sein soll… Aber ich hab alles getan, es wirklich auszukosten!
Abends genossen wir einen wunderschönen lauen Abend draußen auf der Terrasse beim Raclette essen, dass ich aber gegen 23Uhr verließ, um zu Emil zu eilen, wo ich schließlich selig einschlummerte. Man möge es mir verzeihen.

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