Ein Ende…

Es ist das Gefühl nicht angekommen zu sein. Seit ein oder zwei Jahren geht mir das so. Als wäre ich auf der Suche nach dem Grund meiner Existenz, meiner Bestimmung, meinem Platz.

Vor unserer Abreise habe ich mich dazu entschlossen mit dem Start der Sommerferien meine Tätigkeit als Tagespflegeperson zu beenden. Das ist in vielerlei Hinsicht für mich bitter. Auch wenn ich beim Gedanken ab August wieder nur Zeit für meine Familie zu haben und mich da für die Überraschungen des Alltages wieder gewappnet zu fühlen erleichtert fühle, wieder atmen kann, bleiben da Versagensgefühle.
Es ist nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas wieder aufgebe. Und auch wenn ich hier und da wunderbare, warme, wertschätzende, ehrliche Worte hörte, es wäre mutig und erfordere Kraft, fühle ich mich kraftlos und vielleicht sogar teilweise wertlos.
Es bleibt so ein schaler Geschmack zurück, als würde ich nie etwas ordentlich beenden können. Und in dem Moment ist es fast egal, dass mein Herz einfach nur Befreiung fühlt und weiß, dass es so nicht weiter gehen konnte, das ich das richtige tat.

Auf der Suche nach mir…

Ich habe kein Buch geschrieben oder ein Kinderbuch illustriert. Ich kann gerade mal rechte Maschen stricken, ein bisschen häkeln, ich nähte eine Zeit vor mich hin, aber weder hatte ich die Idee, was der Welt dahin gehend fehlt, noch habe ich einen Dawanda Shop eröffnet. Ich streiche gerne Wände, liebe Farben und hab eventuell ein Gespür für schöne Dinge, aber das haben ganz viele Menschen auch. Ich backe gern, vielleicht sogar mittlerweile ganz gut, aber ein Cafe werde ich deswegen trotzdem nicht eröffnen.

Also warum bin ich hier?

Natürlich ist mein Platz bei meiner Familie, unseren Kinder. Die ich aus vollster Überzeugung des Zeitpunkts und Anzahl bekam. Ich liebe sie abgöttisch und bin dankbar ihre Mutter zu sein. Und ich bin mit ganzem Herzen dabei. Aber das ist nicht alles. Diese Kinder werden flügge und was bleibt bin ich. Genau jetzt genieße ich mein Leben mit meinen Kindern, weil es so unglaublich kurz ist, mein Blick ist jedoch auch bei mir, meiner Zukunft außerhalb dieser Familienrolle.

Genau an dieser Stelle habe ich das Gefühl nicht da zu sein, wo ich hingehöre und an manchen Tagen macht mich das wahnsinnig. Ich habe eine Ahnung wo das sein könnte und vielleicht bleibt mir auch das Glück, dahin zu kommen. Denn da wohnt mein Herz. Mal schauen, ob ich es irgendwann dorthin schaffe…

17 Responses to “Ein Ende…”

  1. frl_mieke Says:

    Du Liebe,
    noch immer suche ich die richtigen Worte für all das, was ich Dir sagen möchte … aber für heute nur so viel:
    Ich glaube fest daran, dass es für alles im Leben eine Zeit gibt und das alles so kommen wird, wie es kommen soll bzw. Du es für Dich haben möchtest. Manchmal ist man dem Ziel gerade dann besonders nah, wenn man es überhaupt nicht sehen kann.
    Und jede Dursttrecke, jeder vermeindliche Umweg und jede Minute, die du sehnsüchtig auf das wartest, was dir so sehr am und im Herzen liegt, bringt dich am Ende genau dahin.
    Denn all diese Momente, diese Zeiten, dein persönliches Wachstum sind wie winzig kleine Mosaiksteinchen, die es braucht, damit dann, wenn die Zeit reif ist, das Bild komplett ist.

    Ich glaube fest an Dich, mit all Deinen Zweifeln und Versagensgefühlen und mit all der Stärke, die ich hier seit Jahren in jeder Zeile und dazwischen spüre …

    Auf dass Dir der Ostseewind ganz viel Klarheit und inneren Frieden bringt !!!

    Drück Dich fest

  2. Frau Süd Says:

    Wenn Du wüsstest wie sehr ich Dich verstehe und wie sehr Du mir mit diesen Worten aus der Seele sprichst. Ich habe unlängst einen Artikel von Holly Becker gelesen, in dem sie beschreibt dass sie schon immer wusste dass sie dekorieren kann, das sie das machen will und wird und dass sie eines Tages ein (erfolgreiches) Buch schreiben wird. Dieses Wissen hat sie immer getragen und sie ist damit ihren Weg gegangen. Ich persönlich kann wirklich viele Dinge sehr gut, aber nichts perfekt, es gibt sie nicht, diese Herzensheimat von der Du schreibst. Ja, natürlich ich habe wunderbare Kinder, die ich über alles Liebe, die mich ausfüllen, ich habe ein tolles Zuhause, ich arbeite viel und ich habe ein schönes Leben. Aber etwas fehlt. Ich bin irgendwie auf der Suche und ich weiss nicht wonach. Ich denke so oft darüber nach, aber ich weiss nicht einmal woran ich denke. Und ja, das tut mir oft weh im Herzen. Zumal das kaum jemand versteht, denn es fehlt das Verständnis wenn ich derartiges anspreche, denn „ich habe ja alles“. Und in gewisser Weise stimmt das auch und deshalb schäme ich mich auch darüber zu „jammern“, aber es fehlt eben etwas.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du suchst wonach Du findest, so wie ich mir das für mich auch wünsch.

    Fühl Dich umarmt!
    Kristin

  3. kassiopeia Says:

    @frl_mieke: Ich dank dir sehr, an guten Tagen sehe ich das ja ganz genauso. Vielen liebsten Dank für deine lieben Worte! ♥ #Mosaiksteinchen

    @Frau Süd: Zwischen jeder Zeile lese ich deine Sehnsucht. Ich wusste nicht, dass es dir genauso geht… Von allem ein bißchen, aber nichts perfekt, auf Suche nach dem Einem. Bei mir darfst dich verstanden fühlen! Fühl dich lieb umarmt!

  4. frau siebensachen Says:

    ach du… das finde ich total mutig und stark von dir. etwas zu beenden, von dem du trotz aller vorbereitungen merkst, es ist (jetzt? noch?) nicht deins. das ist gut und richtig so. mehr zeit für deine familie und für dich ist allemal wichtiger, als die tage mit etwas zu verbringe, das nicht erfüllt. (und du hast nun wahrlich genug zu tun mit deiner herzliebsten rasselbande!)

    eine berufliche herzensheimat zu finden, das ist so schwer. zumal wenn nur eine ahnung dir die richtung weist. ich habe das auch nicht und bin weiter auf dem weg – wohin? (bin schon „u50“ und immernoch auf der suche). im moment bin ich ganz zufrieden, weil ich schon einiges verwirklichen kann in meinem leben von dem, was ich gern mache und finde ich den weg das spannendste. (und ich bin total gespannt, wo ich mal landen werde).

    ein schnödes „du bist ja noch jung“ will mir nicht über die lippen (ähh, tasten). doch hab ein bißchen geduld mit dir. ich mag mich erinnern, daß ich zu den zeiten, als die jeweils kleinste so um ein jahr alt war, auch mich eine große ungeduld packte – endlich wieder mehr machen zu wollen (weil ich nicht mehr so ganz unentbehrlich war), aber doch noch garnicht viel machen zu können (weil ich eben doch noch total wichtig für die kleinen war). das ist schwer auszuhalten. ich wünsche dir, daß du fürs erste nischen findest, in denen du dich verwirklichen kannst, die dir zufriedenheit verschaffen. und die dir vielleicht trittsteine auf deinem weg sind.

    alles liebe!

  5. Madame Mim Says:

    Sich selbst zu finden und gerecht zu werden, seine Bestimmung zu entdecken und zu leben und „mit sich selbst erfolgreich sein“… das ist nichts, was mit allgemeinen Erfolgs-Eckdaten zusammenhängen muss.
    Menschen mit vielen Abschlüssen, Auslandsaufenthalten, tollen Zeugnissen und gutem Gehalt sind nicht automatisch auch persönlich erfolgreich. Auch nicht die mit einem eigenen Buch, einem weltbewegenden Patent oder einem Dawanda-Shop. ;-) Wenn es einem wirklich darum geht, das Beste für sich selbst zu finden, muss man sich davon lösen.
    Muss ich demnächst auch auf die harte Tour lernen. Bisher bin ich beruflich recht gut dran und habe mich immer selbst versorgt und meinen eigenen Löwenanteil in die Haushaltskasse getragen. Jetzt bin ich schwanger und bald eine „finanzielle Belastung“. Hart für mich. Aber ich werde mich anpassen. *g*

  6. RuSie Says:

    Ich drück Dich!

  7. KatjaW Says:

    Mir geht’s auch genau so wie dir und vielen anderen hier. Ich frage mich manchmal, ob wir alle ‚zu schlau‘ sind. Zuviel nachdenken, zuviel hinterfragen. Früher gab es diese Möglichkeit vielleicht nicht in dem Maße, man musste tun, arbeiten, was es gab, was sich ergeben hat. Was nicht heißt, dass das damals besser war.

    Man wartet auf diese eine Erleuchtung, die eigene Stärke endlich zu finden. Oder auch eine schlaue Idee. Das schönste wäre es, wenn man etwas findet, dass einem so viel Spaße macht, dass man es nicht als ‚Arbeit‘ oder ‚Job‘ betrachtet, sondern so darin aufgeht, weil es Freude macht.

    Ich habe das noch nicht gefunden, hadere auch mit meinem Berufseinstieg ab August. Und werde mich aber irgendwie auch drauf stürzen, schließlich möchte man auch ‚gute‘ Arbeit leisten. Mittlerweile weiß ich, dass ich eben einfach einer von vielen ganz normalen Menschen bin, ohne dieses eine, besondere Talent.

    Ich drück‘ dich und Wünsche dir viel Muße und Glück bei deiner Suche!

  8. isabella Says:

    du bist nicht die einzige :) mir geht es auch so. mein mann ist nicht nur papa. mein mann hat einen erlernten beruf. der macht etwas, dass er sehr gut kann und wofür er auch halbwegs menschlich verdient. ich wünschte, ich könnte das von mir behaupten.

    eine jede erwerbstätige arbeit die ich mache, ist nicht DIE, die mir liegt. DIE die ich gelernt habe und mit der ich mir dann auch die haushalsthilfe leisten kann, damit ich entspannt MEINEM beruf, meiner berufung nachgehen kann.

    würde ich jetzt irgendeine stelle als ungelernte annehmen, reib ich mich für wenige euro dran auf.. habe das gefühl meine familie und den haushalt zu vernachlässigen.

    hätte ich aber die matura/ das abi gemacht und studiert, oder einen lehrberuf ergriffen, so hätte ich eventuell etwas bessere karten, wenn es darum geht dazuzuverdienen. aber so, dass es sich auch rentiert.

    ich kann vieles ein bisschen und nichts wirklich perfekt. ich bin hart im nehmen und belastbar. das hilft mir alles als mutter, aber wo bin ich später?

    einerseits bin ich der meinung, dass ich vielleicht mehr kann (mehr können muss), als ich bisher tat, anderseits wär ich noch dazu gern etwas unabhängiger. selbständiger.

    besonders frau brüllen gab mir oft zu denken.

  9. Judy Says:

    Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass es für alles seine Zeit gibt. Dinge, die in dem einen Moment gar nicht klappen – oder passen – können zu einem späteren Zeitpunkt genau das Richtige sein. Das kann sich entwickeln. Wenn man es aber „übers Knie brechen“ will, dann klappt es oft nicht. Das gilt auch für das Grübeln drüber ;-). Und ich kenne das, ich tendiere nämlich auch zum Grübeln…

    Ich denke, in dem Maße, in dem Deine Kinder flügge werden, und Du dadurch wieder mehr Zeit für Dich hast, und das wird ja nach und nach kommen, werden sich dann die richtigen Wege für Dich aufzeigen. Daran glaub ich ganz fest :-)

    Kopf hoch, genieße die Zeit, und dann wird das auch :-)

  10. barbara Says:

    ich finde es mutig, dass du nach der erkenntnis, dass der zunächst eingeschlagene weg nicht der richtige für dich wäre, auch den konsequenten schritt gehst und einen anderen wählst. das finde ich nicht einfach und dafür hast du meinen größten respekt!!

    du hörst auf dein herz und daher wirst du mit sicherheit deine erfüllung finden

    liebe grüße

    barbara

  11. Hejoni Says:

    Ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin, aber nun juckt es mich doch mal in den Fingern. Denn das, was du da schreibst, könnte von mir sein.
    Sogar der „Ausflug“ ins Leben als TM passt genau so bei mir.

    Schwer für mich ist ganz aktuell vor allem, dass ich *eigentlich* gerade ganz, ganz extrem zufrieden und glücklich bin, so wie es aktuell ist. Zuhause bei den Kindern (das jüngste Kind allerdings 1 Jahr älter als deins). ICH finde das super, ICH genieße das, für UNS als Familie passt es haargenau.

    Und trotzdem fühle ich mich unzulänglich. Nicht, weil ICH etwas anderes möchte, sondern weil ich das Gefühl habe (und auch häufig suggeriert bekomme), dass es von aller Welt erwartet wird. :(

    „Ich könnte mich ja nicht so für die Kinder aufgeben“….. wie ich diesen Satz HASSE! Denn ich gebe mich nicht auf. Nein, es ist genau das, was ich LIEBE und schon immer gerne machen wollte. So wie andere glücklich mit ihrer Karriere sind.

    Aber auch ich sitze hier wieder seit Wochen und überlege und plane und verwerfe und trauere gleichzeitig, weil ich das doch eigentlich alles gar nicht will. Weil es doch gut ist, so wie es ist.

    *seufz*

    Die Gründe, die Tagespflege nun doch aufzugeben, würde mich natürlich interessieren. Aber ich nehme mal an, die stehen in einem geschützten Artikel.

    Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du Deinen Weg findest :-)

  12. Wolfram Says:

    Zwei Fragen drängen sich mir auf, bei der Lektüre deines Eintrags und der Kommentare:
    1. warum soll nur das Außergewöhnliche zählen – das auch wieder gewöhnlich wäre, wenn es alle machten? Wenn alle Welt Markthändler wäre, hätte keiner mehr Kunden. Ob auf dem Viktualienmarkt oder bei daWanda.
    2. Sind es denn nur geldeinbringende Tätigkeiten und Fähigkeiten, die zählen? Du managst ein ziemlich quirliges Familienunternehmen, das hätte früher als Vollzeitbeschäftigung gezählt, aber mit Unterstützung von mindestens einer Haushaltshilfe… und soweit ich das als Blogleser mitbekomme, lebt ihr ohne Not mit dem Einkommen aus der Erwerbstätigkeit deines Mannes. Auch das ist Partnerschaft.

    Vielleicht war es nicht an der Zeit, jetzt erwerbstätig zu werden. In relativ kurzer Zeit mag es schon wieder ganz anders aussehen.
    Jetzt nicht verbissen weiterzumachen wider besseres Wissen, ist jedenfalls kein Scheitern, sondern Weisheit. Nicht der ist ein guter Stratege, der bis zum Letzten kämpft, sondern der weiß, wann man aufhören muß, seine Ressourcen schont und zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort einsetzen kann.

  13. fishly Says:

    Wirklich weise ist doch nur derjenige, der seine Grenzen erkennen kann. Da bist du meiner Meinung nach wirklich sehr weit. Sich eingestehen zu können, dass man eine Weile in eine Sackgasse gelaufen ist, ist eine riesige Leistung. Vergebens war es sicher nicht, denn das, was du dabei gelernt hast, dass kann dir keiner nehmen.
    Man macht sich ja immer ein Bild von den Menschen (auch, wenn man von ihnen nichts weiter kennt, als ihre Texte) und ich habe dich immer als Beistand und gute Zuhörerin gesehen, hatte immer das Bild vor Augen, dass du eines Tages, wenn die Kinder nicht mehr ganz so sehr auf dich angewiesen sind, all diese Erfahrung sammelst und denen beistehst, die offene Ohren und evt einen guten Rat brauchen. In welchem Beruf man das am geschicktesten machen kann, das weiß ich nicht, aber falls du einmal in diese Richtung arbeitest befindest du dich momentan genau genommen schon in der Ausbildung dazu.

  14. kassiopeia Says:

    Zuerst möchte ich sagen, dass ich mich unheimlich über jedes Wort, jede Zeile gefreut habe!

    @FrauSiebensachen: Danke! Sehr! Für die Zeilen, gerade die letzten, dieser Absatz mit dem schon so groß, aber noch so klein, da fühle ich mich ertappt. Und ja, letzten Endes weiß man nie genau wo man landet, aber ich bin ja dahingehend noch nicht wirklich irgendwo gelandet, das fehlt mir ein Stück weit… Aber ertappt. :)

    @Madame Mim: Ich war mal wieder auf deinem Blog und meine eine Ahnung zu haben, wen ich da lese. :) Du hast total recht, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Und ich bin persönlich angekommen, mir fehlt aber etwas anderes. Und wenn man da etwas im Kopf hat… wie soll ich sagen und man meint das ist das Richtige, dann ist das manchmal hart, wenn es einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt ist dort anzukommen.

    @RuSie: Danke du! Und dito!

    @KatjaW: Ja, es stimmt früher hatten wir keine Wahl. Für viele wäre das vielleicht heute auch noch besser, als die Fülle an Möglichkeiten :)
    Es ist vielleicht holrig ausgedrückt, aber es ist als läge meine Bestimmung noch vor mir, zum Greifen nahe… Und ich habe am Ende ja keinen einzigen Beruf erlernt, mir fehlt da etwas.
    Dir wünsch ich aber von Herzen alles, alles Liebe zum Wiedereinstieg im August!

    @Isabella: Ich mache mir gar nicht so viele Sorgen und zu Frau Brüllens Ausführungen habe ich oft meine eigene Meinung. Gerade wenn wir beide von unglaublich schlecht bezahlten Jobs sprechen. Es geht mir gar nicht so viel ums Geld, auch wenn es schön war, etwas dazu zu verdienen, aber von 330 Euro ernährt man keine Familie ;)
    Ich hab da etwas im Kopf, seit Jahren dem ich nicht hinterher kann und will, nicht um jeden Preis, das mich aber vollkommen erfüllen könnte und zu meiner Rolle als Mama passen könnte, hieße am Ende der Ausbildung könnte ich arbeiten ohne das Gefühl zu haben Zeit mit der Familie zu verlieren. :)

    @Judy: Ich möchte gar nichts übers Knie brechen, ich weiß das gerade nicht der Zeitpunkt für meine Herzensausbildung ist, aber ich wüsste am Ende gerne, ob ich es überhaupt dahin schaffe :) Danke für deine aufmunternden Worte!!!

    @Barbara: Dankeschön!

    @Hejoni: Ach ich freu mich immer so, wenn jemand Liebes sich neu zu Wort meldet! Ich versteh dich total gut, ja das Gefühl hatte ich durch Freundinnen auch. Und wenn man sieht wie das scheinbar bei anderen so fluppt, macht es das nicht unbedingt immer besser. Ich möchte auch nicht irgendwas tun, ich hab das was im Herzen, was da gewogen wird hin und her :) Aber der Zeitpunkt ist nicht gut und ich frage mich, ob er das jemals sein wird…
    Wenn ich was zu sagen hätte, dann sollte keine Frau, die es nicht muss UND nicht möchte, nicht arbeiten nur weil es dazu gehört… Es passt nicht zu jeder Frau und mit meinem Selbstbewusstsein hatte ich dahin gehend nie ein Problem, wir sind ja hier ein Team- die Frau und der Mann des Hauses! :)

    Alles Liebe! Ach und genau viele Details zum Ende stehen im Artikel eins tiefer, vielleicht mail ich dir den Text mal. :)

    @Wolfram: Hallo, du Lieber! Wer schrieb denn was von Außergewöhnlichem? Es geht doch mir nur darum, dass ich eine Herzenssache vor mir sehe, oder zumindest immer das Gefühl habe, dass da etwas auf mich wartet, etwas was ICH besonders gut kann und das möchte ich auch ausleben können.
    Ja, das stimmt. Wir sind hier ein Paar. Und managen das beide ganz gut, würde ich sagen. Ich habe nie das Gefühl nur das Heimchen zu sein und dennoch fehlt mir ein Teil meines Lebens.
    Danke dir für deine lieben Worte! Die Gewissensbisse bleiben, die Verantwortung gegenüber der Mädchen nagt nach wie vor an mir, aber am Ende bin ich nur die Tagesmutter und nicht ihre Mama.

    @Fishly: Ach du, du rührst mich auch zu Tränen. Dankeschön!!!

  15. stadtfrau Says:

    es braucht mut, sich und anderen gegenüber einzugestehen „das passt nicht und deswegen beende ich es“ – dafür verdienst du echt respekt. (ich denke, jeder kennt solche menschen, die an etwas gebunden sind, das sie quält, aber nicht abspringen können – nicht weil es nicht ginge, sondern weil sie glauben, das muss halt so sein.)

    ich bin mir sicher, dass du irgendwann deinen traum erfüllst. alles hat seine zeit und du hast noch viel davon!
    alles gute weiterhin! :)

  16. lajulitschka Says:

    Ich möchte dir danken, für den offenen Einblick in deine Gedanken, du triffst du immer was tief in mir…
    Du bist so eine starke, kluge Persönlichkeit, ich bin zuversichtlich, dass es dir irgendwann gelingen wird, zumindest einen Teil dieser Sehnsucht zu erfüllen.
    Vielleicht ist die Zeit jetzt noch nicht reif, aber sie wird kommen.
    Ich empfand deinen Entschluss und die Art und Weise wie du ihn umgesetzt hast, sehr rücksichtsvoll, mutig und…
    … ich freue mich, wenn er bedeutet, dich hier wieder öfter zu lesen
    Ganz viele liebe Grüße, lajulitschka

  17. kassiopeia Says:

    @lajulitschka: Sowas kannst du doch nicht schreiben! Vielen Dank. Ich bin ganz gerührt, das bedeutet mir viel! Danke!

    @stadtfrau: Danke! Und so langsam kommt das an, langsam kann ich auch glauben, dass es nicht nur richtig war, sondern auch mutig. :)